Ich selbst würde (m)einen Tierarzt meines Vertrauens auch dazu befragen.
Beiträge von Nocte
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Ich selbst würde sie nicht nehmen, weil meine Luna ja so eine dauerkranke medizinische Wundertüte ist. Mir wäre es zu heikel mit so einem Hund. Wenn denn sicher wäre, dass der Hund tatsächlich nicht ansteckend ist, würde ich bei gesunden Hunden vielleicht ja sagen.
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Schnappschüsse von meiner süßen schwarzen Maus.
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Ja, da stimme ich dir völlig zu! Würde ich nach Strichlisten und Verstand gehen wäre meine Hündin wohl nie bei mir gelandet und mir würde etwas ganz großes in meinem Leben fehlen ohne es zu wissen :) Was für andere Hundehalter ein Alptraumhund ist, ist für mich mein absoluter Traum :)
Trash, da sind wir schon zu zweit. Viel haben meine Große als eine Katastrophe bezeichnet und viele konnten wir eines besseren belehren. Sie ist ein anstrengender Hund, würden viele sagen - denen braucht sie zu viel Auslauf, zu spezielle Beschäftigung, ist sie zu eigen, zu groß, zu krank, zu schwarz...
Für mich ist sie ein Traum - mein perfekter vierbeiniger Freund. Ich empfinde ihre Macken nicht als schlimm und auch selten als störend. Spaziergänge im Regen machen uns beiden genauso viel Spaß, wie Spaziergänge im Schnee und bei Sonne.
Sie macht Blödsinn ... nicht zu knapp, aber da sie keinen gefährlichen oder die Umwelt störenden Unfug anstellt, finde ich es eher liebenswert und von Charakter zeugend.
Perfekt, gar gewollt, war ihr Einzug nicht - aber was wir haben ist toll und ich liebe sie so wie sie ist.
Ich glaube auch das braucht ein Hund - bedingungsloses angenommen Werden, denn nur so können wir dem Individuum Hund gerecht werden.
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Eigentlich sind es nur zwei Dinge, die ich wirklich wichtig finde:
1. Einen festen Platz in einem Sozialgefüge mit einer souveränen Führungspersönlichkeit, die Sicherheit vermittelt
2. Ein Mindestmaß an körperlicher Auslastung und abwechslungsreicher, rassegerechter Beschäftigung
Wenn das (+ die elementaren Grundbedürfnisse) erfüllt sind dürfte jeder Hund zufrieden sein...
und für mich und meine Nasen füge ich noch die medizinische Versorgung hinzu. Ist ja bei meiner Großen auch ein wenig speziell.
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Wie jetzt, zeigen? Geht doch gar nicht
.Sieh dich doch mal um, da wirst du hier wie dort alle möglichen "Qualitäten" finden.
Was war denn z.B. mit den Züchtern/Vermehrern von Old Hemp oder Hektor von Linksrhein? Soweit mir bekannt (ich lasse mich da gerne eines besseren belehren) gab de damals weder einen Zuchtverband für BC noch einen für DSH.
Bitte nicht in den falschen Hals kriegen, weil es grausam klingt: Was ist ein Arbeitshund wert, der nicht arbeiten kann, weil er vielleicht krank ist? Was ist ein Arbeitshund wert, der zwar schön ist und Papiere hat, der aber auch dumm wie ein Brot?
Den ersteren kann zu Hause wenigstens noch die Haustür bewachen und sich so sein Futter verdienen, den letzteren - Schwamm drüber! Ein Arbeitshund hat mindestens den gleichen Wert wie eine gute Kuh (sorry, dass ich das Tier jetzt wieder erwähne, Czarna). Da muss man schon verdammt reichlich mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn man "Schrott" züchtet. Es ist doch beileibe nicht der Schäfer, der die Herde zusammenhält, es ist auch nicht der Bauer, der die Kühe in den Melkstand treibt. Es sind die vierläufigen Helfer, die die Arbeit machen und in ihrem vergleichsweise kurzen Arbeitsleben weit mehr verdienen bzw. erarbeiten als nur ihre Rente! Wer solche Arbeitshunde züchtet, egeal ob mit oder ohne Verband im Rücken, der kann sich keine Fehler erlauben.
