Beiträge von Tucker

    Ich hab mir jetzt die ganze Seite inkl. Video und Zeitungsartikel angeguckt. Grundsätzlich ist das einfach eine völlig andere Konzeption, die schlichtweg nicht meiner Linie und Arbeitsweise entspricht
    (Petra Führmann ist nun auch nicht meine Schiene- hab hier auch Bücher von ihr ;) ) .

    lg susanne

    Zitat

    Nee...da steht ganz am Anfang das es rund 10-12 "normale" Hunde sind und bis zu 4 Ruepel in einer Gruppe......und das ist fuer mich persoenlich zuviel Chaos und kontraproduktiv.

    Ich muss ja ehrlich sagen, 14-16 Hund/Mensch Teams wären mir auch in einer normalen Trainingsgruppe zuviele. Wo bleibt denn da der einzelne und die individuelle Betreuung? Bei einer angenommenen Trainingszeit von 60min. und 15 Teams, bleiben da genau 4 Minuten pro Team... wenn ich als Trainer nicht gerade Randalierer auseinanderpflücken muss :roll: .
    Sorry, aber da kann aus meiner Sicht kein qualitatives Training bei rauskommen. Das kann zeitlich einfach nicht hinkommen.
    Ich persönlich halte es so, dass bei Grundkursen 4 Teams und bei Aufbaukursen und Spielgruppen max. 6 Teams teilnehmen. Damit kann ich eine qualitative Ausbildung in absehbarer Zeit anbieten und kann auf die Teams auch eingehen.
    Das ist mir sehr wichtig, die Teams sollen sich ja auch entwickeln und vorankommen.
    Und das trifft eben auch auf Raufer und andere Spezialfälle zu die in Gruppen integriert werden sollten.

    lg susanne

    Für mich macht ein Zugstop nur dann Sinn, wenn ich einen Hund habe, der gerne aus dem HB schlüpft.
    Meiner hat kein einziges, ich kann seine HB alle geschlossen über seinen Kopf ziehen :D . Den Freestyler könnte man theoretisch als Zugstop nutzen, aber den hab ich auch so eingestellt, dass er diese Funktion nicht wirklcih hat.
    Aber bei einem Hund der gern rückwärts das HB verläßt würde ich immer nen Zugstopper nehmen. Er würgt nicht, verhindert aber die Flucht.

    lg susanne

    Nunja, ich bin in einer Hundeschule groß geworden und ziehe gerade meine eigene auf... habe diverse Seminare und Vorträge besucht auch zum Thema Aggressionen usw. usf.- kurz, ich habe mich durchaus mit dieser Thematik befasst.
    Und einen Raufer würde ich immer nur in eine kleine Gruppe von 2-3 gutsozialisierten Hunden (einschließlich meinem eigenen) integrieren. Dadurch vermeide ich schon, dass sich die Stimmung durch gegenseitiges ankeifen hochschaukelt. Der Raufer soll auf eine Gruppe treffen, wo sich weder Mensch noch Hund von seinem Gepöbel beeindruckt zeigen- damit wird ihm deutlich aufgezeigt, dass diese Art der Kommunikation kein Interesse weckt.
    Und dann kann man arbeiten. In einem Gewusel von keifenden Hunden an Schleppleinen ist doch keine konzentrierte Arbeit möglich die, die erwünschten Verhaltensweisen aufzeigen und dem Hund eine Alternative zu seiner Rauferei anbieten kann.
    Ist die Arbeit fortgeschritten und der Raufer etwas souveräner, kann man einen weiteren Raufer integrieren, Raufer 1 lernt dann auch Souveranität zu bewahren wenn er angekeift und angepöbelt wird, Raufer 2 lernt, was Raufer 1 zuvor gelernt hat. Bei erfolgreicher Arbeit kann Raufer 1 danach in eine "normale" Gruppe integriert bzw. entlassen werden usw...
    Ob ein Maulkorb notwendig ist muss man am jeweiligen Fall entscheiden.
    Auch ganz wichtig: bevor man überhaupt beginnt, erstmal analysieren WARUM der jeweilige Hund ein Raufer ist.
    Aber ich würde nie einen Raufer einer solchen Streßsituation und einem hochschaukeln aussetzen wie es bei mehreren Raufern unvermeidlich ist- völlig egal wie gut der Trainer ist.

    lg Susanne

    Also eine Raufergruppe im Sinne einer Gruppe für unverträgliche bzw. sozial problematischen Hunden, halte ich für nicht sehr sinnvoll.
    Um solche Hunde zu resozialisieren ist es geschickter den Raufer in sehr kleinen Gruppen mit gut sozialisierten Hunden zu arbeiten.
    Viele Idioten werden zusammen auch nicht klüger ;) .
    Meist liegen Probleme in der Kommunikation mit anderen Hunden vor, die richtige Kommunikation kann ein Hund aber nur von Hunden lernen, die diese beherrschen.
    Natürlich bedarf es trotzdem der sorgfältigen Heranführung und einer Person die Konflikte rechtzeitig erkennt und sinnvoll eingreifen kann.
    Aber ich würde nie eine Gruppe ausschließlich aus Raufern zusammenstellen.

    lg Susanne

    Hmm, halte ich eher für unwahrscheinlich wenn sie gerade erst heiß war. Eher noch ne Scheinschwangerschaft.
    Aber mal ne andere Frage: Wieso läßt du das zu, das der auf ihr rumhüppelt?
    Ich würde das unterbinden! Da bist du gefragt die Grenze zu ziehen, wenn deine Hündin es nicht tut.

    lg susanne

    Mir fällt da Claricias Runneburg ein- das ist irgendwo in Thüringen :D .
    Da dort das große Forentreffen stattfindet, gehe ich davon aus, dass Hunde erlaubt sind.
    Vielleicht meldet sich Claricia ja hier, ansonsten bemüh mal die große Suchmaschine... ich war noch nie dort (bissl weit für nen kleinen Ausflug ;) ) also kann ich nichts genaues sagen.

    lg susanne

    ich muss ehrlich sagen, diese vollautomatische Hinsetzen gefällt mir nicht, es ist eine Art Dressur und macht es schwieriger Situationen flexibel und situationsangepasst händeln zu können (z.B. wenn die Ampel schon blinkt, nur kurz zu stoppen anstatt hinsetzen).
    Ich möchte, dass mein Hund sich an mir orientiert und wir dadurch flexibel sind und nicht einfach Vehaltensmuster abspulen...
    Daher übe ich versch. Sachen an Straßen und Ampeln um jederzeit das passende abrufen zu können.

    Valentina:
    Wie alt ist dein Hund?
    Grundsätzlich hilft nur: konsequent üben, üben und üben und das loben nicht vergessen (muss ja kein Leckerli sein wenn sie das nicht interessiert).

    lg susanne