Beiträge von Tucker

    Nunja, ich wüßte nicht, warum ein guter Trainer da nicht helfen können sollte.
    Es ist und bleibt ein Hund. Der braucht Sicherheit und klare Struktur. Diensthunde sind keine reißenden Bestien die jeden anfallen der eine falsche Bewegung macht, auch wenn manche das zu glauben scheinen.
    Natürlich wird der Hund als Unterstützung eigesetzt wenn jemand mit körperlicher Gewalt überwaltigt werden muss. Aber bitte, sag mir mal einer wann das deutsche Militär das letzte Mal exekutive Tätigkeiten ausgeübt hat...
    Wann wird dieser Hund jemals Gelegenheit gehabt haben, tatsächlich agieren zu müssen außerhalb des Trainings?
    Allenfalls hat es der Besitzer privat verdorben.
    Das könnte einem so mit jedem älteren Hund passieren den man übernimmt. Das dieser jetzt von der BW kommt ist doch nur der gefundene Aufhänger- sorry wenn ich das so sage.
    Ein Abbruchsignal, sollte jeder Hund beherrschen, ein so ausgebildeter Hund beherrscht es zu 100%, alles andere wäre untragbar bei einem Diensthund.
    Offenbar klappt das ja auch soweit, der Hund hat sich problemlos abrufen lassen, lediglich war die Situation und Reaktion vom Hund für alle überraschend, was zu einem Timingproblem geführt hat.
    Ich würde zu ganz klassischen Mitteln greifen:
    Wenn Besuch kommt, Hund absitzen/stehen/liegen lassen, Besuch begrüßen, ausziehen etc.pp. anschließend, wenn man deutlich signalisert hat, dass der Besuch ok ist, darf auch der Hund begrüßen...
    So wie sich das für mich anhört, reichte das vollkommen, denn, der Hund war nicht völlig außer Kontrolle, er hat auf das Kommando ja sofort reagiert.
    Es hat halt einfach niemand damit gerechnet, jetzt weiß man es, also entsprechend reagieren.

    Im Übrigen seh ich so wie einge andere hier, unabhängig vom Zahnzustand, hat der Hund eine gewaltige Kraft im Kiefer, der rammt einem noch die stumpfesten Zähne sonstwohin, wenn er es ernstmeint.

    Und ja, ich kenne Diensthunde, sogar einige und auch Ausbilder.

    lg Susanne

    super Beitrag!
    Da weiß man doch wofür man sich immer wieder einsetzt und sich den Mund fusselig redet.
    Klasse, dass du dich weiter informiert hast und jetzt die Zusammenhänge besser verstehst.

    lg Susanne

    Zitat

    Aber wie bei vielen anderen Dingen auch führen mehrere Wege zum Ziel

    hab ich nja gesagt, finds nur grad interessant. Ich kenn es nämlich echt nur mit Vernähen.

    Biluri:
    das Risiko ist ziemlich gering. Es kann halt vorkommen.
    Die Prostatavergrößerung spricht aber eigentlich wieder für ne "richtige" Kastra.
    Fühlst du denn die Hoden (zwei kleine "Eier")?
    Dieser Thread ist ja richtig spannend... auch wenn wir immer noch nicht rausgefunden haben, ob der Hund der TS jetzt kastriert ist, oder chem. kastriert oder gar nicht ... :ops:

    lg Susanne

    Zitat

    bei meinem rüden blieb auch alles "dran". er hatte nur vor den hoden einen schnitt (ca 1,5cm). mit der zeit hat sich der hoden zurückgebildet, ist jetzt nur noch ganz klein :hust:

    wenn er noch Hoden hat, dann klingt das jetzt aber eher wie eine Sterilisation. Dabei wird der Samenleiter durchtrennt. eigentlich eine ungewöhnliche Vorgehensweise bei Rüden, aber durchaus machbar. Hormonell gesehen auch schonender, allerdings auch risikoreicher was die Unfruchtbarkeit angeht, die Dinger können wieder zusammenwachsen. (Es gibt heute aber schon Kliniken die dann veröden, damitm wäre dieses risko gebannt)

    lg Susanne

    Nein! Das Verhältnis ist umgekehrt! 70% fleisch, 30% pflanzliches (ca. 20%Gemüse und 10% Obst.)


