Beiträge von Tucker

    Ja, meine Hunde kriegen oft Reste untergemischt, dürfen gelegentlich Teller "putzen" usw.
    Gebettelt wird aber nicht, beim Essen sitze ich an der Kopfseite des Tisches und die Hunde liegen ca. 1m schräg hinter mir, einer rechts, einer links und da wird geblieben bis ich was anderes sage.

    Da ich meistens auch nicht besonders scharf koche, können sie von beinahe allem die Reste haben wenn es Reste gibt.

    Neulich hab ich aber mal scharf gekocht und noch einen (relativ großen) Rest Chili con Carne gehabt und hab den versehentlich nicht gleich entsorgt sondern die Pfanne stehen lassen und bin gegangen... Tja, was soll ich sagen, bei meiner Rückkehr war die Pfanne blitzblank, vom Chili keine Spur mehr :schockiert: .
    Ich richtete mich schon auf eine anstrengende Nacht ein... aber gar nix, beide haben am nächsten Tag normal gekackt, nicht dünne, kein Geschrei, nur die Farbe war verräterisch rot :lol: .

    Zitat

    Auch heute ist die Anwedung in der Vene noch erlaubt, denn es enthält ja ein Narkosemittel...

    Eigenartig, mein damaliger Chef in Deutschland wo ich gelernt habe, meinte damals, es wäre gerade eine große Debatte im Gang, das zu verbieten ohne vorherige Narkose (ich erinnere mich gut daran, wir hatten damals nämlich innerhalb kürzester Zeit mehrere Patientenbesitzer die von einem solch qualvollen Tod berichteten). Aber offenkundig blieb es dann wohl bei der Debatte...schade. Das Problem selbst liegt oft daran, das zu schnell injiziert wird.
    Ich persönlich kenne allerdings keinen TA der nicht vorher narkotisiert. T 61 ist generell ein aprobates Mittel zur Euthanasierung, ich würde aber auch immer auf die Narkose vorher bestehen.

    Schließe mich Cerri an, wieso sollte das schlimm sein?
    Die meisten HH die ich kenne rennen abends nicht noch 2 Stunden über dunkle Felder... ich find das ganz normal, meine Jungs kennen das auch so, abends 15-20 min. schnüffeln und Geschäfte erledigen, dann gibts noch was zu futtern und heia.

    Ansonsten gibts einen großen Spaziergang am Tag mit kleinen Übungen und einmal am Tag trainier ich die beiden einzeln. Und zwischendurch ne Pinkelrunde und abends ne Pinkelrunde- fertig. (Also so ist jetzt im Winter, im Sommer sind wir oft wesentlich länger unterwegs, trainieren aber auch oft eher nebenher als gezielt einzeln).

    Das ist jetzt aber nicht weniger privat, Bibi ;) :D .

    Ich würde sagen, geh mit deinen Hunden bei Tageslicht schön ne große Runde und gut.
    Wieso kannst du denn mit Baby keine UO machen? Ich hatte meine Tochter damals meistens im Tragetuch und da war UO, Fährtenlegen, Apportiersachen etc. kein Problem, die Kleine hat meistens gepennt. Oder eben im Kinderwagen, das klappt ja scheinbar auch bei Vielen gut (meine Kleine hat im Kinderwagen nie gepennt, immer theater wenn ich die in den Wagen packen wollte, das ging bei der erst ab gut nem Jahr :roll: ).
    Dann hättest du eine große Spazierrunde und ein Training.
    Und abends halt ne schnelle Pipirunde.
    Ich hab keine Angst im Dunkeln und lass die Jungs unter der Woche abends auch nur schnell zum Geschäfte machen raus. Wenn ich frei hab geh ich gern mal nachts- einfach weil ich das schön finde, grad im Winter, Schnee, die Ruhe usw...

    Schzauermädel hat es ja gesagt, T 61 ist billiger, allerdings darf es eben nicht mehr ohne vorherige Narkose angwendet werden seit die Probleme bekannt sind!
    Es war eine Weile lang erlaubt, nachdem die Nebenwirkungen aber sehr häufig beobachtet wurden, ist es mittlerweile untersagt.
    Vor 10 Jahren dürfte es aber noch erlaubt gewesen sein.

