Beiträge von Nocte

    Zitat

    Was Du da am Ende schreibst, ist genau das Gegenteil, von dem, was ich geschrieben habe.

    Die Gesetzeslage hat eine Schieflage, die einseitig zu Lasten des HH geht. Würde man auf 50/50 erkennen, hätte ich damit kein Problem.

    Aber vom HH erwartet man, dass er das Tier auch auf dem eigenen gesicherten Grundstück noch unter absoluter Kontrolle hat, während man den Eltern zugesteht, dass das bei Kindern nicht geht, obwohl wir mit unseren Kindern doch wenigstens die gleiche Sprache sprechen.

    Zitat

    Nocte der Hund hat aber auch jemanden am Ende der Leine, sprich der für ihn verantwortlich ist ;)

    Oder wieviele Hunde hast du schon persönlich vorm Kadi sitzen sehen?

    Der Hund ist ein Lebewesen und somit bleibt immer ein Rest den man nicht einschätzen kann, zumal die von dir besagte Leine im beschriebenen Fall eben nicht am Hund hängt.

    Zitat

    Von Kinder wird abverlangt, dass sie sich an Rechtsnormen halten, ihre Kindheit regelkonform durchleben, sich an Gesetze halten, die sachlogischerweise nicht sie erlassen haben - sondern erwachsene Menschen...

    Sich an die vom Staat festgesetzten, rechtlich bindenden Vorschriften zu halten, fällt exorbitant vielen Erwachsenen schwer, aber Kindern wird es abverlangt.

    Nein es geht mir nicht darum, Kindern einen gänzlich freien Handlungsspielraum einzuräumen, aber vom schwächeren Glied am Ende einer langen Gesetzeskette mehr zu erwarten, als zivilisierte erwachsene Personen gar zu leisten vermögen, widerspricht meiner Vorstellung eines toleranten Umganges miteinander.

    Der Erwachsene beißt aber nicht das Kind, sondern der Hund. Kann er die vom Staat festgesetzten Rechtsvorschriften verstehen oder gar einsehen?

    Zitat

    Wo liegt denn bei dieser Konstellation das Problem? Die Eltern achten auf ihre Kinder, solange sie klein sind und bringen ihnen bei, nicht in deinen Garten zu tapern, wenn Du es nicht erlaubst oder die Hunde allein draußen sind.

    Du bringst den Hunden bei, dass die Kinder auf dem NAchbargrundstück zur normalen Umgebung gehören und nicht einfach verbellt werden dürfen.

    Wenn jetzt jeder von euch seine 'Scvhutzbefohlenen', sprich Hund und Kind, so gut erzogen/gesichert hat, dass sie nicht einfach aufs Nachbargrundstück tapern, dann sollte es zu keiner Grenzübertretung kommen, sie zu Bisswunden führt.

    Spürhunde, Lawinenhunde, Maintrailer, Hütehunde, Therapiehunde - schaffen wir sie alle ab.

    Geht es dir gut DustBunny? In letzter Zeit habe ich den Eindruck, Du hast eine Sinnkrise.

    Zitat

    Ich glaub, ich versteh, was Miss Emmy meint. Oder Miss Emmy?

    Warum sollen sich Hundebesitzer aus der Verantwortung ziehen können mit "Hund ist halt so" und Eltern mit ihren Kindern hingegen nicht - nach Meinung einiger hier. Es ist scheinbar ok, wenn Hundi mal ausser Kontrolle gerät, aber wehe, ein Kind folgt nicht wie ne Eins.

    LG Falbala

    Es hat ja wohl nichts mit außer Kontrolle geraten zu tun, wenn ein Hund in seinem Revier einen Eindringling stellt und ggf. beschädigt. Du willst ja wohl nicht vom Hund verlangen die Eindringlinge in Kategorien zu unterteilen. Ich bin schon der Ansicht, dass die HH nicht vorrangig die Schuld treffen kann, wenn ein den gängigen Bauvorschriften entsprechend gesichertes Grundstück von einem Kind unerlaubt betreten wird.

