Was heckt ihr aus?
Beiträge von Nocte
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Klappt hier auch super.
Und kramen muss ich nicht, das Ding hat ne Schnur und die hängt um meinen Hals. Ferddisch.Same here. Der Ton, den ich dem Ding entlocke, klingt wie ein verendender Wal im Wald, also so scheußlich, dass selbst Frau Terrierist u.U. den Sprint abbricht und umkehrt. Anfangs hatte ich nur eine Pfeife, aber mitlerweile hat jeder Hund seine eigene.
Die haben alle Schnüren ...... und ich vergesse sie trotzdem manchmal ;-)
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Schafe werden vermutlich vor allem zum abgrasen verwendet oder? Ich musste mal nen Beitrag beruflich auf einem Biobauernhof machen - die Frau hat mir gesagt, Weidenmanagement sei eine eigene Wissenschaft
Wobei, die haben auch Schafmilch und Käse und sowas gemacht, aber ich meine bei meinem Freund aufm Land (tiefestes Land :D) da werden die auch nur abwechselnd auf die Wiesen gepackt. Die meisten haben da aber eher Altdeutsche. Sind halt riesen Landstücke, aber trotzallem noch "irgendwie" Koppeln. Wieso kein Border frag ich mich da immer? Aber ich kenn mich da nicht so aus.Ich kenn da auch Borderleute, die ihre Hunde nutzen, aber die Border haben mitunter irre weite Outruns und sind in unseren eher engen Geländen mit Schienen und dererlei Hindernissen nicht immer sinnvoll einsetzbar. Daneben stellt sich natürlich die Frage, was der Besitzer an der einen Rasse schätzt und an der anderen nicht mag.
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Im Grunde wollte ich genau darauf hinaus. Das Training hat recht wenig mit dem Arbeitsalltag am eigenen Vieh zu tun. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Leute, die ihre Hunde für die alltägliche Arbeit einsetzen, eher selten auf Trainingsarealen zu finden sind.
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Ich mag die Laufis auch nicht missen - sie sind lustig, halten den Garten und die Weide schneckenfrei und legen köstliche Eier. Meine sind momentan wegen des Weideumzugs noch ausgelagert, kommen aber bald wieder und Shadow liebt Enten. Zum Hin- und Herschieben brauche ich keinen Hund, aber ich hab gern einen zum Aufstallen.
Zum Rest verbrenn ich mir dann auch mal den Mund:
Die meisten Hunde, die zu einem Training gehen sind doch keine Arbeitshunde, die daheim hüten und arbeiten sollen oder bei diesen Trainings auf eine alltägliche Arbeit vorbereitet werden. Trials haben nicht unbedingt viel mit der echten Arbeit am Vieh zu tun. Ich sehe es so, dass Trialhunde meistens Sporthunde sind. Ein Hund kann auf Trials echt besch*** laufen, aber daheim ein zuverlässiger Teampartner sein. Ein Hund kann auf Trials Preise abräumen und trotzdem würde man ihn nicht für die Arbeit daheim geschenkt haben wollen. Der Mensch kann bei einem Hund im Team viel kaputt machen oder auch ausgleichen. Ich denke, dass die Idee, dass Trialtraining oder Hütetraining das selbe seien wie Arbeit an der eigenen Herde oder in einer Schäferei schon falsch ist. Mit anderen Worten - das Trainierte setzt man nicht um. In meinen Augen hat das eine den Charakter von Sport, das andere nicht. Was interessiert es mich auf meiner eigenen Weide, ob mein Hund halbe Flanken läuft, fetcht oder treibt und dabei links oder rechtsrum geht und ob ich hinter der Linie bleibe etc.. Beim echten Arbeitseinsatz soll der Hund ansprechbar sein und die Tiere im Normalfall ruhig und sortiert von A nach B bringen, dort halten, sie weg halten, mir aus der Wiese fischen oder was auch immer. Da steht kein Punktrichter dabei, da gibt es keine Formnoten oder groß einen, den das interessiert - richtig ist, was zur Lösung der Aufgabe führt (Vollständigkeit der Herde und deren Unversehrtheit inbegriffen). Im Normalfall wissen die eigenen Tiere doch selbst nach einer Weile, was gefordert ist, sie kennen den Hund und reagieren entsprechend.
