Wenn ich hier lese, dass mancher so ahnungslos ist, dass er erst seinen Hund weglaufen lässt (auch noch über ne Strasse) und dann den Hund im Nacken packt, weil der Hund das wissentlich falsch gemacht hat
UND das so jemand dann auch der Meinung ist er bräuchte keinen Trainer und Bücher wären zu allgemein - sorry, da gibts nix mehr zu erklären.
Es wird ja ohnehin besser gewußt.
Da mangelt es an Grundwissen, am Willen die eigene Einstellung und das eigene Verhalten zu überdenken und sich Fehler einzugestehen. Wozu auch, der Hund soll ja schließlich das Leben begleiten, nicht umgekehrt.
Dennoch, hier mal eine Kurzform von meiner Einstellung zur Hundehaltung und Erziehung und damit zu Mitteln wie hier beschrieben:
Wer einen Hund hält tut dies freiwillig, man WILL also diesen Begleiter, der Hund kann es sich nicht aussuchen. Dadurch übernimmt man Verantwortung denn der Hund ist vollkommen abhängig, er kann/darf nicht raus wann er will, er kann/darf sein Futter nicht selber organisieren etc.pp.
In diesem Sinne schuldet man dem Hund etwas, nicht umgekehrt. ER hat es sich nicht ausgesucht!!!
Das mindeste was ich aber einem Wesen anbieten sollte, dass ich mir ausgesucht habe und das ich quasi in Gefangenschaft halte ist Schutz und eine gewaltfreie Heranführung an das Leben in unserer Gesellschaft.
Und nicht zuletzt soll Hundehaltung beiden Seiten Freude machen, Freude und Gewalt schließen sich aber aus! (außer beim S/M , das bedarf aber der beidseitigen Zustimmung die ein Hund kaum geben kann).
Die Verantwortung dem Hund und seiner geistigen und körperlichen Unversehrheit gegenüber lässt also gar keine Gewalt zu.
Und ja, es gibt die berühmten Ausnahmen, und zwar immer dann wenn es in der Situation nicht möglich ist die Unversehrtheit anderer Lebewesen zu gewährleisten ohne Gewalt am eigenen Tier anzuwenden. DAS kann aber immer nur eine Notlösung sein und dauerhafte, nachhaltige Arbeit niht ersetzen!
So, und nu geh ich ganz gewaltfrei meinen Stinker lüften.