Beiträge von Nocte

    Zitat

    Bei den vielen Befürwortern einer "Hundeanschaffung auf Probe" würde mich interessieren, wie lange für euch eine solche Probezeit ist.

    "Quebec" schreibt 10 Tage. Ist das so realistisch wie eine Probezeit normal ist?

    :???:

    LG

    Eine Probezeit von 10 Tagen reicht gewiss nicht, um alle Probleme, die ein Hund machen kann herauszufinden, aber es reicht sicher schon, um festzustellen, ob ein bestimmter älterer Hund - den man vorher z.B. nur per Foto gesehen hat - charakterlich zu einem passt.

    Bei uns haben ein paar Tage gereicht, um uns sicher zu sein, dass unsere Hunde sich auch auf Dauer verstehen würden (wobei mir klar ist, dass es nicht unbedingt mit ein paar Tagen getan sein muss, aber bei uns passte das einfach).

    Such dir jemanden, der dir erstmal Sicherheit gibt, damit Du sie dann deinen Hunden vermitteln kannst.

    Du scheinst einfach viel zu verkopft und unsicher an viele Sachen zu gehen. Zudem kommt immer wiede eine gewisse - nimms mir nicht übel - Naivität zum Vorschein. Leg mal die Bücher beiseite und sieh dich nach einem kompetenten Trainer um, der dir vermitteln kann, wo Du anders handeln musst und dir erstmal beibringt, welche Signale du deinen Hunden eigentlich gibst.

    Edit: außerdem solltest Du erstmal davon Abstand nehmen als Pflegestelle zur Verfügung zu stehen, bis Du sicherer im Umgang mit Hunden wirst und deine eigenen Hunde in ihrem Heim angekommen sind.

    Zitat

    Hmpf.....ich bezweifele das mich heute noch jemand anruft.

    Die Nummer die ich schon den ganzen Tag angerufen habe hat jetzt die Ansage veraendert auf "Closed due to the weather...bla bla bla...will re-open Sunday" ....ich denke mal das ich da vor Morgen Mittag nichts erfahre :roll:

    Tzz - wissen die denn nicht, dass hier das ganze Forum mitfiebert ;)

    Schlaf trotzdem gut, Tanja - vielleicht ist es Traelf. Ich würde es Euch soooooooo wünschen.

    Ich kann irgendwie auch nicht ohne meine Hunde.

    Vorgesorgt habe ich aber trotzdem, falls es mal sein müsste. Wir haben eine Hundepension, in der die Hunde in unserem angestammten Spazierwald unterwegs sein können und deren Betreiber und ihre Hunde für uns vertrauenswürdig erscheinen.

    So traurig es manchmal ist - es passt eben nicht immer und dann finde ich es schon sinnvoll eine 'Probe'-Option zu haben. Ich halte es auch für besser, darüber zu sprechen und einen Zeitramen zu benennen, bevor man ewig an Dingen herumdoktert, die sich in der jeweiligen Konstellation nicht lösen lassen.

    Meine zweite Hündin war auch erst auf Probe hier - ganz bewusst. Erstens waren wir uns nicht sicher, ob der Hund wirklich zu uns passt und bei uns glücklich sein kann. Zweitens mussten wir sicher gehen, dass Erst- und Zweithund sich auch über das erste Kennenlernen hinaus verstehen.

    Wir hatten viele, z.T. unschöne Probleme mit ihr, die sich im TH-Alltag nicht gezeigt hatten. Gehen hätte sie allerdings ausschließlich dann müssen, wenn es zusammen mit dem Ersthund nicht geklappt hätte oder sie kreuzunglücklich gewesen wäre.

    Zitat

    ...um dann mit einem weiteren Airedale nach Hause zu traben der nicht Tralf ist....nix! Ich mache mich auf den Weg wenn's sicher ist das es Traelfchen ist, nicht vorher (ich kenn' mich doch).

    Ist ja nicht so das der Airedale irgendwo an der Autobahn festgekettet hockt....er ist ja in einem warmen Innenzwinger mit Futter & Wasser.

    Gibs zu, wenn Du in den nächsten 2 Tagen nixhts hörst, sitzt Du doch im Flieger

    ...

    ...

    ...

    und kommst mit Airedale zurück - egal ob Traelf oder dem Lookalike ;)

    Lass dir den Kakao schmecken!

    Aco gefällt mir super - der steht so schön gerade.

    Es gab eigentlich immer irgendwo DSH bei uns in der Verwandschaft / Bekanntschaft. Den ersten bei meiner Oma, ein ausgemusterter und angeblich vollkommen durchgeknallter Ex-Polizeihund. Ich hab den Hund geliebt - er hat aber zugegebenermaßen einen echten Schaden weg gehabt, sich pausenlos gegen den Zwinger geworfen und in die Stäbe gebissen (bei der Polizei).

