Schön, wenn er angekommen ist und auch schon in Betrieb :-)
Beiträge von Nocte
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Mein Fehlkauf war ein Stoffkennel fürs Auto. Der Hund muss kooperativ sein, um da drin zu bleiben. Meiner hat ihn in 30Sekunden auseinandergenommen, weil er zu mir wollte. Wir haben nun einen vernünftigen Kennel aus Metall und der Stoffkennel dient ohne das Mash-Gewebe als offene Höhle im Schlafzimmer.
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Ach ja, wie soll er wissen, das ein Kind nicht hört und sich quasi klammheimlich von hinten anschleicht?
Entschuldige ... ich kann da nur wieder das Beispiel bringen, dass keine Autos dort fahren dürften, wo Kinder unterwegs sind. Sie hören ja nicht und laufen auf die Straße und werden überfahren ...
Da ich selbst schon genug "Terror-Gören" erlebt habe, die frech alles was Erwachsene sagen ignorieren, wäre ich in solchen Situationen wohl extrem auf der Hut. Aber spätestens beim zweiten unerlaubten Annähern eines Kindes an meinen Tisch bzw. meinen Hnd, würde ich bei den Eltern auf der Matte stehen und sie bitten, ihr Kind von mir aus am besten anzuleinen, damit ich in Ruhe essen kann ...
Und wenn andere ihre Hunde zuhause lassen, wenn sie "in Ruhe" was machen wollen - ich seh das nicht ein, zumal es bei uns oft einfach nicht anders geht, als das der Hund eben dabei ist. Und wir stecken viel Arbeit in die Hundeerziehung und Eltern von Kindern sollen das eben auch tun - und wenn sie 100 mal vom Tisch aufstehen und ihren Nachwuchs einsammeln müssen ...
Ich weiß nicht, ob Du es oben gelesen hast. Der Hundehalter hatte das Kind schon ermahnt und die Eltern gebeten auf das Kind aufzupassen. Es ist danach nochmal zu dem Hund gegangen. Der Vorfall mit der Wurst war dann der dritte.
Zu der Frage, wie wir das gelöst hätten im Biergarten:
Ich vermute, ich wäre gegangen. Ich hätte mich wahrscheinlich tierisch geärgert.
An anderen Tagen hätte ich die Anwesenden mit einbezogen und das ganze öffentlich gemacht. Da reagieren dann i.d.R. auch die Eltern, weil es peinlich ist. An wieder anderen Tagen hätte ich die Restaurantkellnerin darum ersucht, den anderen Gästen meine Bitte zu übermitteln oder uns einen anderen Tisch zuzuweisen.
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Was hat der Hundehalter den falsch gemacht, soll er wegen ein unerzogen Kind das Lokal verlassen.
Oder was hätte er den machen sollen ?Moralisch kann man der Ansicht sein, er habe keine Schuld, aber hier muss ich auch sagen, dass ich den Hundehalter mit in der Verantwortung und Schuld sehe. Er wusste, dass das Kind nicht auf ihn hört und hat den Hund nicht ausreichend beaufsichtigt. Ich verstehe, dass ein HH, der einen an sich verlässlichen Hund hat, ihn nicht immer im Auge behalten will. So sehen Eltern es mit ihren Kindern ja auch, aber hier war schon bekannt, dass die Situation eines wachsamen Auges bedarf.
Was ich nicht verstehe ist, dass keiner der Erwachsenen eingeschritten ist, die gesehen haben, dass das Kind den Hund ärgert. Das finde ich .... arm.
Es hat schon Situationen gegeben, in denen ich meinen Hund ins Restaurant mitgenommen habe. Will ich jedoch entspannt essen gehen, ohne mich zusätzlich um einen Hund zu kümmern, dann nehme ich ihn nicht mit.
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Oha, da wird einem ja schön das Wort im Munde herumgedreht. Ich habe niemals geschrieben, dass es daneben ist, die Eltern anzusprechen. Aber zwischen "ersuchen" und "rufen" ist schon ein Unterschied. Da macht der Ton die Musik!