Genau darum gehe ich zu einem guten Züchter. Wenn ich eine bestimmte Rasse möchte und mein Hund bestimmte Arbeitseigenschaften mitbringen soll, dann wähle ich einen Züchter, der die Arbeitseigenschaften der Eltern und Großeltern kurz der beteiligten Linien kennt und die Hunde entsprechend anpaart. Je nachdem wie wichtig mir diese Eigenschaften sind, würde ich u.U. auch lange warten, um zu verfolgen, ob sich diese Eigenschaften und auch negative Eigenschaften stabil vererben.
Soll ein Hund nur bestimmte Eigenschaften mitbringen, mein Seelenheil hängt aber nicht davon ab, dann wähle ich auch einen Erstlingswurf, wenn mir Ped und Untersuchungsergebnisse gefallen.
Und nun zu den so unentbehrlichen Arbeitshunden. Welcher Landwirt oder Schäfer behält schon die wild gezüchteten Hunde, die dann nicht für die Arbeit geeignet waren?
Selbst hier im Forum hat man schon von Welpen gelesen, die von arbeitenden Hütehunden abstammen und am Ende übers Tierheim vermittelt wurden.
Viele Landwirte, die ich kenne, sind nicht so zart beseitet, wenn es darum geht einen 'unbrauchbaren' Hund loszuwerden.
Daneben gibt es viele Einsatzzwecke für Gebrauchshunde, aber bei fast allen Institutionen wird vor der Auswahl darauf geschaut, ob ein Tier die benötigten Eigenschaften mitbringt. Selbst bei den Rettungshunden, die ja sehr oft bei ihren Ottonormal-Haltern leben und mit ihnen zusammen ausgebildet werden.
Dissidenzzucht halte ich durchaus für sinnvoll, wenn z.B. eine Rasse züchterisch in einer Sackgasse angekommen ist - was für mich heißt, dass die Tiere ungesund sind, keine lange Lebenserwartung haben, hohe COIs mitbringen und was weiß ich nicht noch. Ist das Ziel der Dissidenzzucht eine Rasse wieder gesünder zu machen und wird dies planvoll durchgeführt, dann finde ich es i.O.
Bei einigen Rassen gefällt mir nicht, was der heutige Zuchtstandard festsetzt. Die logische Konsequenz ist für mich, keinen Hund dieser Rasse zu kaufen. Hätte ich mein Herz aber hoffnungslos an die Rasse verloren, dann eben lieber ein Vertreter aus einer vernünftigen Dissidenzzucht mit gesunden Tieren.
Neukreationen von Rassen sind nochmal eine andere Sache.
Einen Arbeitshund mit Papieren 'dumm' zu züchten halte ich für schwierig und wüsse auch nicht, dass sich Züchter dran versucht hätten. Insofern kann ich dein Beispiel mit den Arbeitshunden mit Papieren, die dumm wie Brot sind nicht nachvollziehen.
Zuchtverbände haben ihren Sinn. Manchmal reicht mir auch ein bestimmter Standart an Untersuchungen und Auflagen nicht. Dann muss ich abwägen. Gehe ich das Risiko ein, einen Hund dort zu erwerben, weil ich die Anpaarung so toll finde oder ich erbitte, dass diese Untersuchungen zusätzlich gemacht werden und finanziere sie ggf. auch. Ich kann natürlich auch versuchen innerhalb eines Verbandes oder meiner eigenen Zucht höhere Anforderungen zu etablieren. Das geht aber nicht in der liebevollen Privataufzucht und will dort wohl auch keiner.
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Sicherlich, doch hätte er dann im anderen Verband die Zulassung bekommen?
