Beiträge von Nocte

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    Wo hast du sie denn her? Ist ja auch nicht ganz normal, wenn man sich einen Welpen holt, der mit Kot beschmiert ist und übel stinkt.

    Im anderen Thread steht, dass es ein Straßenhund aus Rumänien sei. Aber ich weiß nicht, ob er über eine Orga oder "direkt" kam.

    Mal vom Wälzen in Stinkezeug abgesehen, riechen unsere Hunde nur, wenn sie krank sind. Der Zwerg hat als er kam echt übel gestunken. Wir haben beim Tierarzt einen Check machen lassen und tatsächlich waren die Leberwerte schlecht.

    Zum Ohrenreinigen am besten eine Spülung, die dafür geeignet ist (wir holen eine beim TA, weil ich von dem Öl-Zeug aus Fress und Co nicht überzeugt bin. in unserer Spülung ist auch ein wenig Jod gegen Hefen z.B.) in den Gehörgang träufeln, ggf. einmassieren und den Rest erledigt der Hund durch das Rausschütteln.

    Baden am besten gar nicht, das greift den natürlichen Schutz der Haut an ... oft auch die Haare und wenn der Hund trotz mehrfachen Badens noch so stinkt und ein Welpe ist, dann sollte der Gesundheitszustand überprüft werden.

    Rein interessehalber: was passiert eigentlich, wenn dein Hund so mäkelt? Bietest Du dann wegen der Gewichtsabnahme direkt was anderes an?

    Nicht falsch verstehen - in Maßen dürfen meine auch mäkeln.

    Rinderfett zum Auffüttern geht auch gut, hat unser damals unterernährtes dürres Terriertier sehr gut hochgepääpelt.

    Kebo - sind aber schwer zu bekommen. Ansonsten bin ich mit dem K9 auch sehr zufrieden (außer, dass Lunas Haarkleid einfach nicht kompatibel ist). Breite Gurte, super Einstellmöglichkeiten und der Karabinder wird abgepolstert, tanzt auch nicht auf dem Rücken.

    @All: Zum Thema Leinenführigkeit: Rather_Ripped ist schon im Training, sogar mit Trainerin.

    Nun, ja - die Unterschiede zwischen GA und FRK sind zwar unverkennbar, aber andererseit sind auch die Gelenke meiner HD-Hündin nicht gesund-operiert worden. Sie hat ja keine mehr. Sie hatte bereits vor der OP Arthrosen. Sie kann die Belastung vertragen. Mehrere Stunden im Wald zu toben und dabei klettern, über Gräben springen, Baumstapel und Steilhänge gemeinsam erklimmen, so manch aberwitziges Manoever, das mir den Angstschweiß auf die Stirn treibt - das Alles macht ihr Leben lebenswert. Die Wahnsinnsmuskeln tuen ihr gut und sie lernt tatsächlich noch das Sphinxplatz (die Muskeln im Rücken und die Koordination sind also besser geworden und werden weiterhin "besser").

    Wir unterstützen weiterhin mit Physio und Grünlipp, Teufelskralle, Ingwer und gesunder Ernährung (bei uns BARF). Sie wird ja wöchentlich in der Klinik vorstellig (zwecks Physio) und sowohl Ärzte, als auch Physiotherapeuten sind einhellig der MEinung, dass sie Bewegung braucht und es ihr wirklich gut tut.

    Da ich die gleichen Bedenken hatte wie Du, habe ich mich bei meinen Ärzten beraten lassen, ob Luna wirklich wirklich wirklich am Sport teilnehmen sollte. Die Ärztin sagte genau das, was BolleBoxer schrieb: Nicht in Watte packen.

    Lass dich doch mal in der Klinik und beim Physiotherapeuten beraten. Du wirst doch auch merken, wann dein Hund die Belastungsgrenze erreicht. Die Staffel will dich doch offensichtlich nicht loswerden. Würden sie dich denn weiter mit Hund ausbilden, wenn das 'völlig umsonst' wäre?

    Zitat

    Die Schleppleine ist ein Arbeitsinstrument, keine Spaziergehhilfe. :smile:

    Also ist das, was Du mit und an der Leine machst "Arbeit/Training".

    Ich würde in der Arbeistaufmerksamkeit nicht nachlassen, wenn ein anderen Hund auf mich zugeprescht kommt. Also, Hund ran holen/rufen und weiter arbeiten.

    Sie schreibt doch, dass sie mit dem Hund arbeitet. Aber selbst bei bester Aufmerksamkeit, kann es mal zu einer Situation kommen, in der man nicht rechtzeitig sieht was kommt. Ist mir neulich auch passiert. 2 Hunde an der Schlepp, einer an der Laufleine und plötzlich kommt aus den Umterholz ein Hund. Eigentlich herrscht wegen der Brut- und Setzzeit Leinenzwang, aber der hatte sich selbständig gemacht, um jagen zu gehen.

    ICh handhabe das so: passiert es und ich kann nicht rechtzeitig reagieren, dann reagiere ich nicht. Soll heißen: ich rufe nicht oder versuche nicht einzugreifen, wenn ich nicht sicher weiß, ob mein Hund hört. Sonst mache ich mir nur das Leben schwer, weil Hundi an der Schlepp irgendwann genau weiß, ab welchem Meter meine Einwirkungsmöglichkeit nicht mehr gegeben ist. Evtl. kannst Du solche Situationen aber ausnutzen, um ein Stopp-Signal zu üben.


    Als Spazierhilfe nutze ich sie auch.

    Was genau denkst Du spricht gegen die Flächensuche?

    Meine (FKR operierte) HD-Hündin ist sehr sehr viel im unebenen Gelände unterwegs, mit Klettern und Allem drum und dran. Sie hat das o.k. zum Hundesport und soll auch Sport treiben - eben weil sie die Muskeln braucht.

    Sofern deine Hündin nicht ständig im sehr schnellen Stop and Go unterwegs ist, wüsste ich nicht, was dagegen sprechen soll. Ist ja nicht, wie ständiges Bällchen-Werfen.