Beiträge von ruelpserle

    ... aber mich stört auch ein wenig, wenn das so dargestellt wird, dass es doch eigentlich ganz einfach ist, wenn man nur genug Geld bei Seite legt. Wenn auch in der Kindheit kaum einer da ist, der einem Geld schenken kann, dann kann da auch nichts zusammenkommen, was man großartig sparen könnte.

    Nein, das sollte so nicht rüber kommen! Bei uns war auch nie viel Kohle da. Ich hätte mir auch kein 10.000,- € oder gar mehr zusammensparen können. Aber ich merke bei mir, das Autos auf meiner Prioritätenliste ganz weit unten stehen. Und das es eben Menschen gibt, bei denen Autos weiter oben stehen. Und die sich diesen Luxusleisten - die aber dann vielleicht den Kopf über meine beiden "Köter" schütteln.

    Aber ich würde nie behaupten, dass man sich alles ersparen kann. Das ist Schwachsinn... und das überlasse ich lieber so Hohlbirnen wieder dem Maschmayer!
    Reichtum wird ganz klar vererbt und idR nicht erarbeitet oder gar erspart!

    genau das wollte ich auch gerade schreiben. Das sind Summen, wo es eben NICHT nur um Prioritäten geht. Da würde das nicht reichen

    Ja, Reichtum ist zum größtenteil vererbt und das sogar schon seit Jahrhunderten. Das weiß ich.
    Aber wir reden hier auch nicht von Autos, die 200.000,- € kosten. Wenn ich wirklich seit Kindesbeinen alles gespart hätte (Kommunionkohle, Weltspartag, Oma/Opa...), hätte ich mir auch mehr als einen R4 mit 28 PS leisten können. Vor allem, wenn ich dazu noch bewusst auf Ziel hinsparen würde und dafür Geld extra "beiseite" legen würde.

    Aber ich glaube, das liegt einfach dara, das ich bei Autos ziemlich alles kenne:
    Ein Kumpel von mir bekommt gut und gerne seine 15.000,- €/Monat raus - und fährt das dreckigste und verratzteste Auto, das ich kenne. Er kauft günstig Autos mit TÜV... und wenn mehr als 1.000,- € an Reparaturen anstehen, wird es wieder verkauft.
    Und ein ehemaliger Jugendlicher von mir hat sich mit 19 seinen großen Traum erfüllt und sich einen gebrauchten Porsche gekauft und dafür hoch verschuldet. Er verzichtete lieber auf alles andere (hat sogar Rauchen aufgehört um zu sparen :roll: ). Naja...nach nem Jahr war der Führerschein weg und er hat das Auto wieder verkauft. :headbash:
    Wieder ein Dritter ist nach Russland gefahren, um sich von dort eine originale Dnjepr (Motorrad) zu importieren.

    Alle mitanand san´s crazy! :D

    Man lernt den Allrad sehr zu schätzen ja! Vorher ohne bin ich da oft irgendwo stecken geblieben, vor allem hier bei unseren Schneebergen. Jetzt fahr ich da hald einfach durch, während andere dann rückwärts wieder runter fahren. :D

    DAS denke ich mir immer, wenn ich mit den Hunden über vereiste Wege gehe.... 4-Fuss-Antrieb ist da echt besser. :lachtot:

    ich frage mich ja manchmal, wie sich das die Leute hier leisten können.... gerade junge Leute oO

    Naja, ich denke wie alles im Leben: Prioritätensetzung!

    Ich fahre gerne Auto - und gleichzeitig sind sie mri total unwchtig. Also: Für mich kommt irgendwann mal nur was praktisches in die "Garage". Billig im Unterhalt, dafür darf´s auch gemütlich (aka langsam) sein. Platz für alles, dafür darf´s auch hässlich sen. Zuverlässig, dafür verzichte ich gerne auf "Schnickschnack" (der bei mir schon bei elektrischen Fensterhebern anfängt :lol: ).
    Aaaaaber: es gibt schon schicke Autos.... und wenn ich mal im Lotto gewinne, jaaaa daaahaaaannnnn.. gebe ich auch ganz viel Geld für so ein schickes Auto aus. Und kaufe eines, bei dem alles zu 100% passt und wo die "Vernunft" nur auf Platz 3789 der Gründe liegt. |)
    Sonst wäre es mir persönlich das einfach nicht wert. Ich hätte dasGefühl, mich einschränken zu müssen, um das zu erreichen.


    Aber ich habe noch eine Frage:
    Ich bekomme für 8 Wochen ein Auto geliehen. Einen kleinen Fiat 500. Nun geht´s an den Hundetransport. Hoover angeschnallt auf dem Vordersitz. Reicht da ihr normales Brustgeschirr? Und sie findet den Anschnallgurt doof, da sie sich immer mal wieder umdreht. Gewöhnen sich die Hunde da dran? oder gibts da längere Gurte?
    Lolek soll au die Rückbank. Ich habe eine Schondecke von Kleinmetall, die auch die Rückseite der vorderen Sitze schont.
    Gibt´s irgendeine Möglichkeit, die Vordersitze mit einem Gitter/Netz abzusperren? Allerdings hat das Auto nur 2 Türen, muss also zum ein-/aussteigen de Vordersitz nach vorne klappen. Oder sonst jemand eine Idee die Rückbank? Außer anschnallen.
    Ich muss gestehen, mir geht es va darum, die "Getzeslages" zu erfüllen. Und dabei trotz alledem, die größtmögliche Bequemlichkeit für die Nasen zu erreichen. Und das ganze auch noch in einem bezahlbaren Rahmen. Ich denke für 8 Wochen wird es da keine Lösung geben, die bezahlbar, bequem und absolut sicher ist.


