Hi,
ich lese hier immer wieder so Sachen wie z.B.: "Hündinnen sind leichtführiger", "Rüden markieren überall", "Rüden sind lebhafter", "Hündinnen sind treuer", "Rüden sind dominanter" etc.pp.
Meine persönliche Erfahrung ist, dass man jedesmal mit ner neuen Persönlichkeit zu tun hat, die sich völlig unabhängig vom Geschlecht entwickelt (sexuelle Entwicklung wie Läufigkeiten etc. ausgenommen, klar, Rüden werden nicht läufig
). Da kann man eine lebhafte, dominante Hündin erwischen die über jeden anderen Hund drübermarkiert, oder ne Schlaftablette von Rüden, der sich nicht die Bohne drum kümmert den Dicken zu machen...
Gerade bei der Erziehung konnte ich keine nennenswerten Unterschiede feststellen, so dass ich sagen könnte, das eine oder andere Geschlecht ist leichter erziehbar. Das ist mal so, mal so- kommt ganz auf den Hund an (auch die Rasse kann mit reinspielen, das Geschlecht aber eher nicht).
Oft hört man auch sowas wie: "Also meine vorige Hündin war viel leichter erziehbar als jetzt der Rüde". Ist das ein Vergleich aus dem man schlußfolgern kann, dass Rüden schwerer erziehbar sind als Hündinnen? Oder kann es auch sein, dass man die "Flegeljahre" der Hündin schon weit verdrängt hat, weil die nachfolgende "gute" Zeit das alles überwiegt? Oder, dass der jetzige Hund halt insgesamt nicht gar so leichtführig ist wie der vorherige...
Was meint ihr, ist das eher eine Sache des persönlichen Empfindens oder gibt es wirklich Unterschiede in den genannten Bereichen Erziehung, Lebhaftigkeit, Dominanz etc.?