Beiträge von Nocte

    Ich habe beides erlebt. In einem Tierheim wurde kategorisch abgelehnt auch nur weiterzureden, weil ich selbständig bin. Dass der Hund aber mit mir im heimischen Büro 'gearbeitet' hätte und auch tagsüber (falls er dazu geeignet gewesen wäre) hätte fast immer mitkommen können .... seis drum.

    Das nächste Tierheim hat sich und bemüht sich immernoch um alle Schützlinge. Dort kam man uns mit Allem entgegen. Es wurde kritisch hinterfragt, es wurde der Arbeitgeber meines Mannes überprüft und wir hätten trotz einer Entfernung von mehreren hundert Kilometern mindestens 3x vorher kommen müssen. Man hat aber auf unseren Wunsch hin den Hund untersuchen lassen (Verdacht auf HD) und uns über die Kosten eine Spendenquittung ausgestellt. Die Übernahme wäre zu Stande gekommen, wenn nicht die Hunde sich nicht verstanden hätten. Dort hat man sich sehr bemüht einen anderen passenden Hund für uns zu finden - sogar die Hunde befreundeter Orgas in ganz Deutschland wurden uns vorgestellt (zunächst mit Steckbriefen). Die Akten und Vorkontrollen-Ergebnisse wurden abgeheftet und man kannte uns sogar mit Namen. Wir wurden nicht einmal nach der selben Sache doppelt gefragt. Die Mitarbeiter kannten ihre Tiere ganz genau und man teilte uns sogar mit, dass der Hund, für den wir uns entschieden hatten ein gutes Heim gefunden hat. Auch die Vorkontrolle wurde trotz der großen Entfernung super schnell in die Wege geleitet.

    Das Tierheim vor Ort sah sich allerdings nicht bemüßigt auch nur mit uns zu telefonieren. Gassi-Gänge als Helfer wurden nicht abgelehnt, aber abgewimmelt. Spenden könne man aber brauchen. Die Vorkontrolle für ein anderes TH zu übernehmen, lehnte man dort ab (zumindest erzählte uns das das TH, das letzten Endes die Vorkontrolle durchführte).

    Ein weiteres entferntes TH nahm die Vorkontrollen für das erste TH bei uns vor. Man verstand sich gut und wir haben bis heute Kontakt, obwohl kein Hund von dort ein Heim bei uns fand.

    Mit privaten Orgas haben wir keine wirklich schlechten Erfahrungen gemacht, jedoch die, dass trotz des guten Willens manchmal die Tierschützer nicht sachkundig waren und daher eine Abgabe an uns abgelehnt wurde (z.B. weil unser Hund 56cm, 22kg) zu groß für den Wunschhund (35cm, 7kg) wäre.

    Mein Fazit: ich würde immer wieder Hunde aus ausgewählten Heimen oder von ausgewählten Orgas übernehmen.

    Das wüsste ich auch gern.

    Vielleicht macht es dir ein wenig Mut zu hören, dass ich auf unseren ersten Hund auch allergisch reagiert habe. Damals war ich 11 und der Arzt riet zur Abgabe. Natürlich hab ich Zeter und Mordio gebrüllt bei dem bloßen Gedanken. Die medizinische Behandlung + bestimmte Maßnahmen zu Hause, haben aber angeschlagen und der Hund wurde fast 16 Jahre bei uns.

    Würde es gehen, sie am Oberschenken zusätzlich zu halten?

    Ich hab das mal gemacht, als meine Schulter hin war (und ich die andere Hand für die Zwerge brauchte). Ich hab einen Gurt genommen und nicht zu fest um den Oberschenkel gewunden. Den Gurt habe ich mit einem zweiten am Gürtel befestigt (damit er nicht runterrutscht) und dann hatte ich die Lütte an der Leine + eine zweite mit definierter Länge am Oberschenkel. Bei meiner Maus geht das vom Gewicht (bis 30kg) kann ich so locker stehen, auch falls sie mal anspringt).

    Den Rest haben die anderen ja schon beschrieben. Wäre evtl. eine Laufleine eine Zwischenlösung für euch?

    GUTE BESSERUNG!

    Hast doch 'nen Retriever - iena würde dich bestimmt aus dem Main ziehen ;)

    Ja, ich geb zu, dass das Rudern mit Hund gewühnungsbedürftig ist, aber sehr anstrengend für die Hunde. Die sind danach echt platt. Radfahren langsam aufbauen - wegen der Muskeln und Gelenke.

    Ich kann es dir gut nachempfinden. Ich bin am Anfang mit einer Tasche für Hund Nr. zwei rumgerannt. und richtig zum Gespött hab ich mich gemacht, als ich meinen Zwerg in der Tasche umhängen hatte und Hund zwei geschleppt (Labbi-Format).

    Habt ihr eigentlich einen Garten? Da kann man beide auch ganz toll (separat) beschäftigen, ohne dass der Zwerg an der Leine sein mus.

    Kann die Große am Rad laufen? Falls ja, könntest Du einen Anhänger nutzen und den Zwerg da rein tun. Das Geschaukel und Ausbalancieren macht auch müde und die Große wäre zumindest körperlich besser ausgelastet. Falls möglich, könntest Du auch Rudern mit den Hunden (ich mein jetzt nicht sportmäßig - eher so mit einem trödeligen Holzkahn). Ansonsten musst Du ja mit so einem Minihund noch alles lernen - sie kann ja noch nicht lange bei euch sein und ein Labbi ist mit 1,5 Jahren nun auch nicht grad der Kandidat fürs Erwachsensein. Gibt es keine guta HuTa in der Nähe? Ggf. kannst Du auch einen Kong mit auf die Wiese nehmen und Zwergi damit beschäftigen (zur Not eben mit Kong in einen Welpenauslauf, falls sie sich sonst selbständig macht oder du die Hände frei brauchst).

    Ansonsten tut es mir leid, dass Du dich grad so gar nicht an dem Hundekind freuen kannst. Wie stellst Du dir das denn in der Zukunft vor? Der richtige Streß kommt doch erst noch.

    Wo kommt er denn her? Kannst Du dir sicher sein, dass es kein Mix ist?

    Ansonsten würd ich nix beachten, was andere Kleinhundhalter nicht auch beachten, solange das Tierchen gesund ist: Hege, Pflege, Erziehung, Liebe :D

    Och ja, so ein wenig schon - allerdings machen wir die Erfahrungen i.d.R. in einer losen Gruppe. So um die 20Hunde verschiedener Rassen und Mixe. Die Hütis und Hüti-Mixe finden immer zueinander, die Terrier auch.

    Sonst:
    Luna mag nichts Wischmopartiges, Retriever gehen (je nachdem, wie sie auftreten), Hütis und Hüti-Mixe ziehen sie magisch an, Hunde mit Knautschnasen kann sie schlecht einschätzen.

    Lena: Schäfis und alles, was danach aussieht geht GAR NICHT. Ansonsten ist sie eher desinteressiert und spielt nur mit bekannten Hunden. Lieben tut sie aber den Golden aus der Straße - das ist aber nur dieser eine Hund.