Als "Bei Fuß" Übung ist die Leckerliemethode bestimmt gut.
Aber soll ja nicht bei Fuß gehen sondern nicht mehr ziehen oder? Das ist nicht das gleiche.
Im Grunde genommen darf er soviel Spielraum haben wie Du es zulässt. Also ist die Leine 2m lang, darf er sich in diesem Radius auch bewegen.
Deshalb würde ich es anders versuchen.
Sobald Zug auf der Leine ist, änderst Du einfach die Richtung. D.h. umdrehen und zurück gehen. Das wiederholst Du permanent. Wichtig ist den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Also bevor er mit Karacho in die Leine rennt.
Erforder ein wenig Fingerspitzengefühl ist aber machbar. Wichtig ist das Du den Hund nicht hinter Dir herzerrst beim umdrehen. Denn das bewirkt genau das Gegenteil. Druck erzeugt Gegendruck. Ein leichtes zupfen an der Leine ist erlaubt. Aber es muß sanft sein.
Wenn Du den Bogen raus hast, fängst Du an völlig unkontrolliert Zick Zack zu laufen. Oder mal im Kreis. Oder auch einfach mal in den Hund rein. Die Straßenseite wechseln. Um einen Laternenpfahl laufen ist auch nett.
Usw.usw.
Quasi musst Du unberechenbar für den Hund sein. Irgendwann wird er aufmerksam beobachten was Du als nächstes machst und brav neben Dir hertraben. Die Augen immer auf Dich gerichtet. Das ist der Moment wo er verstanden hat worum es eigentlich geht.
Aber: das ganze dauert . Und es muß konsequent erfolgen. Immer ! Auch wenn man plötzlich drei Stunden für 100 Meter braucht. Und die Nachbarn sich totlachen über Deinen unkontrollierten Gang. 
Wichtig ist eine Methode anzuwenden und nicht ständig andere auszuprobieren. Es gibt noch andere Möglichkeiten aber diese finde ich sehr effektiv.