    Der nächste DSH lebte bei meiner Mutter auf der Arbeitsstelle. Der war angeblich bissig und nicht verträglich. Ich hab den Hund geliebt ud gern mit ihm gespielt. Zugegebenermaßen meist heimlich... wie Kinder halt so sind.

    Dann gab es noch einen DSH, der einfach nur eine Seele von Hund war. Ein Re-Import aus Amerika. Super toll, verträglich lieb - aber er hatte Schutztrieb (nicht zu knapp) und hat auch bewacht. Also ein Anfängerhund war das nicht. Dem trauer ich noch heute nach.


    Dann gab es natürlich noch die Negativbeispiele, die mich verstehen lassen, weshalb die Rasse so in Verruf geraten ist. Ich wurde mal mit einem DSH überfallen und zur Herausgabe meines Geldes bewegt.

    In der Nachbarschaft gibt es illegalen Hundehandel und angeblich auch Hundekämpfe. Es büxt relativ regelmäßig ein DSH (und ein Dobi) aus. Naja, ganz wohl ist mir bei deren Verhalten nicht. Die zeigen deutliche Anzeichen vom Zwingerkoller ... aber das nächste Mal, wenn ich einen der beiden allein erwische, nehme ich ihn trotzdem mit.

    Die üblichen Verdächtigen, die in überholter Manier und z.T. mit unnötiger Gewalt ihre Hunde im DSH-Verein ausbilden, sind unter den örtlichen DHS-Besitzern leider die Mehrzahl. Mit deren Hunden möchte man früher oder später - so leid es mir tut - im Interesse des eigenen Vierbeiners keinen Kontakt mehr haben. Die oft aber auch nicht.

    Alles in Allem mag ich DSH schon - die DDR-Linien sind mir lieber. Generell mag ich keine DSH mit Porscheheck, neben der HD-Problematik gefällt mir deren Gangbild einfach nicht und scheint auch unter Hunden zu Missverständnissen zu führen. Würde ich mir einen zulegen? Bewusst sicher nicht, aber fiele ich im Tierheim über einen, der vom Wesen passt, dann würde ich den nicht dort lassen.

    DSH sind tolle Hunde in den richtigen Händen - wie alle anderen Hunden eben auch.

    Zitat

    Wie kann ein Wegfahren ohne Hund "Urlaub" sein? Es ist ja schon schlimm genug, die eigenen vier Wände, den nahen Wald, die Felder, die Freiheit, die Sicherheit, das Wohlgefühl, die Musikinstrumente, die vielen Bücher, das eigene kuschelige Bett, das gute (selbstgekochte) Essen und all die anderen herrlichen Errungenschaften eines eigenen Heims aufgeben zu müssen, weil irgend ein Mitmensch mit zu vielen weiblichen Hormonen "Urlaub" grundsätzlich nur woanders machen kann (wenn man ihr dann anbietet, doch einfach woanders hinzuziehen, meint sie: Gut, dann könnten wir ja später hier, wo wir jetzt sind, Urlaub machen - ARGH!).
    Aber dann auch noch die Wesen nicht mitnehmen, die maßgeblich zum eigenen Wohlbefinden beitragen, die einen gesund und wach halten, die sich bereit erklärt haben, ihr verhältnismäßig kurzes Leben mit einem (kommunikationsgestörten Menschen) zu verbringen - das kommt mir als Voraussetzung für "Urlaub" doch reichlich seltswürdig vor.

    Ernst beiseite: Man kann sich "Tierpensionen" ja rechtzeitig vorher anschauen. Die Hunde mal für ein paar Stunden testweise da lassen. Sie "eingewöhnen". Notfalls verschiedene Pensionen anschauen.
    Ich musste meine beiden ein paar wenige Male in eine Pension geben müssen, weil ich sie nicht zu einem Kunden mitnehmen konnte und meine Frauen nicht da waren. Die Pension habe ich mir vorher oft angeschaut, weiß, wie die Leute mit meinen Hunden umgehen (die fahren sogar Trike mit meinen Nasen, wofür meine Hunde die Pensionsbesitzer natürlich lieben), kann mich darauf verlassen, dass ordentlich (roh) gefüttert wird etc.



    :lachtot: :gut:

    Das ist eben der Mist bei den ach so süßen Welpen - da schaltet sich bei den meisten emotionalen Menschen einfach der Verstand aus. Schön reden tut man es sich danach, weil man seinen Hund ja gerettet hat und somit eigentlich doch ein gutes Werk getan.... Ich versteh es auch nicht, jedenfalls nicht vom Verstand her.