@susam ich habe lange überlegt, ob ich was schreiben soll - aber bei deinem Text fielen mir nur die Worte: "Es ist nie zu spät" ein.
Ich bin 4 und habe "erst" letztes Jahr das Mehrtageswandern für mich entdeckt. Teils ärgert mich das, weil ich mir denke, wie vie ich "verpasst" habe - aber es ist schon gut so, wie es ist.
Wild gezeltet habe ich auch noch nicht - traue ich mir nicht zu. Habe aber eher Angst "erwischt" zu werden oder einen ungeeigneten Lagerplatz auszuwählen. Ich glaue, ich wäre die Person, die mitten auf dem Marktplatz ihr Zelt aufschlägt, weil sie es nicht geblickt hat.

Aber wie meinte ein Schweizer Freund: "Das kommt noch!" Und wenn nicht - es gibt genug Strecken mit Campingplätzen oder anderen Unterkünften. 
Und ich mus gestehen, an Touren wie shalea, nepolino, xsara oder rinski würde ich mich nicht wagen - alleine schon mal gar nicht. Aber auch dafür gibt es "Lösungen": Ich bewege mich in gegenden, die touristisch eh ganz gut erschlossen sind. Da kann ich mir nicht verlaufen, Campingplätze sind in der Nähe.. und die Einheimischen sind es vermutlich gewohnt, ver(w)irrte Wandersleute auf den rechten Weg zu führen. 
susam, ich kenne das auch - das Gefühl, keine Zeit für sich selbst zu haben. Weil alles andere wichtiger erscheint... aber ich habe gelernt, das ich gar nicht soooo unabkömmlich und unersetzbar bin. War anfangs nicht schön zu merken, aber letztendlich ist es ein super Gefühl.
Und ich kann dir nur empfehlen, mindestens einmal im Jahr "Selfie-Time" zu machen. Und wenn es nur ein Wochenende ist. Es ist soooo erhlosam. 