    Zitat

    Jup, das war der Begriff. Okay, dann werde ich mal schauen wo ich einen Tierphysiotherapeuten finde.

    Viel leichte Bewegung und ordentliches Futter sind eh Selbstverständlichkeiten.

    Gibt es Erfahrungswerte wie lange ein Hund durchschnittlich mit so einer Operation ohne weitere Eingriffe zurechtkommt? Denn Alf ist mit 2 Jahren ja noch sehr jung und die meisten Hunde mit HD sind ein ganzes Stück älter.

    und manche ein ganzes Stück jünger ;) Die Aussage unseres Tierarztes war, dass sie ein normales 'Verfallsdatum' (war nicht der Ausdruck des Arztes) hat. Wenn im Alter die Muskeln abbauen, dann wird auch das Scheingelenk nicht mehr richtig gestützt. Also gilt: so lange irgend möglich auf gute Bemuskelung achten. Da dein Hund nur einseitig operiert ist, muss er - immer im Rahmen der Möglichkeiten - lernen / gezwungen werden beide Beine zu benutzen.

    Schwimmen sit z.B. gut für deinen Hund - da muss er auch beide Beine nutzen. Wenn er weiter mit der Therapie ist, zeigt euch ein Physiotherapeut sicher, wie ihr einen Pfotenschuh einsetzen könnt oder auch Therabänder und bestimmte Übungen.

    Lasst dem Hund aber gemäß seines Wesens genügend Zeit Vertrauen zu euch zu fassen. Meine war zum -zeitpunkt ihrer OP und anschließenden Physio nur bedingt berührbar. Wir haben es anfangs beim Wasserlaufband und heimischem Training bewenden lassen.

    Zitat

    Ich würde mich freuen wenn jemand uns ein paar Tips zu dem Thema geben kann.

    Unser neuer Mitbewohner Alf, ein 2 jähriger Griffon Mix aus dem Tierheim, hatte bei einem der Vorbesitzer einen Unfall. Im Tierheim wurde uns gesagt, das der Schaden so schlecht lag, das der oberste Teil des Oberschenkels entfernt werden mußt.

    Er kann damit laufen aber wenn es schneller wird läuft er "dreibeinig" also er hoppelt hinten. Auch läuft er öfters nach dem aufstehen nur dreibeinig. Allerdings kommt er momentan mit seiner Behinderung gut zurecht. Uns wurde gesagt wir sollten erst mal nichts machen und ihm nur ordentlich leichte Bewegung geben. Erst wenn sich die Situation verschlechtert sollten wir an eine Operation denken.

    Mein Problem ist folgendes: ich hab Angst das er sich durch die Fehlbelastung auch die andere Hüfte kaputt macht. Hat jemand zu diesem Thema Erfahrungen und kann uns Tipps geben?

    Sehe ich das richtig, dass er eine einseitige Femurkopfresektion hinter sich hat?

    Ich würde in jedem Fall eine gute Physiotherapie in Betracht ziehen. Die Fehlhaltung tut dem gesamten Bewegungsapparat nicht gut. Es kannz.B. zu Verspannungen oder Abnutzungserscheinungen kommen. Wenn es in seinem Zustand möglich ist - weiß ja nicht, wie kurz das Bein ist - würde ich also mit ihm trainieren. Lasst euch von einem Tierphysiotherapeuten Möglichkeiten aufzeigen. Man kann auch viel selbst machen.

    @MissEmmy,

    da ich (nicht nur) Kinder auch unberechenbar finde, sind meine Hunde NIE allein im Garten. Dennoch bin ich der Ansicht, dass wir Kindern heute viel zu viel Verantwortnung nehmen - auch kleineren Kindern. Leider sprechen wir ihnen damit in gewissem Maße auch ab zwischen Recht und Unrecht zu entscheiden und das halte ich für einen gefährlichen Weg.