Zitat(...) es stresst nicht nur ihn, wenn solche Hunde einen penetrieren......(...)
Da hab ich doch fast den Kaffee auf die Tastatur gespuckt
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Zitat(...) es stresst nicht nur ihn, wenn solche Hunde einen penetrieren......(...)
Da hab ich doch fast den Kaffee auf die Tastatur gespuckt
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Die Reaktion von Stu finde ich sehr typisch für einen Aussie. Da kommt ein Hund unhöflich auf ihn zu gerannt und er hat das auf seine Art gelöst. Kurz, schnell und effektiv - das sieht für uns HH sehr bedrohlich aus und ist auch laut, aber meist passiert nicht viel. Für uns Menschen ist oft nicht ersichtlich, was unsere Hunde als unhöflich empfinden, aber ein direktes frontales Nähern ist unhöflich, erst recht, wenn der Blick nicht abgewendet wird. Kommen dann evtl. noch Sprünge dazu, ist der Ofen aus. Mein Aussie macht da keine Gefangenen und auch das ist rassetypisch. Die reagieren irre schnell. Da musst du leider durch. Du kannst nur versuchen, eine positive Haltung zu sich nähernden Hunden aufzubauen und ein Alternativverhalten zu trainieren. Auch ein Hund, der unbedingt zu anderen will, aber nicht kann, empfindet die Situation nicht als angenehm, sondern frustrierend.
Kommt auf die Situation an, wie ich das handhabe. Es gibt hier drei Hunde, die immer frei und ohne Besitzer unterwegs sind. Von den dreien sind 2 agressiv. Denen rücke ich mit Wasser, Rütteldose oder Schellen zu Leibe. Bei einem hatte das immerhin den Langzeiteffekt, dass er sich jetzt trollt, wenn ich ihn entsprechend anblaffe. Bei dem anderen ist Hopfen und Malz verloren - da mache ich mitlerweile auch nicht mehr davor Halt mit allem zu feuern, was ich bei mir habe oder auch zuzutreten.
Wenn die Situation es zulässt, also keine Straße in unmittelbarer Nähe ist, lasse ich auch denjenigen meiner Hund, der gerade am entspanntesten ist, los. Das aber nur, sofern der andere keine eindeutige Beschädigungsabsicht hat.
Es ist in unserem Viertel leider sehr verbreitet, mit dem Hund zu gehen, damit der Kontakte hat. Daher stoßen die HH, die ihren Hunden diesen Kontakt nicht "gönnen" hier auf wenig Verständnis. Ich hab so meine Feindbilder. Die absolut unverträgliche kleine Hündin, deren Halter sie ach so niedlich finden. Den großen, super erzogenen Schnauzermix, dessen Besitzer ihn jederzeit abrufen könnte, aber leider oft nicht mitbekommt, dass der Kerl sich gerade drohend davon geschlichen hat. Den kleinen schwarzen Mischling, der immer vor unser Gartentor macht und sich unsere schon durch den Zaun greifen wollte, die erwähnten zwei von oben und dann noch den kleinen Mischling, dessen Besitzer sich einen Spaß daraus macht, den Hund mittels Ball zum hysterischen Kleffen zu bringen und dann andere HH zu verfolgen.
Zumindest bei einem dieser Hunde half es, den Besitzern zu erklären, dass wir nun das Ordnungsamt in Kenntnis setzen. Bei den meisten ist Hopfen und Malz verloren und es sind auch schon die dollsten Dinger passiert. Einer der Hallo-Sager hat einen Autounfall verursacht, ein anderer hat den Pflegedienst davon abgehalten, zu der pflegebedürftigen PErson ins Haus zu gelangen, ein Zwergpudel musste sogar sein Leben lassen, weil er der Besitzerin vom Arm gerissen wurde und ich bin sicher nicht die einzige mit gehörigen Bisswunden.
Ich hab mitlerweile den Kaffee auf und erkläre den Leuten gar nichts mehr und bitte auch nur noch bei mir unbekannten um das Einsammeln des Hundes. Alle anderen müssen damit leben, dass ich die mit allen mir geeignet erscheinenden Maßnahmen von uns fern halte.
