Beiträge von Nocte

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    Ich habe selbst 3 Pits und einen Dogo Canario.....und faende es nicht schlimm dafuer einen HF zu machen wenn's eben sein muesste.


    Aber die koennen diesen HF doch problemlos absolvieren wenn sie mit diesen Hunden Gassi gehen wollen.

    Es nicht schlimm zu finden, dass man einen machen muss, ist eine Sache - Papier ist geduldig. Der theretische Teil aber damit nicht mehr wert, als das Papier, auf dem er geschrieben steht. Beim praktischen Teil sehe ich das Problem der Bewertung. Wenn ich zum Bsp. einen Hund aus 5. Hand übernehme, der im Kopf ziemlich :hust: ist und Angst vor Männern in schwarzen Jacken hat und diese auch anknurrt - dann kann ich ihn trotzdem unter Kontrolle haben, obwohl er ggf. in der Leine hängt. Falle ich damit durch?

    Davon mal abgesehen, halte ich es schn für diskriminierend und willkürlich und außerdem teuer, denn nicht nur die Prüfung kostet ja.

    Außerdem würde ich meine Verwandten mit Sicherheit nicht dazu bewegen können den HF zu machen ...

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    Hallo Petra,

    hab nur Geduld. Die zweite OP lief ein bisschen anders danach als die erste. Aber wenn ich heute meine Maus sehe, bin ich glücklich und zufrieden. Sie steht wieder auf ihre Hinterbeine, sie springt, macht Agility, sie rennt und kämpft wie eine verrückte. So als wenn nie was gewesen ist.

    Es ist einfach Klasse und ich würde es auch immer wieder tun.

    Meine war auch nicht gerade leicht...lach...ich mußte immer in den ersten und zweiten Stock....stöhn....2 akute Bandscheibenvorfälle habe ich mir durch das tragen geholt...lach...aber es war es mir wert ;-)

    Schön zu lesen, dass es Cimba gut geht!

    Verantwortungsbewusste HH sind von sich aus nicht daran interessiert, dass der Hund jagd, Leute stellt, anspringt, vor Autos hüpft etc. Wie das erreicht wird, liegt im Ermessen jedes Einzelnen.

    Alle Anderen interessiert es nicht und da sind wir uns ja - glaube ich - alle einig. Sowas stört und sollte unterbunden werden, aber:

    :ironie: Hundehaltung an sich ist ja heut zu tage schon fast ein eigenes Studienfach wert. Der Hund soll artgerecht gehalten werden, sich aber nie und nimmer wie ein Hund benehmen, es sei denn der HH kann dieses Benehmen 300%ig sicher abstellen.

    Meiner Meinung nach gibt es bereits zu viel Bürokratie und sie bewirkt (zumindest bei HHaltung) mehr oder weniger das Gegenteil vom Gewünschten. Außerdem werden HH nahezu kriminalisiert, wenn sie sich bewusst dazu entscheiden die Ordnungswidrigkeit zu begehen, den Hund trotz Leinenzwangs von der Leine zu lassen. Freilaufgebiete werden jedoch nicht eingerichtet, damit man sich an die Regeln halten 'kann'. In unserer Stadt kassiert das OA mitunter sogar auf ausgewiesenen Freilaufflächen ab.

    In der Schweiz hat man den Leinenzwang während der Brut und Setzzeit in einigen Kantonen wieder abgeschafft, weil er nur zu Verstimmung, aber nicht zu besseren Bedingungen für die Wildtiere geführt hat. Seien wir ehrlich - das Gefährlichste, was einem Tier (egal ob wild oder domestiziert) passieren kann, ist der Mensch. Die Leute, denen egal ist, ob sich ihr Hund wie die Axt im Wald benimmt, werden ihre Tiere nicht anleinen. Die anderen werden nur bestraft, obwohl sie nichts verkehrt gemacht haben.

    Hundeführerschein ... für mich :bäh: und wenn er genauso gut funktioniert, wie der Führerschein fürs Auto, dann Gute Nacht.

    Regelungen, wie dem Leinenzwang etc. werde ich nie 'einfach gehorchen', denn wenn mein Verstand mir auch nach gründlicher Überlegung sagt, dass durch eine Regel / ein Gesetz / eine Vorschrift mehr Schaden, als Nutzen erzielt wird, werde ich mich nicht einfach dran halten. Zumal ich kaum mehr sehe, dass politische Entscheidungen mit Vernunft und Sachverstand getroffen werden.

    Danke, Eseli!

