Beiträge von ruelpserle

    @Phantomaus, ja, das ist mir klar. Mach ich mit meinen ja auch so. Vor allem mein Schäfchen ist ein großer Stresskauer. Aber dauerhaftes Kauen würde ich nicht wollen.

    Also, wenn der Hund 15 Min mitm KOng beschäftigt ist, finde ich das ausreichend.
    Oder wenn er was anderes zerfleddert. Gerade bei Stress.... Dann ist nach dem Stresskauen Ruhe und Entspannung angesagt!

    Warum willst du ihn denn in seinem Korb beschäftigen? Meine haben da Ruhe zu geben und sollen schlafen. Sie bekommen hin und wieder nen Kauteil - das dürfen sie ja aber auch schreddern. Meistens gibt es gar nix. Sollen einfach Ruhe geben. ;)


    Ansonsten: was Lolek früher immer mal wieder bekommen hat waren die Torgaskauwurzel oder Geweihstücke.

    Ich habe 2 Hunde, die sehr unterschiedlich sind und die ich auch unterschiedlich behandel. Aber nur so, werde ich beiden gerecht.

    Hoov: interessiert sich nicht für andere Hunde, geht nicht zu fremden Menschen, jagt nicht, haut nicht ab, Arbeitseifer nicht vorhanden - sie stromert gerne, trippelt hinterher, riecht hier an nem Blümchen, da an nem Grashalm.... Sie ist ein "ich kann ihr rufen oder nicht und sie kommt oder nicht" Hund. Da sie aber keinen Blödsinn macht und sich nict überfahren lässt, passt das für mich so. Manchmal knallt´s zwischen uns, weil ich es eilig habe und sie nicht. :hust: Dann muss sie an die Leine und gut is.

    Lo dagegen: Der will arbeiten, sonst macht er Blödsinn. Der würde jagen, ständig zu anderen Hunden oder Menschen rennen, sich überfahren lassen.... Dafür passt er sich sehr gut meinem Tempo an, orientiert sich an mir, folgt gut.

    Beide Hunde laufen bei mir zu 90% ohne Leine. Lo muss ich zB bei Ziegen oder Schafen anleinen. Die fände er schon sehr spannend. Hoov dagegen, wenn ich es eilig habe. Schafe sind ihr egal.


    Zuhause gibt´s nur eine einzige Regel:
    Nervt mich nicht! Es ist mir egal, wer wo liegt oder so.
    Achja, doch eine 2. Regel gibt´s: Lass den Futternapf des anderen in Ruhe.

    Den sollen die beiden doch bitte selber ausmachen. OHNE sich zu kloppen. =)

    Ich finde es krass, wie locker und leicht hier zu einer Straftat aufgerufen wird - und Körperverletzung ist strafbar.

    Zu deinen Fragen:
    1.) es kommt auf das Alter drauf an. Ab 14 Jahren kann er strafrechtlich verfolgt werden. Zivilrechtlich sind entweder sine Eltern haftbar oder dein Anspruch wird aufgeschoben, bis die Person eigenes Geld verdient.
    2.) wurde ja schon genug gesagt
    3.) siehe 1.

    Aber es gibt sie noch, die Rassen, die noch zum Gebrauch verschiedenster Art gezüchtet werden. Und nun gelangen sie zunehmend in das begehrliche Blickfeld der Begleithundehalter, die zwar einen Mainstream-Familienhund möchten, aber bitte in exklusiver Optik, und nicht wie die Hunde von Hinz und Kunz! Und mit dem Totschlagargument, dass die Arbeitsqualitäten xy heute von der Mehrheit als nicht zeitgemäss eingestuft werden, macht man sich daran, die von einer weiteren Rasse zu eliminieren. Und da bin ich strikt dagegen.

    Dem stimme ich so zu - und das als "0815-Familienhund-Halterin". :D

    Was ich spannend finde, ist die Sache mit der Optik:
    Hoov hab ich auf der Homepage des Vereins immer übersehen. Sie hat mir optisch einfach nicht gefallen.... Und sie ist mein absoluter Arsch-auf-Eimer-Hund.