Zitat
Genauso handhabe ich es auch.Mir persönlich ist es pupsegal, wenn ein anderer Hund "Hallosagen" kommt. Ich verstehe auch nicht, wieso manche Hundehalter das so akribisch unterbinden - ausgenommen natürlich, der eigene Hund reagiert aggressiv auf andere Hunde. Mein Eindruck ist, dass viele Hunde auch nur wegen der ablehnenden Haltung ihres Menschen ablehnend reagieren. Entspannte Menschen haben meist auch sehr entspannte Hunde, auch im "Hallokontakt"
Ich gehöre zu denen, die das an der Leine absolut nicht möchten. Das liegt daran, dass ein paar "Hallo-Sager" dies mit Hilfe ihrer Zähne taten. Sowohl ich, als auch meine Hunde legen keinen gesteigerten Wert darauf, diese Erfahrung noch öfter zu wiederholen. Die bisherigen Erfahren reichen uns völlig.
Ich will es auch aus einem anderen Grund nicht. Ich sehe oft Hunde, die aus Sicht ihrer Besitzer nur Hallo sagen kommen. Den Besitzern entgeht sehr oft, dass der eigene Hund alles andere als höflich dabei ist. Da kommen große Hunde schnurstraks mit steifem Rücken auf uns zu und zwar fixierend mit Rute über dem Rücken, wieder andere kommen im Hoppelgalopp schon geifernd angestürmt. Das finden meine Hunde nicht witzig und vom Rüden gibt es dafür einen auf die 12.
Meine Hunde haben an der Leine keine Hallo-Kontakte und ansonsten bevorzuge ich feste und ihnen bekannte Spiel- oder Spazierpartner. Sie toben ohnehin meist untereinander. Im Freilauf seh ich es aber unproblematisch.
Minimum ist so hübsch geworden. Darf er denn nun bleiben?
zu meinem Beutegreifer: scheint ein Vogel zu sein. Ich hab heute das nächste Opfer geborgen und weit weit von der Weide entsorgt. Diesmal hat es ein junges Wildkaninchen erwischt - etwa genauso groß, wie mein Küken. Ich schein den Räuber gestört zu haben, das Kaninchen war noch warm.
ZitatIch hab mal 'ne Frage an euch.... wozu gibt es Leinen? Scheinbar nur, damit man sie bei sich hat... Um den Hund zu sichern, scheinbar nicht.... Wurd eben von 'nem Hund vom Rad geholt... Bzw. kam uns die Besitzerin, ebenfalls auf dem Rad, mit Hund entgegen, dieser offline. Ich auf dem Rad, meine Hündin angeleint, lief auf der von Hund und Halter abgewandten Seite. Frauchen quatscht noch auf ihren Hund ein "Bleib hier, ja bleib hier! Hiiiier bleiben!" - Aber Hund startet irgendwann durch. Ich hab die Leine fallen lassen, in der Zeit war der Köter auch schon an meiner Hündin, die ein Stück weggerannt ist. Ich mehr oder weniger vom Rad gesprungen, um das Mistvieh von meiner Hündin wegzubekommen - weil freundlich war der nicht! Als er zum zweiten Angriff starten wollte, spring ich dazwischen und scheuch ihn weg. Meine Hündin eingesammelt, kurz abgecheckt, ob er sie erwischt hat. Zum Glck nicht. Die Besitzerin des anderen ruft ihren Hund singend heran und leint ihn seelenruhig an. Fragen, ob was passiert sei oder zumindest ein "Entschuldigung" - Fehlanzeige... Moah. Schöner Start in den Morgen!
Solche Situationen sind mir unverständlich, wenn man vorher noch Zeit zum reagieren hat. Sie können vorkommen und ich bleib da - solange nur ich betroffen bin - tiefenentspannt, wenn der betreffende Hundehalter was draus lernt. Eine Entschuldigung und die Nachfrage, wie es dem fremden Hund, dem Halter und dem Rad geht, wäre aber doch wohl drin gewesen oder war die zu schockiert?
Ich dachte generell erst mal an einen Vogel. Der Jäger hatte das ausgeschlossen, aber dass da nur Federn und die Krallen lagen finde ich eben typisch für einen Raubvogel. Habichte gibt es in der Nähe - ich hab in der Nachbarschaft schon welche gesehen. Kann natürlich auch jeder andere Raubvogel gewesen sein. Die Brahma sind in jedem Fall zu groß für einen Habicht, aber das Küken war ja noch klein.