    TreueSeele:
    Im Moment geht es ihr super - ihr Fell wird wirklich wieder schön, es bricht auch nicht mehr ab. Sie hat abgenommen und super Muskeln! Außerdem ist sie ein richtiger Schmuser geworden, sie schläft sogar manchmal im Bett. Das kannte ich von ihr ja gar nicht, aber bei dem Wetter hab ich jetzt immer warme Füße.

    Dann 'junghundet' sie gewaltig und kramt schwups die alten Macken wieder aus - so angenehme Dinge wie: ich hüpf jetzt vor lauter Freude wild in der Gegend rum und wenn du im Weg stehst ... Pech gehabt :D

    Vor zwei Tagen stand sie mir hilfreich zur Seite, mein kleiner Eisbär. Lena war auf einem überfrorenen Abhang ausgerutscht und in die Nette gefallen. Sie schwamm dann aber ans andere Ufer und war natürlich nicht davon zu überzeugen, die Nette nochmals zu durchqueren. Ich bin dann auf meiner Seite langgerannt und habe sie weiter geschickt, bis endlich die nächste Brücke kam. Luna ist immer zwischen mir und Lena hin und hergeschwommen und hat sie in Bewegung gehalten, mir geholfen sie zur Brücke zu bringen und von dort aus direkt zu mir. Zum Schäfchen zählen mag Luna ja kein Talent haben, aber den Russell kann sie perfekt 'apportieren'. ;) Lena hat ihr Bad übrigens ohne Folgen überstanden.

    Luna rutscht ziemlich viel auf dem Eis - sie hat sich aber noch nichts getan (teu teu teu) und macht das manchmal mit Absicht. Anlauf nehmen, aufs Hinterteil setzen und schlittern ... Hunde, sind halt wie Kinder.

    Dann schlackert Luna momentan öfter mit den Ohren - man sieht nichts, man riecht nicht, Spülung haben wir vom TA geholt und gemacht, Abstrich zeigte keine Hefen etc. - müsste also alles i.O. sein, aber sie schüttelt trotzdem. Manchmal denke ich, dass sie irgendwo Trofu vom Pflegi gebunkert hat und allergisch drauf reagiert ... nur find ich nichts :???: Bedenklich ist das aber nicht. Vielleicht will sie ja nur einen Schal für die Ohren - so wie Lucky damals.


    Streichel Lucky mal von mir, Luna lässt ihm einen Schlabberer aufdrücken und Lena freut sich auch auf ihn. Die hat nämlich gelesen, dass Lucky Russells mag.

    GLG!

    Meine zwei lasse ich auch lieber auf einer Seite laufen, weil es mir (außer beim Üben) oft darum geht, sie an etwas vorbei zu dirigieren. Das habe ich dann lieber auf der anderen Seite.

    Meine zwei laufen allerdings auch nur 'Alltags-Fuß'.

    So, nun ist es endgültig vorbei mit 'Laufen'. Die Eisschicht ist überschneit und lädt nicht nur Zweibeiner zum Stürzen ein.

    Meine Lena ist heute einen etwa 2m hohen nicht allzu steilen Abhang hinuntergerutscht, weil er so glatt war. Unten wartete dann die Nette auf sie. Der arme eisgebadete Hund schwamm ans andere Ufer. Ich habe sie dann weitergeschickt bis zur etwa 2km entfernten Brücke über die Nette (zurückgeschwommen wäre sie im Leben nicht mehr). Weil sie aber immer auf mich wartete und so nicht in Bewegung blieb, blieb mir nichts anderes übrig, als zu rennen. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich gestürzt bin, aber mir tut alles weh. Mein Terrier hat das nass-kalte Abenteuer aber allem Anschein nach gut überstanden.

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    :lol:
    Das gleiche hier.
    Ich werd nur Emmymann genannt. :gut:

    :lol:

    Same here

    ICh kann problemlos die 20 Stammhunde in unserem liebsten Spaziergebiet am Bellen erkennen, weiß wann die lieben 'Kleinen' das letzte Mal krank waren, kenne alle Gelegenheitspfleglinge der Besitzer, Gewohnheiten und Vorlieben der Vierbeiner, Allergien und auch Macken - nur die Namen der Besitzer kenne ich nicht ... die meinen aber auch nicht.

    Ich kann es dir nachempfinden. Bei uns sieht es auch so, dass keine Fragen beantwortet werden. Ich hatte mal nach einem bestimmten Hund gefragt. Andererseits bekomme ich alle jubel Jahre aber eine Antwort, wenn ich aktuelle Fotos von unserem Schnuffel rüberschicke. Sie haben, glaube ich, viel zu tun und beschäftigen sich sicher eher mit den Haltern, die nie von sich hören lassen. Bei uns gibt es ja regelmäßig eine Rückmeldung mit Bildern, wie es unserem Hund geht.