Was bin ich da von meinem Aussietier verwöhnt - der schlägt nichts und nimmt auch nichts Totes auf. Lena dagegen ....
Beiträge von Nocte
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Laufen können vielleicht, aber ich werde nie auf Leinen an Straßen verzichten.
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ALso Spielzeug, Futter und so Kram - das kann ich alles verstehen, aber es ist ja nun nicht so, dass ein Klicker wirklich groß sei. Wenn ich den mitnehme, dann hängt der an meinem Handgelenk. Da finde ich die Flexi viel nerviger. Normale Leinen kann ich mir umhängen, aber bei der Flexi bräuchte ich noch einen Gürtel dafür.
Bei Shadowwings Fragen ging es ja eben nicht um normales Alltagstraining.
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Ich finde dieses indirekte noch schlimmer, also ganz persönlich. Das ist dermaßen unverschämt und bei mir würde da sofort der Oppositionsreflex einsetzen.
Und "fetter Hund" geht auch nicht bzw. "verfettet". Gruselig.
Dass man sich überhauot dann noch genötigt fühlt, sich zu rechtfertigen. Ich habe nun schon den zweiten übergewichtigen Hund übernommen und mir hat noch keiner gesagt, "Ey, der muss aber abnehmen" - ich würde da auch wirklich unfreundlich reagieren.
Im Krankheitsschub sah meine Hündin mitunter auch fett aus. Dass da mittels Kanüle Wundflüssigkeit abgelassen werden musste, dass stand auf dem Hund nicht drauf. Wir trafen Ein Päärchen, von denen einer eine Kollegin ist, aber keine Freundin - den Partner hatte wir nie kennengelernt. Als der dann auf der Hündin rumklopfte und meinte: "Na wir stehen aber gut im Futter." war ich sauer. Ich habe freundlich gesagt, dass der Hund krank sei. Statt einfach den Mund zu halten, wiederholte derjenige seinen Spruch nur. Ergebnis - es könnte mir egal sein, aber trotzdem ist der Herr bei mir unten durch. Ich hege keinerlei Ambitionen, je wieder ein Gespräch mit dem zu führen. Sowas ist frech und man fragt sich wahrscheinlich unwillkürlich, ob das Gegenüber auch Menschen in seiner Umgebung so aburteilt.
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Also der Clicker ist mein bester Freund beim Antijagdtraining und Leinenpöbeln geworden. Im Notfall click ich auch in die Situation rein, auch wenn Herr Hund doch mal wieder bellend in der Leine hängt und was soll ich sagen, die Fortschritte sind der Wahnsinn!
Zum Thema "Abruf" durch Clicker:
Ich meine aus deinen Links und Posts zu lesen, dass ihr nahezu genauso klickt, wie wir. Ich bin auch immer wieder begeistert und könnte mir auf den Kopf hauen, dass ich das nicht immer so gehandhabt habe.
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Bei Fremden würde ich das lassen. Die meisten Leute wissen sehr genau, ob ihr Hund zu dick ist, auch wenn sie es nie zugeben würden. Diejenigen, deren Hunde zu dick sind, werden u.U. reaktant und diejenigen, die den Hund so bekommen haben oder deren Hunde krank sind, sind gekränkt. Ich glaube nicht, dass man dann was gekonnt hat. Will man die Leute trotzdem ansprechen, dann aber sehr sehr vorsichtig und höflich. Merkt man, dass das nicht gut ankommt, dann den Rückwärtsgang einlegen.
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Wieder mal ein HSH der aufgrund unfähiger Hundehalter eingeschläfert wurde.
Das typische Verhalten eines unausgelasteten, ungeliebten und gänzlich falsch erzogenen HSH. Erstens hätte man den Hund beim Spaziergang durch einen Maulkorb absichern können, wenn man ihn schon frei laufen lassen muss und nicht in der Lage ist, den Hund zu händeln und zweitens hasse ich es, wenn meinem Hund jemand am Kopf tätscheln will. Da krieg ich die mittlere Krise noch vor meinem Hund.
Du hast ja versucht sie zu vermitteln, zumindest habe ich die Anzeige bei einem Verein gefunden. Warum bist du nicht auch dort hin zum Training gefahren? Zeitmangel oder Desinteresse?Ich finde es schrecklich, wenn hier geschrieben wird "Ach die Fiffi hatte 6 schöne Jahre". Hatte sie tatsächlich 6 schöne Jahre, in einer Familie,wo sie sicherlich schon lange keiner mehr haben wollte. Gekämpft hat um sie niemand und genauso einsam wie sie all die Jahre war, genaus so ist sie auch gestorben. Ungeliebt.
Ich hoffe, ihr könnt euch noch in den Spiegel schauen, ich könnte es definitiv nicht mehr.