    Mein Zweithund, den ich gar nicht gesucht habe, entspricht in 5 von 5 Punkten, dem was ich NICHT haben wollte: er kam als Welpe, ist groß, plüschig, weiß und ein Rüde.... Nenenene.... und doch passt er ideal.
    Aber ich muss gestehen, dass ich immer ein wenig erstaunt bin, wenn ihn andere Menschen so hübsch finden. :ops:

    @jennja, es gibt einige Lauftreffs in München. Hab mir auch mal überlegt, zu einem zu gehen. Allerdings blieb aufgrund des Knies beim überlegen.... =)

    Motivation ist bei mir momentan auch im Eimer. Ich hab einfach keine Lust, morgens um 5 aufzustehen, um noch einigermaßen angenehm zu laufen. Hitze vertrag ich einfach nicht so gut. Gönn mir jetzt noch die Pause und greif dann wieder an, wenn's kühler wird. ;)

    Ich denke auch immer wieder nach, was hier mal einziehen wird. Auch wenn ich mir einen dritten Hund nicht leisten könnte, mein Vermieter was dagegen hätte und vermutlich auch mein Arbeitgeber.

    Aber da ich ja auch in Zukunft den Hund pädagogisch einsetzen möchte, mach ich mich halt Gedanken über Rasse etc.

    Und ich kann mir gut vorstellen, das wenn Hoover "richtig" alt und (so hart das klingt) ein Ende abzusehen ist, dass dann schon ein Hund wieder einzieht. Aber das entscheide ich dann spontan.

    Spannende Frage:
    Ich bin ja so ne "klassische" "Familienhundehalterin" bzw ich setz(t)e meine Hunde in der pädagogischen Arbeit mi Kindern und Jugendlichen ein.

    Hund 1 - meine kleine dicke Prinzessin kam zu mir, wie es viele hier "ablehnen": Direktimport aus Griechenland. Und sie war und ist mein Jackpot Hund, auch wenn sie sich nicht in allen Bereichen so entwickelt hat, wie ich es wollte.

    Hund 2 - ich war gar nicht auf der Suche nach nem Zweithund und "stolperte" dann über mein Schäfle.

    Hoov war für mich immer sehr einfach. Und ich würde mir privat wieder einen Hund in die Richtung aussuchen: eigenständig, stur, sehr "alltags-intelligent", nicht an fremden Menschen oder Hunden interessiert, aber auch nicht unfreundlich, will to please nur in Verbindung mit Leckerlis vorhanden... sie ist einfach immer um mich rum, geht aber auch gerne mal "stromern" (sie haut nicht ab, schaut nur, was so in der Gegend los ist :hust: ). Von daher würde ich entweder wieder im Tierschutz suchen oder bei den eher al ursprünglich geltenden Rassen und mri da dann die Rasse mit dem geringsten Jagdtrieb und dem kürzesten Fell aussuchen. :D

    Durch den Lo habe ich erst gelernt, das man Hunde wirklich erziehen, mit ihnen arbeiten kann. Das macht Spaß! aber fordert halt auch viel mehr. Also, mich zumindest.
    Aus beruflichen Gründen zieht als nächstes aber wieder eher ein arbeitsfreudiger, menschenfreundlicher und temperamentvollerer Hund an. Momentan entweder aus dem Retriever-Bereich oder ein Lagotto Romagnolo oder etwas ähnliches.


    Von daher kann ich nur sagen:
    In MEIN Leben (Großstadt, Mietswohnung in nem 12 Parteien Haus, Hund soll im Job mitarbeiten) passt zB kein Schutz- oder Wachtrieb. Also ist das etwas, worauf ich achte.
    Mit Jagdtrieb kann ich leben. so lange er einigermaßen händelbar ist. Da bin ich zB auch gerne bereit "Ersatztätigkeiten" anzubieten.
    Aber deshalb sollte man schon noch gucken, in wiefern der Hund zum eigenen Leben passt.


    Und auch wenn ich mich damit vermutlich jetzt seeeehr unbeliebt mache:
    Da ich der Ansicht bin, dass viele hündische Eigenschaften zum Großteil nicht mehr in unsere Welt passen (und Ersatzangebote halt immer nur Ersatz sind), fände ich es sinnvoll, neue Rassen zu züchten, bei denen auf "familienfreundliche" Eigenschaft gezüchtet wird. Dazu gehört für mich zum Beispiel ein gutes Nervenkostüm, Gelassenheit, händelbaren Schutztrieb, händelbaren Jagdtrieb.
    Ich denke, es ist sinnvoller, die bestehenden Rassen mit ihren Eigenschaften gut weiter zu züchten und die -wie ich finde- sehr bescheidene Aufteilung in Show- und Leistungslinien zu unterlassen. Statt dessen lieber was neues "erschaffen".