Beiträge von ruelpserle

    Ich habe das Gefühl, ihr befindet euch in einer Spirale. Du willst alles richtig machen, hast dich von anfang immer wieder hinterfragt, ständig den Hund beobachtet etc. - das hat den Hund immer unsicherer gemacht. Und dich lässt es noch mehr hinterfragen/zweifeln.
    Irgendwie muss dass unterbrochen werden. Ist einfacher gesagt, als getan.
    Wenn du ganz spontan (OHNE NACHZUDENKEN) jetzt am liebsten machen würdest - was wäre das? Dann mach das... egal ob mit oder Hund! (wobei ich es besser ohne Hund fände - mach was für dich).
    Oder hast du die Möglichkeit, deinen Hund mal nen Abend abzugeben? Evtl. an den Trainer- einfach damit du mal abschalten, zur Ruhe kommen und neue Kraft tanken kannst.
    Oder vielleicht hast du ja ne andere Idee, wie du diese Spirale unterbrechen kannst.

    Ich würde dir ja auch anbieten, mal ne Runde zusammen zu gehen, aber zum einen hab ich einen Rüden, der manchmal ein wenig machohaft ankommt (auch wenn das mehr Schein als Sein ist). Und dazu noch ne Hündin, die manchmal ein wenig zickig ist (aber nur, wenn sie nicht in Ruhe gelassen wird und wenn Futter im Spiel ist - aber gut händelbar).
    Und zum anderen ist die Frage, ob wir irgendwie zu sammen kommen. Denn morgens um 5 sind weder meine Hunde noch ich in irgendeiner Weise sozial kompatibel.... : :headbash:

    Also, zu allem will ich mich nicht äußern:

    Aaaber:
    2.) Stimmt nicht, zumindest so lange die Dosen nicht beschädigt sind. dann kann das passieren. Deshalb soll man die eigentlich nicht mehr verfüttern.
    3.) Woher soll ich denn dann die Fleischmengen, die für meine Hunde besorgen? Jeden Tag zum Metzger rennen? Oder jede Woche ein Reh schießen? Blödsinn.
    4.) Blödsinn. Bei meinen beiden müssen Fleisch und tierische Proteine den größeren Teil der Ration ausmachen, aber hier gibt es sonst so ziemlich alles, was sie vertragen. Ich habe immer ca. 80% "Tier" zu 20% "Pflanzen" gerechnet, mittlerweile hat der v.a. bei meinem Rüden die Pflanzenration zugenommen.


    Mei, ich bin großer Fan vom selber zubrereiten. Es will mir nicht in den Kopf, warum "Fertigfutter" gesünder sein soll. Wenn ich sagen würde, ich ess jeden Tag ne Dose/ne Handvoll harte Brocken, da ist alles wichtige an Nährstoffen drin, würde vermutlich auch niemand "jubeln"!
    Aber das ist ein ganz anderer Ansatz. ;)

    Aber das "dazu lernen" ist ja genau das, was ich will - ich will in diesen Situationen immer besser reagieren oder besser noch agieren - ich weiß nur nicht so rech wie - wenn ich "den Rückwärtsgang einlege" ist das doch für Schnuffel das falsche Signal - noch dazu wenn er ohnehin unsicher ist, oder?

    So, ich bin jetzt mal ganz böse:
    Was dein Köterchen will ist vollkommen unerheblich! Ob das nun das "richtige" Signal ist - oder nicht! Schiet egal!
    Es zählt einzig und alleine, was du willst!
    Willst du den Weg zurück gehen - dann geh!
    Willst du in die nächste Wiese ausweichen - dann weich aus!
    Willst du weitergehen - dann geh weiter!
    Willst du auf einem Bein hüfend, Pirouetten drehend und dabei "Atemlos" schmetternd durch die Situation gehen - dann mach das! (Aber dreh in diesem Fall bitte ein Video für uns :lol: )

    Für "Schnuffel" ist es nur das falsche Signal, wenn du dir die ganze Zeit denkst "Oh, was könnte er jetzt denken? Ist das richtig? Will er lieber was anderes machen?..." ! Ich werd beim lesen schon ganz kirre.... mag mir nicht vorstellen, wie es deinem Hund geht!
    Es geht um DICH! Du entscheidest! Du bist Cheffe! Du bist KÖNIGIN! GÖTTIN! Die Welt hat sich nach dir zu richten!