Ich habe noch die Verluste an Hühnern durch Wildtiere gehabt, durch Menschen schon. Weil wir die große Fläche nicht überspannen können, habe ich eben an den Laufwegen farbige Netze und habe überspannte Unterstände, hohe Brennesselnester (stehen lassen), große Blumentöpfe und Tonnen auf der Fläche platziert. Die schiebe ich recht regelmäßig an andere Stellen. Das Küken wurde nur wenige Zentimeter vom nächsten Unterstand geschlagen.
Einen gewissen Verlust rechne ich mit ein, auch wenn es mich immer trifft. Ich bin aber nicht bereit, meine Hühner dauerhaft so einzusperren, dass da gar keine Gefahr mehr bestünde. Dann müssten sie in eine Voliere und das halte ich nicht für artgerecht oder gut zum Wohlfühlen. Die Hühner und auch die Enten haben so viel Spaß auf der großen Anlage und immer was zu tun. Durch die große Fläche gibt es auch keine kahlen Stellen in der Grasdecke.
Ich kann eher damit leben, wenn ein Habicht, oder auch ein Fuchs sich mal ein Huhn holt, als noch ein von Menschen ertränktes Huhn aus dem Entenbecken zu ziehen. Die Tiere töten nicht aus Lust daran und wir sind diejenigen, die ihren Lebensraum so umgestaltet haben, dass sie sich nun darin auf unsere Kosten zurecht finden. Würden alle meine Hühner eins nach dem anderen gefressen, würde ich sie wahrscheinlich abschaffen, aber so bedaure ich das eine und hoffe, dass der Wildvogel und ggf. dessen Junge was davon hatten. So ohne diese majestätischen Tiere wäre unsere Umwelt ein ganzes Stück ärmer und ungesünder. Die ein oder andere Ratte halten sie mir schließlich aus vom Hals. Zu Schade, dass man sich nicht mit ihnen einigen kann - ich wäre ja durchaus bereit ein regelmäßiges Futterangebot zur Verfügung zu stellen, wenn sie dafür die KRallen von meinen Federviechern lassen ;-)
ZitatArmes Küken
Hätte denn ein Habicht die Möglichkeit ranzukommen? (Netz?)
Da es nur einen erwischt hat, würde ich auch auf Vogel tippen, ein Fuchs würde sicher nicht nur ein Küken greifen.
Ein Netz kann ich auf 5000m² nicht spannen. Die Hühner haben einen Bereich mit Überdachung und tags über freien Zugang zum gesamten Gelände. Da gibt es dann verschiedene kleinere überdachte Bereiche, umgelegte Tonnen und Pflanzen zum Schutz. An der Stelle, an der die Federn und Krallen lagen, ist zwar keine wirklich freie Fläche - der Räuber hat zwischen dem Großen Stall und einem der kleinen Ställe zugeschlagen, wo auch hohe Pflanzen und ein überdachter Unterstand stehen - aber ich traue einem Greiffogel schon zu, da steuern zu können.
Angel21: meine Weide liegt nicht an unserer Wohnung und folglich können mich die Hunde nicht warnen, die würde ich da nie allein lassen, schon gar nicht den Terrier :-)
Mo, du hast doch Ahnung. Ich frag mich, ob ich dem Fuchs Unrecht tue und es doch ein Habicht war. Vom Tier waren nur noch Federn und die Krallen übrig, sonst nichts und es lag nicht vor in der Nähe irgendeiner Art von Bau, sondern kurz vorm nächsten Unterstand mit Netz entfernt. Klingt eher nach Raubvogel, oder?
Der Jäger meinte Fuchs, hat aber den Kadaver nicht gesehen, sondern geht vom Fuchs aus, weil in der Nähe der Weide keine geeigneten Startmöglichkeiten für Habichte stünden. Er kennt die Weide sehr sehr gut. Andererseits hab ich schon oft Greife auf Pfählen in der Nachbarschaft sitzen sehen und meine Weidepfähle sind einseitig nicht eben schmal, da hab ich ca 10 alte Holzpfähle.
Meine Necoi, das schwarze Brahmaküken, ist tot
Der Fuchs hat es trotz doppelter Zäune am hellerlichten Tag erwischt.