Und ganz sicher ermögliche ich nicht ständig Kontakt zu meinem Hund. Das mache ich von der Verfassung des Hundes abhängig. Aber ich kann zwischen Hund und Kind eine Barriere bilden, das Kind ansprechen und es aufmerksam werden lassen, ihm die Gefühle des Hundes kurz erklären, es selbst schauen lassen. Allemal besser als Kinder und Eltern anzuschreien. Damit erreicht man bei den Eltern, dass sie abblocken und bei den Kindern, dass sie auf den nächsten Hund genauso zurennen.
Das Originalzitat:
Zitat(...)
Ich rief den Kindern zu sie möchten damit augenblicklich aufhören und den Eltern, sie möchten bitte ihre Kinder zurückrufen.
Zur Antwort bekam ich , was ich mir solche Hunde anschaffe, da müsste ich damit rechnen das Kinder die süß finden und auf die Hunde zu rennen.Da hört es doch auf. Wenn Eltern ihren Kindern nicht beibringen können wie man sich Tieren gegenüber verhält und sich diesen nähert ,kann man ja wohl kaum dem HH einen Vorwurf machen
Die Antwort:
ZitatNicht nett von den Eltern - aber das Gerufe ist genauso daneben. Ich denke, genauso wenig Verständnis wie dort den Hunden entgegengebracht wurde, wird den Kindern entgegengebracht. Wenn ich in solche Situationen komme (und das komme ich mit dem Wuschellockentier ständig!) dann hocke ich mich zwischen Kinder und Hund, nehme den Hund erstmal aus der "Schußlinie" und spreche mit den Kindern: "Hey hey, nicht so stürmisch! Schau mal, der Hund zieht den Schwanz schon ein / duckt sich / weicht aus (was eben gegeben ist) - versuch doch mal, dich leise hinzuhocken und ihn erstmal schnüffeln zu lassen...
Und siehe da - alle Kinder sind nur zu gerne bereit, etwas über Hunde zu lernen und wie man ihnen richtig begegnet. Meist kommen dann noch ein paar Fragen zum Hund von den Eltern und DANN kann man wunderbar anbringen, wie gefährlich das Verhalten der Kinder sein kann, wenn sie an den falschen Hund geraten. Die Eltern fühlen sich nicht "angemacht" , sondern oft höre ich, dass sie darüber einfach nicht nachgedacht haben. So kann man, wenn man den Kindern Verständnis und Respekt gegenüberbringt, auch für Verständnis und Respekt für Hunde werben.
Ist gar nicht so schwer!
Da steht doch ganz deutlich, dass "das Gerufe daneben" sei. Ich finde das nicht daneben, sondern viel angemessener, als ein leise gesäuseltes: "Würden sie bitte ihren Kindern erklären, dass ...." Die Leute standen doch nicht direkt nebeneinander. Bei solchen Eltern und Kindern würde ich sicher nicht noch eine Streichelstunde einlegen, erst Recht nicht, wenn mein Hund schon das P in den Augen hat.
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Maus 1970: ich finde es schon anmaßend, wenn einem Halter gesagt wird, sein Verhalten sei daneben, weil der die Eltern ersucht hat, die Kinder davon abzuhalten, auf den eigenen Hund schreiend zuzurennen. Wenn Wollschaf für sich entscheidet, sich dann hinzuhocken und Kontakt zu ermöglichen, ist mir das egal - das kann jeder halten, wie er will, aber daneben finde ich es nicht, wenn jemand mit zwei Hunden, von denen einer ängstlich ist, das nicht tut und sich statt dessen an die Eltern wendet.
Ich gestalte solche Situationen, aber nicht aus jeder Situation heraus.
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Na, ja aber wenn du das so siehst, darfst du auch kein Verständnis dafür erwarten wenn dir oder deinem Hund einmal ein Fehler unterläuft. Natürlich ist es nicht in Ordnung wenn Eltern nicht dafür sorgen, daß ihre Kinder nicht auf fremde Hunde wie eine wilde Horde auf einen fremden Hund hinrennen. Aber warum nicht deeskalieren wenn man es kann?