    Nochmal das Beispiel "Aufzug": Da die Alternative (Treppe laufen) ja auch keine wirkliche war, "musste" Hund da durch. Das hast DU entschieden. Hättest ihn ja auch tragen können - vielleicht wäre ihm das lieber gewesen. Oder umziehen, ins Erdgeschoss - mit Garten... Oder eine Rampe an der Treppe einbauen lassen können oder oder oder! Es hätte noch viel mehr (mehr oder weniger realisierbare) Alternativen gegeben, wenn du nur lang genug drüber nachgedacht hättest!
    Aber nein.... DU hast entschieden! "Hund, da musst du durch. Das ist ein Aufzug, der beisst nicht, der tötet dich nicht, der verschluckt dich nicht! Also stell dich nicht so an und schwing deinen bepelzten Hintern hier rein!" Und mit ein wenig "Nachhilfe" ging´s ratzfatz! Und lebt Hund noch? Ist er beleidigt, weil du ihn und sein Gefühlsleben nicht ausreichend beachtet hast? Oder braucht er gar Sitzungen auf der Couch, um das traumatischer Erlebnis zu verarbeiten?

    (Sorry, meine Kids meinten immer "Gell, du bist kein Fan fluffiger Worte!" :lol: ).

    Hier kann niemand beurteilen, warum dein Hund wie reagiert. Aber dazu hast du einen Trainer an der Hand.
    Was mir nur auffällt: immer, wenn du keine andere Wahl hast (Aufzug/Arbeit) oder abgelenkt bist (Arbeit/Spaziergang mit Chatterbox), ist dein Hund ruhiger und handelbarer für dich.
    Also: Hundetraining mit dem Hundetrainer
    und dazu begleitend Frauchentraining! ;)

    Versuch nicht zu viel reinzuinterpretieren und rumzuüberlegen. Das macht dich und den Hund nur wahnsinnig.

    So, wie du ihn hier beschreibst, braucht der Hund vor allem Sicherheit - siehe Aufzug etc. Da hast du einfach gemacht ("ihn gezwungen") und nach ein paar mal, war es kein Thema mehr.
    Und "Oh, hab ich dajetzt alles richtig gemacht? Was hätte ich anders machen sollen/können?...." wirkt nicht allzusicher. Ich weiß, ist einfacher gesagt, als getan. Aber du hast irgendwann geschrieben, du arbeitest im "Bereich der Deeskalation" - nun weiß ich nicht, was du genau da machst, ich habe AAT-Trainings gemacht und mit gewaltbereiten Jugendlichen gearbeitet. Hätte ich mir da bei jedem Schritt überlegt "Oh, mach ich nun auch alles wirklich richtig", wären mir diese mehr als auf der Nase rumgetanzt. Ich musste klar sein und eine Richtung vorgeben.
    Als Streetworkerin hab ich immer wieder in "Streitigkeiten" schlichten müssen. Auch hier galt: Klar sein und Sicherheit vermitteln.

    Das meine ich auch mit "DU bist die KÖNIGIN!". Der schnöde Pöbel hat sich fern zu halten. Und dein Hund soll froh sein, dass die Königin des Viertels ihn aufgenommen hat. Und KÖNIGINNEN machen keine Fehler! Entweder passt sich die Realität dem Verhalten an oder sie lernt dazu!
    Kopf hoch, Brust raus, Arschbacken zusammenkneifen und losSCHREITEN! Und mit einem kleinen lächeln das gnädige huldigen der Untertanen nicht vergessen! =)

    Und ganz kurz noch zu der obigen Situation:
    Du hast doch gut reagiert. Die Hundehalterin hat auf deine INtervention ihren Hund zurückgerufen und damit konnte die Situation endgültig geklärt wwerden! Also: :respekt:


