Beiträge von Nocte

    Es steht doch eindeutig im Post, dass Brush für Sonderfälle Verständnis hat.

    Davon mal abgesehen, sich von einem Partner zu trennen, ist ja wohl nicht dasselbe, wie sich von einem Hund zu trenne.

    Ein Partner und man selbst können sich auseinander leben. Im Normalfall haben beide bei der Trennung Mitspracherecht und acu vorher schon hatte der Partner eine Wahl.

    Welche Wahl hat ein Hund? Ein Hund ist ein Lebewesen und man sollte ja wohl die Möglichkeit mit einkalkulieren, dass mal ein Kind kommen kann und dann sollte man schon eine vernünftige Vorstellung davon haben, was mit dem Tier passiert.

    Ich sehe es allerdings so, dass ich eine gewisse Reife oder Weitsicht noch nicht bei Teenagern oder sehr jungen Menschen voraussetze.

    Nicht die Luna :D

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    Meine Lütte weiß noch nicht so recht, was sie von ihm halten soll.

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    Zitat

    Vielen Dank für diesen sehr schönen Beitrag. Natürlich zieht im Zweifelsfall der Hund den kürzeren, soviel ist klar. Dem sollte aber dann auch wirklich das besagte Management vorausgehen. Die Frage die sich mir jedoch hierzu stellt - und zwar besonders, wenn ich solche Problemthreads hier lese - ist, warum zur Hölle warten die Leute dann mit den aufkeimenden Problemen bis der Hund schon total bescheuert und/oder zu einer Gefahr geworden ist?

    Da gibt es 1000 Gründe:

    das Wegreden,
    das Geld,
    die Zeit,
    Desinteresse,
    das Nichteingestehen-Wollen, dass man Hilfe braucht

    ich habe die Erfahrung gemacht, dass oft andere Probleme im Vordergrund stehen und die HH (meist emotional) gar nicht in der Lage sind, auf das Problem mit dem Hund einzugehen. Hinzu kommt oft eine gewisse Gereiztheit, die anfangs unbewusst auf den Hund bezogen wird und irgendwann in eine innerliche Trennung von dem Tier mündet, noch bevor es abgegeben wurde.

    Ist ein schwieriges Thema.

    So schwer es mir viele, ein Kind ginge bei mir vor, ABER:

    ich würde nie meinen Hund abgeben, bevor Probleme auftauchen und auch nur dann, wenn die Probleme sich durch vernünftiges Management nicht in den Griff bekommen lassen.

    Wir hatten das Problem in der Familie. Ein Baby wurde geboren und der vorhandene, schon betagte Hund fand Kinder zum Ko***. Es hat hingehauen, aber dazu war die Weitsicht aller Erwachsenen von Nöten.

    Es hat nicht lang gedauert, bis der Hund sogar den Kinderwagen bewacht hat. An dieses Kind war er zu gewöhnen.

    Ich weiß jedoch nicht, wie es ist, wenn man ein älteres Kind hat, das auch mal Freunde mitbringen mag und der Hund diese dann nicht akzeptiert.

    Da Kinder und Hunde gewissermaßen unberechenbar sind, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es Konstellationen gibt, in denen es besser für den Hund ist, sich von 'seiner' Familie zu trennen.

    Ich bin da sehr geteilt in meiner Meinung, denn nur, dass ich selbst noch keine Situation hatte, in der der Hund nicht mehr in die Famile zu integrieren war, heißt nicht, dass das zwangsläufig so laufen muss.

    Der Wunsch, Kinder zu bekommen, mag zwar planbar sein, jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Frauen diesen Wunsch nicht ewig hinten anstellen können. Wenn dann das Zusammenspiel mit dem Baby vielleicht nicht wie geplant verläuft, kommt dazu, dass die junge Familie ja ohnehin noch in einer Art Schwebe ist, in der alle Gefühle hochkochen und man noch keine neue Mitte gefunden hat - wenn ihr versteht, was ich meine.

    Davon mal ganz ab. Wenn es wirklich nicht klappt, zieht der Hund zwangsläufig den Kürzeren, oder sollte man das Kind in ein Heim geben?

    Yupp, unsere Hunde auch. Vom Terrier bin ich das ja schon gewöhnt, aber Luna haart sonst kaum - nichtmal im Fellwechsel. Jedenfalls nie schlimm. Haare an den Klamotten gab es eigentliche nie bei ihr. Aber dieses Jahr haart auch sie wie blöde.

    Dieses Jahr haben wir natürlich auch erst einen extremen Winter gehabt und nun einen extremen Sommer. Hier erzählen fast alle HH genau das gleiche. Haare ohne Ende...

    Ich schätze, dass da auch die Versicherungen der Autofahrer noch ein Wörtchen mitzureden haben. Es ist - zumindest aus meiner Erfahrung heraus - selten so, dass die mit der Einschätzung der Polizei ohne Weiteres einverstanden sind. Ich würde schwer vermuten, dass die Versicherung des vorderen Fahrers es auch so sieht, dass auf einer Landstraße mit Wildbegegnung zu rechnen ist und man deshalb angepasst und bremsbereit fahren muss. Der nachfolgende Autofahrer hat das nicht getan, denn er konnte nicht ausweichen oder bremsen.

    Spannend, aber weit ab vom Thema, sorry

    Melden würde ich es auch, die Versicherung entscheidet ohnehin nach Sachlage, ob sie reguliert. Der hintere Autofahrer hatte ja scheinbar einen zu geringen Abstand. So hart das ist, aber versicherungsrechtlich scheint man für einen Hund nicht bremsen zu dürfen. So haben wir es in der Fahrschule auch beigebracht bekommen - kleineren Tieren (und dazu zählen Hunde) nicht ausweichen etc., weil Verkehrsteilnehmer u.U, mehr gefährdet werden. . .


    Da ich davon ausgehe, dass der vordere Autofahrer deinem Hund das Leben gerettet hat, würde ich als Hundehalter mit ihm in Kontakt bleiben und mich um eine einvernehmliche Lösung bemühen.