Wer sich Schafe oder Enten für den Hund zulegt - sei es drum, mir völlig egal, so lange beide Tierarten artgerecht und stressfrei gehalten werden. Einen Hund auszubilden bedeutet immer Streß für die zu hütenden Tiere, das will ich nicht abstreiten. Abstufungen sind aber vorhanden. Einen Hund am Vieh einzusetzen kann aber auch Streß minimieren. Wenn ich meine Schafe z.B. mit Butox behandeln muss, dann dauert das mit Hund 3 Minuten - ohne .... ewig.
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Hm nee, nie gehört. was ist das? Kann ich das nehmen?

es war irgendwas mit E... *seufz, mein löchriges Gedächtnis mal wieder...*
Nehmen kannst du beides. Es gibt noch irgendwas, das Exner Petguard heißt, aber keine Ahnung, was das ist. Wenn es nur die juvenile Demodikose ist, dann gib doch auch noch etwas ägyptisches Schwarzkümmelöl ins Futter.
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Meinst du Sulfur oder Psorinum, Jenny?
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Wie soll man Ratschläge geben, wenn man Menschen und den potentiellen Hund nicht kennt... Ich würde ihr einfach sagen, was im schlimmsten Fall passieren kann, sie eventuell auf einschlägige Tierschutzseiten mit Aussies im Schützlingsbestand verweisen, oder von mir aus auf diese Seite und sie selbst entscheiden lassen.
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Hallo Aussie-Profis,
ich hab mal eine Frage zum Hüteverhalten der Aussies. Werden eure Aussies an der Herde gearbeitet? Hab mir im Internet einige Videos von den ersten Hüteversuchen mancher Australian Shepherds angesehen und die meisten wurden dafür in einem eingezäunten Bereich mittels Leine und Stock oder Rechen unter Kontrolle gehalten, da sie sonst wild und ohne klaren Kopf auf das Vieh gestürmt wären. Muss das bei den ersten Versuchen immer erst in eingezäuntem Gebiet trainiert werden?
Was würden eure Aussies (die nicht an der Herde arbeiten) machen, wenn sie das erste Mal ohne Leine und Zaun auf Vieh treffen? Hattet ihr schon die Erfahrung?Freu mich auf eure Antworten!
Ist eine echte unsitte geworden, dass so ziemlich alles eingestellt wird, was der eigene Hund je an Schafen gemacht hat. Besonders erste Hüteversuche werden gern eingestellt. Es gibt aber auch gute Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=hZlJjgIYb-4
http://www.youtube.com/watch?v=NxIDysu8nNQ
http://www.youtube.com/watch?v=6tKvMuqo2AE&feature=relmfu
Die wenigsten Leute, die solche Videos einstellen, haben eigenes Vieh, sondern freuen sich einfach darüber, mit ihrem Aussie eine Stunde gehabt zu haben und die Erfahrung zu teilen. Da es wenige Stellen in Deutschland gibt, wo man trainieren kann, sehen sich solche Videos schnell ähnlich. Die ersten Versuche nicht völlig ungesichert (entweder durch eine Begrenzung oder erfahrene Hunde) ablaufen zu lassen, macht Sinn. Vorher kann keiner sagen, wie der eigene Hund am Schaf reagieren wird und schon gar nicht, wenn man selbst Anfänger ist. Wenn man Pech hat, darf man sonst die Schafe aus Nachbars Wiese, dem Wald oder von der Straße fischen .... alles schon passiert ...
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Laut Aussage unseres Tierarztes ist das gar nicht so das Problem, wenn sie relativ schnell die Treppen auch nach unten laufen, aber sie sollen auf jeden Fall LANGSAM gehen. Ich hab Shadow bis zum 7. / 8. Monat getragen, danach wurde Herr Zappels Gezappel zu gefährlich dafür :-) Aber mein Zwergl ist ja nun auch ein Leichtgewicht :-)