Beiträge von Tucker

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    Ich hab das erste Mal richtig angefangen, einen Hund auszustatten, als meine Hündin plötzlich blind wurde: Elchledergeschirr vom Weichsten (wenn das arme Tier schon Geschirr statt Halsband tragen muß!), Hundemantel (weil sie nicht mehr so rennen konnte und bei Kälte fror - frag mich bloß, weshalb es dann gleich drei wurden?!) und ein richtiges gelbes, schwarzgepunktetes Blindenhalstuch für Hunde.

    Wenn mir DAS früher mal jemand erzählt hätte, dazu noch die Tatsache, daß ich anschließend zwei Jahre lang "Blindenmensch" für einen kleinen, cleveren Terrier gespielt habe, der mich bald bestens in der Pfote hatte und seinen Rundum-Service (inklusive regelmäßigen Joggens, weil auch ein blinder Hund rennen möchte, und pünktlicher, frischgekochter Mahlzeiten wg Stoffwechselkrankheit) energisch einforderte - wirklich geglaubt hätte ich das eher nicht...

    auch nicht schlecht :D .

    Achja... FROLIC :ops:
    ab und zu habe ich die auch, aber nicht die Ringe sondern die "Frolic unterwegs" Stückchen.
    Platinum geht aber genauso gut, steht er nicht weniger drauf als Leckerchen.
    Die Ringe von Frolic sind mir als Leckerchen zu unhandlich, hab keine Lust da die Dinger erstmal zu zerkleinern- schon die "unterwegs" brech ich oft nochmal in der Mitte.

    Zweifellos ein Mittel vielen Hunden "die Nase zu verdrehen" - wobei ich sagen kann: Tucker würde niemals eine fremde Person um Leckerchen anbetteln, geschweige denn der Person folgen! (...wozu auch, wo Frauchen ja SchokoChips mit nach Hause bringt und auch sonst oft mit lecker Sachen antrabt :hust: :lol: )

    Zitat

    PS Das ist ein Unterthread zu "Woran erkennt man, dass man hundegeschädigt ist", oder?
    ZB dein Satz: "ich hab ihm versprochen, dass ich ihm was mitbringe" :lol:

    :mg:
    Das ich nen Schaden hab ist nix Neues :lol: .
    Und wenn ich was verspreche, egal wem, auch dem Hund, dann halte ich das auch! :smile:

    Ich freu mich, dass ich nicht die Einzige bin!
    Und der Mantel ist ja echt der letzte Schrei :lol: .

    Nein, es ist nicht ganz so arg wie es klingt :D .

    Ich war heute in Holland und bevor ich los bin habe ih Tucker versprochen, dass ich ihm was mitbringe.
    Also drüben in einen in nen Tierladen. Geguckt was es gibt und mich dann für eine Packung Leckerchen aus purem getrockneten Hühnerfleisch und eine Tüte (400 Gramm)"Choco Chips for dogs".
    Tucker mag Schokolade sehr gerne (fragt mich lieber nicht, woher ich das so genau weiss :ops: :lol: ).

    Tatsächlich handelt es sich um ca. 15x15cm große Rinderhautstücke mit Schokogeschmack (steht halt drauf- probiert habe ich nicht!).

    Der Punkt ist:
    Ich hätte nie, niemals! gedacht, dass ICH jemals für meinen Hund irgendwas mit nem Geschmack zu kaufen! Ich hab nichtmal genau geguckt, aus was dieser Schokogeschmack besteht. Keine Ahnung was genau auf der Deklaration steht- immer noch nicht :schockiert: . Tucker hat aber bereits so ein Ding bekommen und aufgefressen.
    Normalerweise prüfe ich mittlerweile alles was in meinen Hund reingeht genau, und das beinhaltet die feste Regel: keine Geschmackszusätze oder Verstärker (ausgenommen Bierhefe). Ich bin da sehr sehr kritisch geworden.
    Aber Tucker mag doch SOOOO gerne Schokolade...

