Micki:
wenn du Irice zitierst, obwohl ich mich auf Corinnas Post bezogen habe, kommen wir nicht auf einen grünen Zweig
.
Und sicher kommt es einfach auch auf den Hund an, dass kann auch ein guter Familienhund werden aber eben auch nicht. Auch in Würfen die gut überdacht sind und auf Hüteleistung abzielen kann es Ausreißer geben.
Was wir über Vererbungslehre wissen ist tatsächlich nur ein Bruchteil, da sind längst nicht alle Faktoren erforscht und belegt.
Und Aggression äußert sich bei unterforderten Leistungshunden egal welcher sparte auch sehr sehr oft in autoaggressivem bzw. destruktivem Verhalten. Aggression hat viele Formen, oft werden sie gar nicht erkannt, weil nicht als aggressiv gewertet. Es ist der Problematik von Stress der als Power interpretiert wird ganz ähnlich. Es fällt nicht auf, solange man keinen "Menschenfresser" hat.
Pfoten aufbeißen, das eigene Fell ausreißen, Schwanz jagen, diverse Bewegungssterotypen- das alles kann unterdrücktes Aggressionsverhalten sein, ebenso die Autojagd etc. All das sind Alternativverhalten die sehr häufig auftreten und einfach, ungeachtet der Ursache, versucht wird sie weg zu trainieren.
Und dann kann es eben passieren, dass man auf einem Pulverfass sitzt und es nicht mal merkt.
Das alles führt jetzt aber schon sehr ins OT.
lg susanne