LG
Franziska mit Till
Das hat mit Verständnis nicht das Geringste zu tun. Wenn ein Kind auf meinen Hund zurennt, dann habe ich in meinen Augen als erstes den Auftrag, das Kind zu schützen und als zweites, den Hund zu schützen. Wenn es dazu notwendig ist, das Kind zu stoppen, tue ich das ohne wenn und aber. Wenn es dazu notwendig ist, die Eltern drum zu ersuchen, ihr Kind einzusammeln, dann tue ich das auch. Mein Hund ist kein Erziehungshilfsmittel. Er muss nicht für seine Rasse werben, er muss Kinder nicht mal mögen, denn er hat nicht entschieden in unserer Umwelt zu leben. Ihn zu schützen ist mein Job. Woher sollte denn bei einem Fehler unsererseits Toleranz rühren, nur weil ich mal ein Kind habe meinen Hund in einer für den Hund doofen Situation streicheln lassen? Das ist doch an den Haaren herbei gezogen.
Deeskalieren heißt nicht, dass man sich nach den Wünschen der Anderen zu richten hat. Wenn Eltern ein Kind durhbrennt, dann setzen sie sich hoffentlich in Bewegung, wenn sich ihr Kind in Gefahr bringt, aber tun sie das nicht und machen damit ihr Kind zu meinem Problem, dann stehe ich nicht daneben und entschulduge das mit Floskeln, wie Kinder sind heutzutage so, oder die Eltern wissen es einfach nicht besser.
Warum sollte in so einer Situation eine Deeskalation nötig sein? Ich gehe nicht davon aus, dass die Eltern oder wir uns drum Schlagen werden, wer den Hund jetzt anfassen darf.
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Habt ihr Kinder? Wahrscheinlich nicht oder schon erwachsen? Das ist nämlich völliger Quark. Erziehung findet weiterhin statt - nur hat sie sich gewandelt. Kinder sind heute zum einen freier - sie werden nicht mehr gewaltsam zur Ordnung gebracht, wie das vor wenigen Jahren leider noch der Fall war. Auf der anderen Seite sind die Kinder heute bei weitem unfreier als wir es waren. Nur die wenigstens kennen das Gefühl durch Wälder zu streifen, Abenteuer zu erleben, unbeobachtet zu sein. Heute findet viel Erziehung in den Kindergärten, Schulen und danach in den verschiedenen Freizeitangeboten statt. Eltern arbeiten zumeist beide voll und sehen die Kinder erst spätnachmittags und am Wochenende. Jeder doktort an den Kindern herum - sie werden gemaßregelt und eingeschränkt - in die Form eines kleinen Erwachsenen gepresst. Aber das ist hier OT.
Das halte ich für ausgemachten Blödsinn und eine feige Entschuldigung dafür, dass Erziehung nicht mehr statt findet. Kinder sind weniger frei, weil die Umwelt unsicherer geworden ist, aber im Verhalten sind sie wesentlich freier geworden. Erziehung sollte in erster Linie im Elternhaus stattfinden und erst danach in Schulen, Kindertagesstätten, Clubs etc. Gewaltsam zur Ordnung gebracht wurden wir auch nicht - es gab weder Ohrfeigen, noch Gebrüll, sondern schlichtweg verlässliche Grenzen und bekannte Konsequenzen.
Heute soll die Schule richten, was im Elternhaus vergeigt wird, hat aber kaum eine Handhabe dazu - selbst Nachsitzen muss schriftlich angekündigt werden. Die kleinen Erwachsenen sehe ich nur bei Helikoptereltern oder erhofften Sportelitekindern. In den meisten Fällen sind Kinder heute schlichtweg unerzogen und haben so viele Freiheiten, dass sie über die Stränge schlagen, weil sie Grenzen suchen. Eltern die Vollzeit arbeiten sind dafür keine Entschuldigung. Das haben unsere Eltern auch und trotzdem haben hauptsächlich sie uns erzogen. Wir haben uns auch von Fremden noch was sagen lassen. Versuch heute mal den ein oder anderen Teenager darum zu bitten, den Müll, den er vorher auf die Straße geworfen hat, aufzuheben. Da kannst du froh sein, wenn du nur ignoriert wirst.
