Beiträge von ruelpserle

    Beide würden zu ihren jeweiligen Hundesitterinnen. Ob sie da dann dauerhaft bleiben könnten, müsste dann entschieden werden. Aber beide würden alles möglich machen. Und da ich mein Hundenetzwerk mittlerweile auch untereinander vernetzt habe, würden sie das auch hinbekommen.
    Ansonsten könnte Lolek noch zur Familie der Züchterin und Hoover über ihre TS-Orga vermittelt werden.

    Also, wenn ich schon auf ein bezahltes Angebot angewiesen wäre, würde ich eher auf jemand professionellen mit Erfahrung zurückgreifen. Bei "da will sich jemand was dazu verdienen" hab ich eher die Vorstellung von "wenig Plan und noch weniger Lust".
    So unterschiedlich kann Wahrnehmung sein. :D

    Ich habe das Glück, das 2 Freundinnen von mir, die sich momentan aus verschiedenen Gründen keinen eigenen Hund anschaffen können/wollen, sichh immer über die Besuchshunde freuen. Beide Hunde lieben die beiden Frauen. Ist einfach super so.

    Zur Zeit bin ich mal wieder froh, das ich nen Job habe, zu demich die Hunde mitnehmen kann. Bei Hoov wurde eine Pankreasinssufizienz festgestellt und ich fütter sie jetzt 4x/Tag.... was ja nicht ginge, wenn sie immer daheim wäre.

    Nicht "lieber" - aber anders.

    Hoov ist mein Arsch auf Eimer Hund, mein Seelenhund, mein Herzhund...
    Ohne sie, hätte ich mir keinen zweiten Hund angeschafft.

    Lolek dagegen ist eine größerer Herausforderung. Ich sag immer, er hat sich mich rausgesucht. Ich lerne sehr viel mehr durch ihn. Er fordert mich. Und dabei ist er eigentlich einfach zu handeln. Hat keine großartigen Macken.
    Aber wenn ich ehrlich bin: wäre er mein erster Hund, es wäre kein Zweithund eingezogen.
    Ich liebe diesen Hund. Von ganzen Herzen - mein Schaf, die kleine Mimose mit de Löwenherz. Ich würde alles für ihn tun.
    Aber er wird mir nie so nah sein, wie dat Hoovertier.

    Schlechtes Gewissen hab ich deshalb aber nicht.


    An einen Trainer denke ich im Moment noch nicht. Ich werde erstmal schauen, ob es ohne Fini besser geht und dann vielleicht versuchen mit Fini nur ganz einfache Übungen zu machen und ihn nebenher zu belohnen, wobei mir das ja schon wieder falsch vorkommt, weil er dann ja wieder Aufmerksamkeit bekommt und er soll ja lernen, dass es die manchmal einfach nicht gibt, weil dann eben Fini dran ist. :/

    Kan ich einerseits nachvollziehen, andererseits warum nicht möglichst früh anfangen? Ist doch einfacher als an schon länger gefestigtem Verhalten rumzudoktern.

    Und man sieht schon an den unterschiedlichen Antworten, dass es so viele Lösungsmöglichkeiten wie Ursachen gibt.

    Hmmm... ich schreib mal das, was man in diversen Anfänger-Threads so schreibt:
    Aus der Ferne ist das schwer zu beurteilen, such dir ne_n gute_n Trainer_in, die das vor Ort anschaut. :D


    Ich persönlich würde vermutlich ganz anders vorgehen:
    Ich würde ihn anbinden, wenn ich da bin. Also, zu Hause am Sofa abinden und dan ganz normal meinen Alltag leben. Im Büro fixieren und ganz normal weiterarbeiten. Beim Gassi gehen, wenn man sich mal mit jemandem unterhält, auf die Leine steigen.
    So dass er sich daran gewöhnt, festgebunden zu sein und sich da dann auch entspannt.
    Und erst wenn das sitzt, nen Schritt weitergehen.

    Aber ich hatte auch nie so ne Frustbeule zu Hause sitzen. Lo hat zwar auch recht wenig Toleranz, aber nicht so schlimm wie von dir beschrieben. Bei ihm hat das mit dem anbinden sehr gut funktioniert.


    Doch trotz allem, würde ich dir ne_n Trainer_in empfehlen.

