Beiträge von ruelpserle

    Man kann auch aus allem ein Drama machen und mehr oder minder sinnvolle "Ausbildungen " boomen , die natürlich auch an den Mann gebracht werden müssen und deswegen "unabdingbar " geredet werden .


    Es gibt so viele Hunde , die halt mal Kontakt mit Kindern haben die mal gröber, mal vorsichtiger sind und wenn das für beide schön ist , ist das okay und genug "Mehrwert". Läuft das schön, kann man vielleicht ein paar Tricks üben lassen , läuft es nicht , hört man wieder auf damit. So einfach ist das . Außer natürlich man ist scharf drauf für so eine "Ausbildung" viel Zeit und Geld zu investieren, aber da sehe ich nun wirklich keinen "Mehrwert ". Außer für die Anbieter .

    Cool, dann hätte ich mir auch mein Sozpäd Studium sparen können, denn so a bissle Kaffee trinken und plaudern kann man auch ohne Ausbildung! *Ironie off*

    Es ist schon ein Unterschied, ob der Hund (mehr oder weniger oft) Kontakt zu Kindern hat oder ob er therapeutisch/pädagogisch eingesetzt wird. Ungefähr so als würde man einen IPO/Mondio Hund mit nem "scharfen" Diensthund vergleichen. :hust:

    Ich bin eine große Kritikerin des Therapiehunde-wesens, denn es wird zu viel Schindluder getrieben. So einiges was ich mitbekomme würde ich fast schon als Tierschutzrelevant einschätzen.
    Aber genau aus diesem Grund finde ich eine fundierte Ausbildung aus Differenzierung wichtig. Es gibt von europäischen bzw. internationalen Fachverband Qualitätsrichtlinien was die Ausbildung betrifft. Dahinter stecken wissenschaftliche Untersuchungen und langjährige Erfahrungen. Finde ich ne ganz gute Grundlage.


    Zur Situation hier:
    Du hast ein knapp 3,5-monatiges Hundekind. Sieh es doch lieber als mögliche Sozialisation für den Hund an und geniesst die Zeit zusammen. Mehr sehe ich hier aber auf keinen Fall.

    Zum Thema "Gefahren":
    Das Leben generell ist gefährlich. ;)
    Aber ich würde ganz klar mit den Eltern reden und besprechen, was ist wenn. Ansonsten mache ich bei meinen Hunden alle 3 Monate einen Wurmtest über eine Kotprobe. Wenn sie krank oder verletzt sind, gehen sie nicht zu Einsätzen. Vor allem bei schlechten Wetter reinige ich die Pfoten. Und ich schaue, dass die Krallen immer kurz sind.
    Bei dir sehe ich die fehlende Beisshemmung als problematisch. Da müsst ihr halt echt gut aufpassen.

    Ich kann das so pauschal nicht sagen, denn es käme auf so viele Faktoren an:
    - meine familiäre Situation (incl. Wohnsituation)
    - meine berufliche Situation
    - meine finanzielle Situation
    - meine gesundheitliche Situation
    - wie fit ist der verbliebene Hund und wie reagiert er/sie auf andere Hunde

    Generell hätte ich schon wieder gerne mehrere Hunde. Gerne auch mehr als 2.
    Aber das müsste ich eben situativ entscheiden.

    Naja, aber wir sind uns ja hoffentlich einig, dass sich das Verhalten eines Hundes nicht ändert, wie er geschoren ist...
    Und das es Menschen in der Hundwelt gibt, die ein wenig "seltsam" sind, ist auch unbestreitbar.

    Von daher kann ich einfach immer noch nicht nachvollziehen, wie man einen Hund nach optischen Gesichtspunkten aussucht.
    Mein optischer Favorit: Riesenschnauzer - hab ich wie man am Avatar sieht zweimal saugut hinbekommen! :lachtot:

    @AlexMITSam, du reduzierst die Pudel doch auf's Äußere, wenn du schreibst, dass sie auf der "Liste könnte passen landen würden, wenn du mehr "nomal" geschorene Pudel kennen würdest"! Ändert sich das Verhalten, wenn sie "typisch pudelig" geschoren sind? Schau dir mal @Lockenwolfs Pudel an... Ganz "klassisch" geschoren und sehr aktiv im Hundesport.

    Sorry, so was versteh ich immer nicht... Für mich hat der richtige Hund kein falsches Äußeres. Aber ich glaub, ich bin da auch komisch.