Mir fallen heutzutage gut erzogene Kinder als wohltuende Ausnahme aus - das ist zugegebener Maßen stark vom Wohnumfeld abhängig.
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Nicht nett von den Eltern - aber das Gerufe ist genauso daneben. Ich denke, genauso wenig Verständnis wie dort den Hunden entgegengebracht wurde, wird den Kindern entgegengebracht. Wenn ich in solche Situationen komme (und das komme ich mit dem Wuschellockentier ständig!) dann hocke ich mich zwischen Kinder und Hund, nehme den Hund erstmal aus der "Schußlinie" und spreche mit den Kindern: "Hey hey, nicht so stürmisch! Schau mal, der Hund zieht den Schwanz schon ein / duckt sich / weicht aus (was eben gegeben ist) - versuch doch mal, dich leise hinzuhocken und ihn erstmal schnüffeln zu lassen...
Und siehe da - alle Kinder sind nur zu gerne bereit, etwas über Hunde zu lernen und wie man ihnen richtig begegnet. Meist kommen dann noch ein paar Fragen zum Hund von den Eltern und DANN kann man wunderbar anbringen, wie gefährlich das Verhalten der Kinder sein kann, wenn sie an den falschen Hund geraten. Die Eltern fühlen sich nicht "angemacht" , sondern oft höre ich, dass sie darüber einfach nicht nachgedacht haben. So kann man, wenn man den Kindern Verständnis und Respekt gegenüberbringt, auch für Verständnis und Respekt für Hunde werben.
Ist gar nicht so schwer!
Das ist nicht dein Ernst, oder? Wieso soll man den Eltern nicht zurufen, dass sie ihre Kinder davon abhalten sollen schreiend auf Hunde zuzurennen????
Wenn das ein Halter tut, dann würde ich als Elternteil davon ausgehen, dass der Hund ein Problem mit Kindern hat und da ist im Zweifelsfall das Kind der erste Leidtragende. Meine Hunde müssen nicht für jedes Kind den Hampelmann machen. Wenn ich Kindern Hunde nahe bringen will, dann unter Bedingungen, die für beide Seiten sicher und geschützt sind, nicht einfach mal so, weil unerzogene Kinder wie die Wildsau auf mich zurasen.
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Ich glaube, gegen einfach rumlaufende Kinder ob mit Wurst oder ohne hat auch niemand was. Ich kann aber verstehen, dass man genervt ist, wenn Hunde von Kindern angebellt, mit Steinen beworfen oder einfach angefasst werden. Klar blockt man, wenn es möglich ist, klar redet man mit den Kindern oder findet auch mal sehr deutliche Worte, aber eigentlich muss das doch nicht sein. Ich bin der Ansicht, dass sich Eltern nicht grundsätzlich aus der Pflicht ziehen dürfen. Dass die Kurzen auch mal Blödsinn machen, das ist klar, aber es wäre sicher sinnvoller, wenn die Eltern dann auch darauf reagieren und nicht per se der HH Schuld ist.
Wenn Kinder schon lernen, dass sie keine Rücksicht auf Hunde nehmen müssen, woher sollen sie es denn als Erwachsene wissen. Ich hab bei uns täglich die Situation, dass hier Radfahrer mit hohem Tempo über den Gehweg brettern. Das liegt daran, dass die Straße mit Kopfsteinpflaster gepflastert ist. Diese Radler machen sich weder Gedanken um Menschen, noch Tiere, die dort langlaufen und denken vermutlich auch, das im Griff zu haben. Wenn so ein Radler, der weder verlangsamt, noch klingelt, dann von einem Hund erwischt wird, sehe ich die Schuld nicht primär beim HH. An dem Weg liegen auch die Gartentore - dort ließ ein NAchbar mal sein Tor offen. Der Radler stieg über den Lenker ab. In dieser Situation war es für alle klar, dass der Radfahrer selbst Schuld war, aber wäre es ein Hund gewesen, dann hätte der Halter Pech gehabt. Das ist doch nicht normal.