    Achja, zum Thema Badewanne:
    Meine sieht sooooo aus, wenn ich Schaf oder Prinzessin dusche:

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    :lol: :lol:


    Wenn man selber souverän und ruhig bleibt, dann klappt das eigentlich ganz gut (bis auf dass das Bad überschwemmt und man selber klatschnass ist, je nach Hundetemperament). Ich sehe das wie den Besuch beim Tierarzt: Auch das ist nötig, und auch da muss man den Hund ab und zu gegen seinen Willen halten, während ihm Unangenehmes widerfährt. Da ist auch nicht gleich das Verhältnis kaputt deswegen. Die Tiere spüren ja, dass man ihnen nichts Böses will.
    Würde ein Hund sich mit "Händen und Füßen" wehren und richtig panisch werden, würde ich abbrechen und es anders anfangen und doch langsam aufbauen. Aber das hatte ich noch nie.

    Dann hat der Hund auch keinen Grund rumzupaniken. Ich muss gestehen, gerade bei einem unsicheren Hund, würde ich viele Dinge, die selbstverständlich sind, NICHT zu kleinteilig aufbauen. Hund soll sich an mir orientieren und gut ist. Und da gehört Baden für mich halt dazu.

    Bei meiner Hündin war übrigens die Anti-Rutsch-Matte auch eín Baustein zum entspannten Baden. Und anfangs hatte ich an der Wand noch so kleine Antirutschpads kleben. Denn viele Hunde haben das Problem, dass sie die Wanne nicht richtig abschätzen können.

    Ich glaub, ich muss aufhören, hier mitzulesen... sonst komm ich mir immer wie ne ganz üble Hundehalterin vor. :ka:

    Hoov kam aus GR an und hat ein wenig sehr gemüffelt. Wasser war nicht ihr Ding. Mittlerweile schwimmt sie zwar ganz gern mal, aber "Wasser von oben" - immer noch scheiße.
    Ganz ehrlich: wenn Madame sich in Aas wälzen kann, kann sie auch duschen. Und ich mach da nicht viel Theater drumrum. Hab ich auch noch nie. Lief am 3. Tag genau so ab, wie jetzt auch (bis auf den Unterschied, dass ich sie früher in ne Dusche schieben musste und nu in die Badewanne heben.Ich würde Badewanne bevorzugen. Das Prinzesschen hat sich immer in der Duschabtrennung eingespreizt. :pfeif: )
    Ich leg eine Antirutschmatte in die Badewanne, dann wird das Prinzesschen reingehoben und geduscht. Mei, die olle Zippe ist dann zwar zwischen 1 und 3 beleidigt, aber damit kann ich besser leben, als mit Muffelköterchen. :D

    Mei, generell bin ich der Meinung, wo ein Wille, da auch ein Weg. Egal ob finanziell oder zeitlich.
    Mich kosten meine beiden Hunde momentan so ca 450 €/Monat. Liegt aber auch daran, dass der eine nur Wildfleisch verträgt, der andere Alterszipperchen bekommt und ich ihr regelmäßig Physio und Akupunktur "gönne".
    Also ist das sicherlich ein Betrag, der am oberen Ende der Skala einzuordnen ist. Aber auch das kann halt passieren.


    Zur Hundeauswahl:
    Ich würde dir empfehlen, nimm jemand mit, der/die sich mit Hunden auskennt. Einige Hundetrainer_innen bieten so "Kaufberatungen" an. ODer hast du jemand im Freundeskreis, der/die dich kennt und Hunde gut einschätzen kann? Dann würde ich diese Person mitnehmen. Eine neutrale Meinung ist einfach immer gut.

    So, meine Damen und Herren - ihr seid schuld!!!!

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    Double Cream Oreos! :roll:

    Ja, ist von Kraft - aber ich muss gestehen: hin und wieder pfeif ich auf political correctness und lass mal alle 17 grade sein. ;)