Für mich macht gerade dieses Beispiel den Unsinn von Zuchtverbänden deutlich.
Zuchtverbände, nicht Zuchtbücher, denn, wenn ich nicht gerade gezielt den Heterosiseffekt (Stichwort Luxorisierung der Bastarde) nutzen will, sollte ich schon Inzucht bzw. im Extremfall Inzestzucht peinlichst vermeiden.
Zumindest das kenne ich als häufiges 'Verfahren' bei eher untauglichen Hunden oder Hunden, zu denen keine Daten vorlagen. Außerdem verkaufen sich Welpen mit Papieren besser und daher finden sich immer wieder Papiere auf dem Markt, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt wurden.
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Z.B. die Bundeswehr. Deren Hunde sind ganz andere Kaliber als das, was man gemeinhin bei einem DSH-Züchter bekommen kann. Es sind ausgezeichnete, ruhige und ausgeglichene aber auch vergleichsweise riesige Hunde. Die vor lauter Triebstärke kaum zu bändigenden Exemplare, die man manchmal z.B. bei der Polizei antrifft, wird man hier jedoch vergeblich suchen. Wäre bei um die 50 kg LM auch kaum erstrebenswerd, denn die würden im Zweifel den HF so lange über den Acker ziehen, bis der bis zum Koppel senkrecht im Dreck steht.
Und woher hast Du diese Infos?
Die Bundeswehrhunde, die ich persönlich kennenlernen durfte, waren weder alle aus 'anderen Quellen', noch alle ruhig und ausgeglichen. Allerdings kenne ich nur so um die 15.
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YEAP, du schreibst mir aus der Seele.
ich sehe das genauso. allein papiere machen noch keinen "guten" hund.
bzw. die "richtigen" papiere des grössten verbandes VDHbsp. ich habe eine aussihündin von einer züchterin. aber keine vdh oder asca papiere (DIE papiere für aussis). weil :
die züchterin einen rüden mit asca papieren hat. eine hündin dazukaufte
die vdh papiere hat. ihr rüde nicht anerkannt wurde, also haben alle welpen keine papiere trotz megatopabstammung - boah- sie kam mit dem verband so hintereinander das sie gewechselt hatte. okay, ein kleiner verband von dem sie nun papiere hat (und mein hund auch).aber an keiner veranstaltung wird sie als reinrassig anerkannt die dem vdh unterliegt

es zählt nicht das ich mit 12 wochen ein hündin bekam die
bestens sozialisiert war, keine angst vor nix hat, neugierig und freundlich
ist etc etc.bei uns in der nähe ist auch eine aussizüchterin mit den erwünschten
papieren. ich kenne von ihr persönlich 4 hunde.ängstlich - hyperaktiv - schreckhaft - geringe reizschwelle.
man kann sicher nicht alle über einen kamm scheren. massenzucht ist aufs tiefste zu verurteilen. aber ich gebe dir recht das sehr oft ein überlegter -einmalwurf- besser sozialisiert oder vermittelt wird als das
500ste welpi eines züchtersgruss petra
Wobei mich in dem Fall noch interessieren würde, warum der Rüde nicht anerkannt wurde.
Wenn es sinnvolle Gründe sind, dann fände ich es nicht gut, mit dem Tier in einem anderen Verband zu züchten,
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Ich hätte nicht gedacht, dass der Unterschied so krass ist. Ich hab das bislang aber auch nur bei einem Rüden gesehen, wo das Fell hinterher gelinde gesagt besch*** war.
Ich sags doch - ich sehe das zu einfach mit meinen 'Otto-Normal-Hunden'
Hat man eigentlich als Besitzer eines potenziellen Zuchtrüden, eine Möglichleit zu erfahren, ob die Geschwister kastriert wurden? Ich mein, wenn von 5 Rüden eines Wurfs 4 kastriert wurden, würde ich wissen wollen, was dazu geführt hat.