    Woran merkt ihr, dass eure Hunde müde sind/nicht merken weiter können und was macht ihr dann?

    Lolek habe ich noch nicht an seine Grenzen gebracht. Schon so, das er müde oder auch mal erschöpft war, aber nie so, das er nicht mehr weitergehen hätte knnen. Allerdings ist das bei ihm auch schwer zu sehen. Ich glaube, der würde rennen und dann umfallen - dann ist es aber eher 5 nach als 5 vor 12.
    Hoover wiederum ist halt durch die Arthrose eingeschränkt. Abe auch sie hatte ich noch nicht an dem Punkt, wo sie nicht mehr weiter"gekonnt" hätte. Klar, schleppt sie sich hinterher, wenn wir weitergehen... Ihre Lust ist da bei weitem geringer als ihr "können". Sie wird langsamer, bleibt oft stehen und setzt/legt sich sofort hin, wenn wir anhalten. Spätestens dann schau ich, das wir entweder eine lange Pause machen oder schon auf de Heimweg sind.

    (im Übrigen erwarte ich eher viel Leistungsfähigkeit von Hunden, @Amares Hunde können da ein Lied von singen :D )

    Nicht nur von den Hunden! Finde ich bei den Bildern. :D

    Ich habe Hoover gestern auch teilweise getragen. Allerdings eher in der Bahn. Sie hat einen fetten Arthroseschub, dem ihre "gsponnenen 5 ich-renne-wie-blöd-über-die Eisplatten-Minuten" nicht gerade gut getan haben. :roll:
    Und klar kommt sie hinter mir her, wenn ich gehe... aber wenn ich sie damit ein wenig entlasten kann, schleppe ich die Dickmamsell halt zu nächsten Bahn. :headbash:

    Bei Hoover würde ein Tausch schon möglich sein....

    Lolek versucht an Hoovers Zeug zu kommen und tauscht dafür sein Leben ein. :roll: :hust:
    Aber deshalb versucht er es auch gar nicht. Und sie lässt ihm seines auch. Ich kann ihnen sogar Futter, Kauchsachen... geben wenn ich nicht da bin. Nach dem fressen wird dann immer der Platz des anderen kontrolliert.
    Fressbares hier auch nicht rum - das wird ja gefressen. Innerhalb weniger Sekunden. :smile:

    huhu,

    da hast du sicherlich Recht :)
    Ich bin nur "Berufeinsteiger" und unsicher was das angeht. Kann ich mir "leisten" das so direkt einzubringen?


    Naja... was heißt "leisten können". Für mich ist das eher eine Effizienzfrage. Warum soll ich zu einem Vorstellungsgespräch gehen, wenn sich dann rausstellt, die haben kein Interesse an Hunden. Da spar ich mir und einem eben nicht-potentiellen Arbeitgeber lieber die Zeit. Allerdings stand bei mir Hunde-Mitnahme auf der Prioritätenliste gleich nach "muss mich und die Viecher versorgen". Arbeitszeit, Fahrtzeit und auch der Verdienst standen dahinter.
    Ich hätte einen Job haben können, da hätte ich Netto 500,-€ mehr verdient als jetzt - aber ohne Viechzeug. War's mir nicht wert.
    Aaaaaber: das ist eine ganz persönliche Entscheidung. Für mich war und ist so richtig.


    Der Markt ist leer! Da haSt du gute Chancen, sich als Berufseinsteigerin.
    Ich gebe keine generellen Trägerempfehlungen. ;)
    Nur mal Jobsuchmaschinen Empfehlung: indeed!

    Darf ich fragen (auch gerne privat), welche Arbeitsfelder für dich automatisch nicht in Frage kamen, weil klar war, dass die Hunde nicht mit können?

    Bei mir hat das nur zweitrangig mit Hund zu tun, aber es gibt Arbeitsfelder, die mich nicht interessieren. beispielsweise Seniorensozialarbeit oder mit kleinen Kindern.
    Mit Hund würde ich auch Soziale Arbeit im Krankenhaus auschließen. Oder eh alles, wo hohe Hygienestandards herrschen.
    Dann wird mit Hund sicherlich alles "Behördliche" schwieriger, zumindest was das dauerhafte Mitbringen angeht.

    ICH würde in die Bewerbung schreiben, dass ich in Zukunft tiergestützt arbeiten möchte, Hund schon geplant ist und deshalb eine Stelle suche, bei der das grundsätzlich geht. Aber ich halte halt nichts von "das kann man schon rauslesen". ;)