Schönen Abend
JudithFür diesen Beitrag könnte ich mich auch nicht mehr im Spiegel ansehen.
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Da sieht man mal wieder gut, beim einen funktionierts, bei anderen nicht. Ich finde den Klicker toll (und nutze ihn für diverses), aber unsere Leinenprobleme haben den Klicker nahezu ausgelacht

Das hätte ich vor ein paar Wochen auch noch gesagt, aber es waren minimale Kleinigkeiten, auf die ich selbst einfach nicht kam, die den Unterschied ausgemacht haben. Zum Beispiel hab ich die Belohnung nicht aktiv genug zum Hund gebracht, sondern gewartet, bis sie sie nahmen, aber das geht freilich unter Streß nicht. Da musste ich aktiver sein. In die Leine springen, aus Frust bellen, kreischen und auch überschnappend in die Grasnarbe beißen ... nicht schön
Nun geht es auch ohne Zwergenzorn :-)ZitatIch klickere auch. Aber wie machst Du das mit dem Klicker und dem Abruf? Das verstehe ich nicht.
Das war auch nicht so geplant. Wir haben durch Zufall festgestellt, dass der Klicker Lena in ihrem Verhalten unterbricht und zwar egal, was sie tut. Als ich es gemerkt habe, habe ich Shadow für irgendwas angeklickt. Um Lena habe ich mich nicht gekümmert, weil Herrchen mit und für sie zuständig war. Lena stöberte einen Hasen auf und startete durch, als ich gerade Shadow anklickte. Sie stoppte und kam postwendend zu mir. Das klappt zuverlässig. Ich hab danach nur noch am Timing gefeilt, so dass meinem Klick ein Ruf vorausgeht.
Ich nutze den Klicker unter anderem auch bei Leinenpöbeleien. Scheinbar hat sich das bei Lena so gefestigt, dass sie eben nicht nur in Pöbelsituationen auf den Klicker reagiert, sondern auch sonst. An sich sollte der Klicker ursprünglich nur dazu dienen die Emotionslage bei ihr umzukonditionieren und den anderen Hund (wieder) als positiv wahrzunehmen.
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Ich möchte hier gar nicht über irgendwelche Aufzuchts- oder wie auch immer Fehler spekulieren. Auch nicht warum und ob die Hundehalter emotional am Boden waren. Das wäre alles menschlich und zu verstehen.
Mir geht es schlicht und ergreifend um den Gedanken, ob Menschen dazu berechtigt sind ein gesundes Leben zu vernichten ohne einen anderen Versuch zu starten. Dürfen wir alle, die wir Lebewesen "besitzen," Richter über Leben und Tot sein? Egal aus welchen Gründen? Wer sagt daß meine Gefühlslage wichtiger ist als ein Lebewesen welches nicht selbst für seine Rechte eintreten kann? Wer entscheidet ob Tot "besser" ist als Vermittlung oder Tierheim?
Unabhängig von Fiffi:
für Tiere, für die ich die Verantwortung habe, entscheide ich und nehme das auch einzig und allein auf meine Kappe. Ich finde es ein Unding sich der Verantwortung für ein gefährliches Lebewesen einfach zu entledigen und auch abgeben würde ich diese Verantwortung nur unter sehr engen Rahmenbedingungen und nie ohne schlechtes Gefühl und die nagende Frage im Hinterkopf: Was ist, wenn ....?
Es gehört meines Erachtens zu den Aufgaben eines Tierhalters, auch dafür die Verantwortung zu übernehmen und in Einzelfällen die Konsequenzen zu ziehen.
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Hält alles wunderbar, kann man sogar im Ganzen immer wieder verrücken.
Heute haben wir eine Duschwanne für die Entis geholt. Der Unterbau vom Meerschweinchenkäfig kommt als Badegelegenheit weg, ist so scheisse beim Wassertauschen. Mit der Duschwanne gehts einfacher, Stöpsel raus und Rest Dreck nachgespült

Die werden wieder gucken, wenn was neues im Garten ist.
Nocte: Welches Streu hast du für die Enten?
Meine ultimative Lieblingsstreu für Enten, Hühner und Schafe - Holzpellets. Aber Achtung, entweder du streust den Stall ganz dünn ein oder du erhöhst das Volumen, indem du die Pellets vor dem Ausstreuen befeuchtest und zerkleinerst. Ich bin faul - ich streue dünn ein, den Rest erledigen die nassen Watschelpatten von allein und der Stall ist wirklich nie feucht. Auch für Schafe liebe ich das Zeug. Ich kann Kot einfach mit der Schaufel oder Gabel entfernen und hatte seit der Umstellung auch unter DAuerregen nie nasse Stellen. Die Mä(h)dels und der Nook stehen also auch immer schön trocken. Außerdem riecht es gut :-). Die Hühner mögen das auch - da kann man gut drin scharren.