    Heute früh auf der Pipi Runde kam uns mal wieder die Frau mit 2 kleinen blöden Kläffern, die immer so "Scheinangriffe" starten. Meisten geh ICH ihr aus dem Weg. Heute hab ich das irgendwie verpasst.
    Hund 1 sieht aus wie en Papillon-Mix und dürfte so 6-7 kg, Hund 2 irgendwas braunes Pinschermäßiges - auch mit weniegr als 10 kg.
    Vor allem der Papillon Mix ist übel.

    Heute auch wieder:
    Volle Speed, kläffend auf Lolek zu... ich ihn rangerufen... Kleinteil hinterher....
    Die Frau hat gar nicht reagiert,. nur blöde geschaut.

    Nach dem 3. Scheinangriff hatte das Schaf genug und dem Kleinteil die Leviten gelesen... Kleinteil hat sich dabei zweimal überschlagen, vor lauter "NIx wie weg" und auch wegen Lolek's Grobmotorik.... Lautes Quietschen und humpelnd ab zur Besitzerin... DIe immer noch nichts gemacht hat...

    Ich: "Ihnen ist klar, dass das für Ihren Hund gefährlich werden kann? Meiner wiegt 30 kg und Ihrer dürfte um die 6-7 kg haben!"
    Sie: "Ja, aber ich kann ja nichts machen, wir sind schon beim Trainer deshalb!"
    Ich: :lepra: Ansonsten würde anleinen helfen!

    Man, was gibt es denn für idiotische Trainer_innen... Was üben die? Die schaut sich das immer an, kein Rückruf, geht nicht dazwischen... nichts... Worin besteht da das Trainigsziel? Boah....

    So gut wir gar nicht, da die Hunde mit in die Arbeit kommen. Und ich habe die Arbeit bewusst danach ausgesucht, dass sie mitkommen können.
    Aber auch so müssen sie manchmal alleine beleiben. Meine Höchstzeiten sind auch 6 h ohne Betreuung. Wenn es mal länger werden sollte, dann schau ich, dass ich die Viecher entweder verschachern kann oder sie wenigstens jemand auf die Wiese am Eck stellt. ;)

    Hoov frisst in der Küche, Lolek im Flur.

    Anfangs hab ich sie beide in getrennten Ecken in der Küche gefüttert. Das war aber für´s Schaf ziemlicher Stress, nachdem Hoov in an seinem ersten Tag bei uns (mit zarten 9 Wochen) übelst durch die Küche geprügelt hat, als es ans Füttern ging. Seit ich getrennt füttere ist alles gut.
    Lolek ist der einzige Hund, der seine Nase in ihren Napf stecken darf, obwohl sie noch frisst (unterbinde ich natürlich - aber alle anderen Hunde würde das Prinzesschen in verzehrfertige Stücke zerteilen, wenn sie sich auf nen halben Meter nähern würden). Es kann Essen/Futter/Kausachen rumliegen und sie eingen sich (ok, meistens gibt das Schaf nach), sie können draußen zusammen Leckerli suchen... Alles super.

    Ich fürchte, dass es bei allen Methoden ein Lauf gegen den inneren Schweinehund wird...

    Das Anfangen ist echt schwer

    Das kenn ich. Ich brauch immer ein Ziel. Also, beim ersten Mal war es "30 Minuten durchlaufen" - eben mit Geh-/Lauf-Intervallen angefangen. Als ich das geschafft habe... hatte mein innerer Schweinehund wieder die Oberhand.
    Zweiter Versuch, 7 Monate später: 30 Minuten durchlaufen, danach 5 km schaffen.... Sooo... als ich das geschafft habe, hat wieder mein innerer Schweinehunde getroffen. :ugly:
    Das letzte mal: 30 Min durchlaufen.... und dann auf 50 Minuten steigern. Wieder mit nem Trainingsplan. Aufgrund von ner recht hartnäckigen Erkältung "hinke hinterher". Danach will ich die 60 Minuten voll machen und dann 10 km.... und für danach hoffe ich, dass der Schweinehund aufgegeben hat. :hust:
    Wenn nicht, muss ich mir ein neues Ziel suchen. Aber ich denke, dann werde ich mit Canicross anfangen. :lachtot: