Beiträge von Nocte

    Kletternden Hund hab ich auch:

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    :D

    Zitat

    :dafuer: Oh mensch, das klingt ja toll!
    Dann muss ich auch nicht alleine los. Bin da sowieso viel zu schüchtern. :ops:
    Ich sag sofort bescheit wenn meine Klimaanlange wieder funktioniert!
    Kann meine Kleine dann auch mitkommen?
    Das hat mich nun wirklich aufgemuntert. Alles andere ist nämlich gerade nicht so toll... jetzt gehts mir schon besser...

    Was heißt hier 'kann' - sie muss. Dann hat mein Minitier mal jemanden in seiner Größe ;)

    Zitat

    Luna82:
    Bei mir ist diese wunderbare Anschaffung auch leider zeitlich noch nicht konkret.
    Doch wiegesagt, ich werde mich über mögliches Hüten in meiner Nähe natürlich informieren. Meine Tante hat mehrere BC´s und hütet seit Jahren mit ihnen. Ich werde sie mal ansprechen.
    Ich denke das wäre auch wichtig in Erfahrung zu bringen bevor man mit einem Züchter spricht.
    So gern würde ich mir einfach mal einen Züchter anschauen. Seit langem durchforste ich das Internet. Doch wenn ich fündig werde ist es meist 4-7 Stunden Autofahrt von mir enfernt. :???:

    Das machst Du falsch! Du kommst selbstverständlich erst mal hier vorbei, da bekommst Du schonmal einen Eindruck, wie ein Hund aus Mischlinie so drauf ist und dann gehen wir eine Bekannte mit ihren Aussies (Arbeitslinie) besuchen. Dann gibt es Kaffe und Kuchen und am nächsten Tag brechen wir zu einer Züchtertour auf. Die BB-Aussies sind nur 2,5 Autostunden entfernt. :D

    Zitat

    Ich würde auch noch sein Skelett untersuchen lassen oder ob da irgendwo Blockaden sitzen - lieber einmal zu viel untersuchen, als das was übersehen wird :smile:


    Das Zentrum liegt in Weidefeld (in der Nähe von Kappeln in Schleswig-Holstein)
    schau hier im Lissi-Lüdemann Haus sind die verhaltensauffälligen Hunde untergebracht

    Vielen Dank!

    Zitat

    Es ist frisch, hat kurz geregnet und jetzt sind noch 21° :jump:

    So kann es gerne ein paar Tage bleiben :gott:

    Trockengewitter letzte Nacht! Am Morgen kamen doch gefühlte 3 Tropfen Wasser nach und in der Wohnung sank die Temperatur endlich mal unter die 30° Marke, aber draußen war es 8Uhr schon wieder sooooooo schwül und warm, dass wir nur unter den Bäumen spazieren gegangen sind und nun alle Hunde wie erschossen in der Gegend rumliegen.

    Er wird medizinisch untersucht - ich dachte an Schilddrüse, Tumore oder sowas, also möchte ich neben einem großen Blutbild noch einen Check machen lassen (CT, Röntgen - werde mich da vom TA beraten lassen), um gesundheitliche Ursachen ausschließen zu können (außerdem könnte man da evtl. ältere Frakturen sehen, wenn vorhanden).

    Hast Du zu diesem Zentrum evtl. einen Link / eine Adresse oder irgendwas?


    (Bissigkeit wegen Schmerzen kenne ich von meiner jüngsten Hündin - sie war zeitweilig nicht zu berühren ohne dass man die Zähne irgendwo hatte, aber da ist es nie zu einem Vorfall mit Fremden gekommen)

    die Zitate stimmen nicht - das hab ich nicht geschrieben

    Zitat


    Es tut gut das mal so zu lesen. Ich hatte kurzzeitig das Gefühl ich wäre völlog verantwortungslos irgendwann einen Aussie aus einer Arbeitslinie zu mir zu nehmen.

    Absolut nicht, ich mag für mich auch nur die Arbeitslinie - wenn er dann noch hüten will, umso besser :D

    Apropos Black Birch: Glamis soll ja demnächst Welpen bekommen. Rat mal wie groß sie ist? Ich durfte sie einmal live sehen und war baff erstaunt. Ich konnte nur blöd stammeln: "Die ist ja klein."

    Zitat

    Wenn Du nicht darüber schreiben willst, oki, aber sonst lass Dir bitte nicht jedes Wort aus der Nase ziehen :gott:

    Hast Du Angst vor ihm, was ist los?

    Gruß
    Bibi

    Auf alle Einzelheiten kann und will ich an dieser Stelle noch nicht eingehen, denn behördlich wird die Sache noch geprüft.

    Es stellte sich leider heraus, dass unsere Pflegling nicht so unkompliziert ist, wie es hieß. Er beißt - mit Beschädigungsabsicht und wenn er kann, gezielt ins Gesicht. Vorankündigungen gibt es keine sicht- oder hörbaren, also kein Knurren, kein Fixieren, kein steif werden oder rückwärts gehen, Ohrenspiel oder was weiß ich. Das muss natürlich nicht heißen, dass man von außen nicht doch welche sieht. Da ich noch (?) nicht weiß, woran er festmacht, wen er beißt, ist es natürlich schwer damit umzugehen.

    Sichern - klar, aber so ins Blaue möchte ich da als Nichtfachmann nicht schießen und an dem Hund rumprobieren. Es wird sich nicht mehr erfahren lassen, was das Tier wirklich erlebt hat. Fakt ist, er kennt kaum etwas, also weder seinen Namen, noch irgendwelche Kommandos, Haushaltsgeräusche oder scheinbar auch Hundefutter.

    Er lebt sich hervoragend ein und lernt unglaublich schnell. Er ist mit jederart Hund verträglich - zumindest haben wir noch keinen einzigen getroffen, den er nicht toll fand, selbt pöbelnde Hunde bringen ihn nicht aus der Fassung. Er liebt Kinder, abgöttisch (keine Panik, ich würde ihn nicht zu Kindern vermitteln). Er ist aussietypisch reserviert Fremden gegenüber, aber beim Tierarzt, Scheren oder auch Leuten, die quitschen, weil er sooooooo süß ist, ein Lämmchen. Er zeigt im normalen Umgang keinerlei Aggression. Bis ein Aussetzer kommt, dann geht das aber auch blitzschnell.

    Er hat auch schon einiges gelernt. Er hört jetzt auf seinen Namen, kann Sitz, leidlich Platz, er läuft erstaunlicherweise recht manierlich an der Leine, er lässt sich (fast immer) vom Bellen abrufen oder startet gar nicht erst durch, und wenn nicht gerade Hunde in der Nähe sind, mit denen er Spielen will, folgt er sogar auf Abruf mit Pfiff. Ich bin mir drüber im Klaren, dass das nicht so zuverlässig bleiben muss, denn er ist ja erst eine Woche hier, aber man merkt sehr deutlich, dass er sich bemüht und lernen will.

    Versteht mich nicht falsch, er hat durchaus seine größeren und kleineren Baustellen, z.B. das Klauen und Party machen wollen, sobald ein Hund am Horizont auftaucht.

    Bis auf das Beißen ist es trotzdem ein traumhafter Hund.


    Das ist ein wenig einseitig gedacht.

    Es ist eine Sache einen Hund zu behalten, der nur die üblichen Tierschutzmacken hat. Es ist eine völlig andere Sache im Nachhinein von gravierenden Beißvorfällen zu erfahren und ein Tier auf der Pflegestelle zu haben, dass unter Auflagen gestellt wird.

    Schon finanziell könnte ich die erhöhte Hundesteuer nicht aufbringen, wenn ich meinen ersten Pflegestellenversager und weltbesten Hund weiterhin medizinisch vernünftig versorgen lassen will. Auch könnte ich dann nicht mehr mit den Hunden zusammen Gassi gehen, weil es nicht gestattet ist. Den normalen und eingespielten Alltag würde das über den Haufen werfen. Auch dürfte ich ihn nicht fremd unterbringen - z.B. in einer Pension, wenn ich mal einen Tag weg bin. Auch dürfte niemand anderer mit ihm das Haus verlassen - da sind wir wieder beim Alltag.

    Die Überlegung und Entscheidung fürs Einschläfern hängt nicht von mir als Pflegestelle ab, sondern von Behörden. Ihn bei Stellen unterzubringen, die auf solche Fälle geeicht sind, schlug fehl. Er kommt nichtmal auf die Warteliste.

    Faktisch habe ich ihn hier und muss mich dem Problem stellen. Momentan tue ich dass, indem ich mir Tierärzte, Ämter und Behörden und (hoffentlich) kompetente Trainer an die Seite hole und zeitgleich den Hund nach bestem Wissen und Gewissen sichere ohne ihn ein absolut unwürdiges Leben fristen zu lassen. Noch wissen wir nicht, ob es evtl. medizinische Ursachen gibt.


    Mir stellen sich einfach viele neue Fragen. Was, wenn doch entschieden wird, er soll die Spritze bekomme? Was, wenn der Vermieter nun die Erlaubnis zur Haltung zurückzieht bzw. nicht mehr schickt? Was, wenn die Versicherung teurer wird (ja, ich habe ihn auf eigene Kosten versichert)? Was, wenn ich die Haltererlaubnis von Seiten der Stadt nicht bekomme und was, wenn er nicht hinzubekommen ist?

    Soll ich ihn dann wandern lassen und mich freuen, dass ein anderer das Problem hat? Sicher nicht - für den Fall, dass am Ende unseres Weges warum auch immer die Spritze steht, könnte ich ihn nicht einfach seinem Schicksal überlassen, sondern wollte ihn begleiten! Die Entscheidung selbst ist mitnichten meine.

    Ich muss mir aber realistischerweise auch die Frage stellen, was ich als Einzelperson leisten kann.

    Es ist einfach keine normale Pflegestellensituation.