    Das Problem liegt da, dass es immer irgendeinen Grund gibt und zur genüge Gründe, die am toten Tier nicht mehr widerlegt werden können.
    Aggressionen bieten sich hier z.B. an.
    Es ist also kaum der Gegenbeweis zu erbringen.
    Und es findet sich leider zu oft ein TA der es tut, ich kenne da persönlich Kandidaten (ich hab wegen ner ähnlichen Aktion bei meinem vorletzten Chef gekündigt- fristlos, und wurde dafür dann noch vors Arbeitsgericht geschleppt... natürlich war ich Schuld, weil ich als TAH die Situation wohl kaum so gut einschätzen könnte wie mein akademischer Chef... :zensur: ).

    Und findet sich keiner, dann findet sich schon ne andere Lösung den Hund umzubringen... Randy sollte ja eingeschläfert werden, allerdings fand sich hierfür (GsD) kein TA der den gerade mal einjährigen, gesunden und unübersehbar freundlichen, Hund einschläfern wollte. Nächste Idee: dann lassen wir ihn halt von nem bekannten Jäger erschießen :schockiert: .

    Und was dem TA passieren kann? Er bekommt vermtl. beim ersten Mal ne Verwarnung und Geldstrafe, allerdings dürfte das selten sein denn: Wo kein Kläger da kein Täter. Und wer bitteschön sollte da im Normalfall Klage führen? Der Fall von BNH ist ja wirklich ein Einzelfall, üblicherweise sind Besitzer und TA sich einig- da gibts niemandfen der das beanstanden könnte/würde/wollte.

    Du brauchst einfach zwei spielzeuge, am Besten baugleich. Und dann würde ich dem Hund mal als nächstes "Aus" beibringen, damit er es losläßt. Lässt er los, darf er zur Belohnung dann gleich nochmal mit dem anderen Spielzeug kurz usw.
    Irgendwann müssen halt 2-3 Übungen am Stück klappen bevor wieder gespielt wird, also mit der Zeit einfach den Anspruch langsam steigern.
    Was nützt dir ein Tauschleckerchen, wenn der Hund sich eh nicht dafür interessiert? :???:

    Das Buch von Juliette de Bairacli Levy ist super, es war ziemlich lange vergriffen, jetzt hat Swanie Simon (dreihundenacht Verlag) nochmal ne Auflage gemacht.
    Nachdem ichs mir bislang mehrmals ausgeliehen habe bekomme ich jetzt endlich eine eigene Ausgabe zu Weihnachten (ich schenks mir selber, bestellt hab ich schon :D ).

    Also ich kanns nur empfehlen.

    Wieso kratzt du dich am Kopf??? Mangelts bei euch an Trainern die den Nerv haben sich das mal live anzuschauen und wenn sie sehen, dass es gut klappt bzw. du auf dem richtigen Weg bist, dir das zu sagen?
    Oder war es unverständlich ausgedrückt?

    Ich versuchs gern nochmal:
    Wenn bei mir jemand anruft und mir deine Frage stellt, dann sage ich "ok, machen wir nen Termin und ich guck mir das mal an". Dann treffen wir uns, gehen ein stück spazieren wo die entsprechenden Situationen auch aufkommen und wenn ich den Eindruck habe, du kommst gut zurecht und ihr werdet das Ziel auch ohne xy weitere Stunden bei mir, alleine erreichen können, dann sage ich dir das. Vermutlich fallen mir noch ein paar Kleinigkeiten auf und ich gebe entsprechende Tipps dazu. Und wenn du wider erwarten nach ein paar Wochen das Gefühl hast es läuft was schief, kann man ja wieder was ausmachen, nochmal drüberschauen etc...

    Und das kein Hund bissig wird, weil er an der Leine keinen Kontakt haben darf und im Freilauf erst "fragen" muss, naja, das weißt du doch eigentlich, oder? ;)

    Zum Trainer raten würde ich immer dann, wenn der Hund unsicher ist und der Halter Fragen in dieser Art stellt die darauf hinweisen, dass er sich selber nicht ganz sicher ist, ob das alles richtig läuft... Dann sollte man jemanden drüberschauen lassen- siehe oben, und sei es nur um sich bestätigen zu lassen, dass es passt. Versteh mich nicht falsch, aber es klingt nunmal so, als wärst du dir nicht sicher und dann ist es sicher kein Fehler jemanden das anschauen zu lassen.