Ich schon öfter.
An die, die sagen, an ihren Hund kommt niemand ran, wenn sie das nicht wollen und das einfach nur, weil ihr kommunizieren könnt: Es gibt doch auch täglich Übergriffe von Menschen auf Menschen - können die auch alle bloß nicht kommunizieren?
Joah, das musste ja jetzt kommen - und genau so wie beim Hund, kann man nicht alle Situationen über einen Kamm scheren.
Es gibt Situationen, die so schnell gehen, dass du keine Chance hast, zu reagieren.
Dann gibt es aber auch Situationen, in denen man reagieren kann. Ich habe jahrelang als Streetworkerin gearbeitet - ich schätze Situationen oft anders ein als zB Freund_innen von mir, die das nicht gemacht haben. Ich hatte schon öfter den Fall, das ich gesagt habe: "lass uns mal gehen.. hier ist keine gute Stimmung" und im extremsten Fall ist 2 Minuten nachdem wir uns das wegbewegt haben, eine fette Schlägerei losgegangen.
Und ja: ich kommuniziere anders als viele meiner Freund_innen. Wenn ich es nicht möchte, werde ich weitaus weniger angesprochen, als die Leute mit denen ich unterwegs bin.
Und ja: ich glaube, dass es Situationen gibt, in denen eine andere Kommunikationsform deeskalierend ist.
Auch mir gelingt es nicht immer - dazu laufen zu viele Psychos in dieser Welt rum. Aber ich habe eine relativ hohe "Abwimmelquote".
Aaaaaber: (und damit sind wir beim entscheidenden Punkt): Die Schuld für den Übergriff liegt immer bei_m Täter_in - egal Mensch oder Hund!