    Mit dem Gemüse dünsten oder roh, ist es so ne Sache.
    Ich dünste eigentl. fast alles, außer Gurke, Salate u.ä., Möhren dünste ich auch. Ich glaube, es ist, leicht gedünstet, besser verdaulich und der anteil der noch roh dazu kommt, eben Salate und Gurke und auch Obst, sollte noch genug frische Vitamine enthalten.
    Andere geben alles roh.
    Das muss jeder für sich entscheiden und auch ausprobieren, manche Hunden vertragen es so, andere so besser.
    Einfach rantasten.

    Als Leckerchen eignen sich natürlich am besten ganz kleine Stückchen die gut abgeschluckt werden können. Aber als Hauptfutter kann dein Hund doch ruhig ein bissl was zu beißen haben...
    Auch wenn es ein kleiner Hund ist, hat er doch Zähne bekommen, die mit so ein bißchen Trofu aber locker fertig werden.
    Du tust dem Hund ja auch nix gutes, wenn das Futter Inhaliergröße hat ;) .
    Guck doch mal in den Barfthread für kleine Hunde, was da z.B. der winzige Chi von Ines für Knochen bewältigt.

    lg Susanne

    Zitat

    Hi,
    bei unserem Rüden wurde auch nichts weggeschnitten, er war nur etwas rasiert und hatte zwei winzige Schnitte. Der Hodensack ist noch vorhanden und hat sich im Lauf der Zeit zurückgebildet, er hat jetzt dort nur noch ein kleines Hautfältchen.
    Bei dem Rüden einer Freundin wurde von einem anderen TA der Hodensack vollständig entfernt,
    Scheinbar wird das von TA zu TA anders gehandhabt.
    LG von Julie

    zwei Schnitte? Ich werd hier immer verblüffter...
    Offenbar gerate ich immer an TÄ die alle diesselbe Technik haben- interessant. Ich werde gleich nachher mal Chefe löchern.

    floyd und duran:
    mit 2 Monaten?? :schockiert: dieser Thread wird minütlich abenteuerlicher.

    lg susanne

    Also ich bin TAH, und wir schneiden den zwar nicht ab, aber der wird vernäht, da hängt nix mehr... ich hab in den letzten 12 Jahren bei einigen TÄ und in Kliniken gearbeitet, aber nie habe ich eine Kastra bei Rüden erlebt wo der Sack hängen bleibt ;) . Das wäre auch ziemlich risikoreich wenn da der leere Sack mit ner frischen Narbe hängen würde.
    Dieser Hund wurde laut eintrag am 20.04. kastriert, das war vor einer Woche- das müsste man sehen, ne frische Narbe, keine Haare und eigentlich auch kein gebaumel.

    lg susanne

    Ich würde auch zuerst alles organische ausschließen lassen. wenn dabei nix rauskommt, würde ich auch die "Antimäkler-Schiene" fahren.
    Es kann gut sein, dass du dir einen Mäkler rangezogen hast.

    Du hast im Platinum Sachen gefunden???
    Also ich hab da noch nix gefunden, PN zählt eigentlich zu den hochwertigsten Futtern die ich kenne :???: .
    Hast du das reklamiert? Was war das Statement?

    lg Susanne

    naja, aber bei ner Kastra wird doch der Hodensack auch entfernt und wenn es erst am 20.04 war, dann musste man ne rasierte Stelle sehen, keine Haare...
    Klingen tuts für mich auch nach "präventive Kastrastion", aber wie gesagt, nach 6 Tagen müsste man das deutlich sehen.
    Könnte es sein, dass er chemisch kastriert wurde?

    lg susanne

    hi,
    ja es gibt unterschiede. in deinem fall würde ich von einem Verein abraten.
    Was ihr braucht, ist ein guter Trainer, der zu euch kommt und dort auch die situation beurteilen kann und mit euch arbeitet.
    Wenn du in einen Hundeverein oder eine Hundeschule gehst die nicht zu euch kommt, sondern wo ihr hinmüsst, dann hilft euch das bei eurem akuten Problem nicht wirklich.
    Hier ist eine Problembehebung vor Ort angesagt.
    Passt aber auf, Hundetrainer sind von sehr unterschiedl. Qualität. Leute die mit Alphawürfen und Schnauzgriff, Leinenruck etc. pp. arbeiten, sind nicht sinnvoll. Genausowenig wie Trainer die eurem Hund ein Sprühhalsband o.ä. anziehen wollen.
    Klar und Konsequent. Gute Trainer arbeiten viel mit Körpersprache, geben klare Grenzen ohne dabei Gewalt anzuwenden usw. Auch sehr wichtig, alle Trainingssachen sollten von euch umgesetzt werden können.
    Es ist nicht leicht einen vernünftigen Trainer zu finden.

    lg Susanne