    Zur Frage mit dem Zeckenshampoo:
    Ja, ich finde, das es hilft. Allerdings reib ich beide auch mit Kokosöl ein, wenn wir in "Zeckengebiete" gehen. Von daher kann auch es auch die Kombi sein. ;)

    Ich muss gestehen: Ich bin bekennende Fellpflege-muffeline und löse das durch Ganzkörper kurzscheren. Im Sommer alle 4-6 Wochen auf 3 mm, im WInter alle 6-8 Wochen auf 7-9 mm (je nach Wetter).
    Geduscht wird bei Bedarf und im Sommer regelmäßig mit Anti-Zeckenshampoo.
    Bürste hab ich irgendeine von Furminator. Super zum Kletten und Zeug rausmachen.

    Und ich glaub mehr hab ich gar nicht. :ka:

    Edit: Doch, ne Schermaschine von Oster... aber die benutz ich nur noch für meinen eigenen Pelz. Schäfle geht zum Friseur. |)

    Oh, was ne tolle Geschichte! :schneewerfen:

    Aber zum Thema "Dritthund geht nicht". Sieh es doch mal so - wenn du mit dem Welpi auf Jagdhundeausbildung bist, ist Lord Pino wenigstens nicht alleine.... :hust:

    @Streichelmonster, das unterschreib ich zu 100%.

    Naja, mir geht das Geseiere von wegen über 300 Rassen, da muss doch für jeden was dabei sein, auf den Zeiger!
    Es gibt gefühlte 4,6Mio unterschiedliche Autos... und trotzdem werden ständig neue "entwickelt".
    Es gibt gefühlte 50 Mio unterschiedliche Beinbekleidungen und trotzdem gibt es immer wieder neue.
    Bei Pflanzen etc... überall wird "Neues geschaffen".
    WEnn man vor 200 Jahren schon "so" gedacht hätte, hätten wir heute keine 300 verschiedene Rassen.

    Aaaaaber: die Doodelei ist einfach weit weg von einer "Weiterentwicklung" oder "Neuzüchtung" oder wie immer man dazu sagen will. DAS ist mein großer Kritikpunkt.

    Ich hab ja sleber nen Dodle, von daher kann mir sicherlich nicht "vorgeworfen" werden, Anti-doodle zu sein.

    Aber irgendwie wiedersprecht ihr euch doch gerade @danimonster und @AlexMITSam
    Entweder die "Freiheit" einer nicht einheitlichen "Rasse" - dann ist es aber keine Rasse mehr. DIe Verpaasrung unterschiedlicher Ausgangsrassen wird in der Nutztierzucht schon lange gemacht - dann sollte sich aber niemand hinstellen und einen "Rassestandard" deklarieren.
    Oder es soll eine neue Rasse entstehen, dann müssen Menschen in den sauren Apfel beißen und den "langen und kostspieligen Weg" gehen. Und wenn ich mir anschaue, für wie viel Geld diese Mischlingswelpen übernommen werden, dürfte ja zumindest das "kostspielig" weniger das Problem sein.
    Ich würde sogar in einem Verein eintreten, der in die Richtung was macht. Ich finde die Grundidee nämlich eigentlich gut.

    Mich nervt halt. dass gefühlt 2/3 der Menschen, die mich auf Lolek ansprechen, mit "Das ist doch so ein Anti-Allergie Hund, oder?" beginnen. Kein Plan über die Urspungsrassen... aber DAS wissen sie. Da hat die Werbemaschine dann doch gut funktioniert. :hust:


    Wenn man Pudel-Mischling (oder Cocker-Mischling) sagen würde und dann am besten auch noch dazu... halt von so einem Typ, der die mal eben zusammen gestopft hat, weil der das große Geld machen will, dann würde man das zwar nicht für gut heißen, aber es wäre dennoch irgendwie "o.k."....

    Nein, würde hier vermutlich niemand für "ok" befinden.

    Nur wo liegt der Unetrschied zur "Doodelei"?
    "Züchter", die Hündin bei jeder Läufigkeit belegen lassen.
    "Züchter", die keine (aussagekräftigen) Gesundheitsuntersuchungen vorliegen haben.
    "Züchter", die jedesmal die gleiche Verpaarung machen.
    Es gibt keine Datenbank, auf die zurückgegriffen werden kann - wer ist wie mit wem "verwandt".

    Warum gibt es bei denen, die "ernsthaft" züchten wollen, keine Bestrebungen, daran was zu ändern? Ich kenne 2 private Datenbanken, mehr aber auch nicht.