    Habt ihr eurem Hund auch schonmal irgendwas gekauft, von dem ihr nie gedacht hättet, das ihr SOWAS mal kaufen würdet?
    (nicht nur Leckerchen/Futter... vielleicht auch Mantel, irgendwelches Spielzeug, ne Hundezahnbürste usw.)

    Zitat

    Die Dogpyramide kennt Bailey ebenfalls, wir benutzen sie ab und an. Die Dame wittert ihre Chance. Zeigt ihr die Pyramide, Bailey knallt einmal mit der Pfote gegen das Teil, dieses fliegt durch den gefühlten halben Laden, Leckerlis fallen heraus, Hund rennt hinterher und... sabbert jedes einzelne an und spuckt es der Dame vor die Füße!


    :lachtot: :lachtot:

    Tucker benimmt sich im Zoohandel, weil ich es verlange. Aber eigentlich denkt Tucker in so einem Laden nur eins: ICH WILL HIER RAUS! (Wir trainineren das ab und an- an Tagen wo ich vorher weiss, dass es klappt und das er hinterher auch relativ schnell wieder entspannt). Fressen, auch nur dran zu schnuppern, dafür hat der da nicht die Nerven. :/

    Wenn da bei uns zusätzlich so ne Tante auftauchen würde. müsste ich Tucker schützen. DAS was dir da passiert ist, würde meinen Stinker absolut überfordern. Einzige Lösung:
    Sofort RAUS!
    :flucht:

    Gratulation zu deinem genial coolen Hund! :gut:

    Ich finde Sport mit Tieren shon ok, aber, und das ist das Entscheidende:
    man darf sich nicht auf Kosten des Tiers profilieren!
    Die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tiers muss immer oberste Priorität haben.

    Ich halte meinen Hund für mich, da muss sich keiner was vormachen, aber ich beschäftige ihn dann für ihn und danach was ihm Spass macht und nicht mit etwas das ich toll finde.
    Wenn beides sich trifft, habe ich den richtigen Hund gewählt oder bin flexibel genug.

    Sprich wenn ich den Hund zum Wahnsinn motivieren muss damit er durch den Agi Parcour läuft (oder im anderen Extrem wenn er da drin vollkommen hochpusht) dann kann das nicht das Richtige sein.

    Sicher gibt es auch Hunde, die keine Beschäftigung brauchen, aber die meisten sind auf Dinge gezüchtet und brauchen eine entsprechende Beschäftigung.
    Würde man da ansetzen wollen, dürfte man keinen Hund halten.
    Wie kann ich ein Tier gefangen nehmen, über Generationen domestizieren, ihn auch "gesellschaftsfähig" machen (und das muss heute jeder wenn er nicht am Ar*** der Welt wohnt und nicht möchte, dass sein Hund zu irgendwelchen Tests geladen wird, vor ner Flinte landet oder oder oder... )und am Ende sagen: Aber beschäftigen sollte man ihn nicht...
    das passt doch auch nicht.
    Da hätte man früher ansetzen müssen.

    Richtig schlimm wird es immer da, wo Profilneurotiker am Werk sind die das Tier benutzen um etwas darzustellen, was sie ohne Tier nicht schaffen.
    Oder wenn es um Geld geht, ob Zucht und Handel oder Sport (beim reiten ganz schlimm) - wenn Geld ins Spiel kommt muss man ganz ganz vorsichtig sein.

    Aber solange es um eine Beschäftigung geht die dem Tier Spass macht, wo ich nichts erzwingen muss ist das doch gar kein Problem.

    Meine Meinung.

    Das ist ganz normal!
    Schütze deine Tochter, sag ihr, dass der Hund ein Baby ist und das erst lernen muss.
    Wenn dein Hund in der Wohnung gar nicht aufhört, kurz!!! in einen anderen Raum bringen und beim zurückholen nicht begrüßen etc. einfah nur die Tür wieder öffnen.
    Alternativ: die Kleine an eine Box gewöhnen in der sie dann Ruhe findet.

    Und draussen:
    Anhalten, nicht drauf eingehen, im zweifel den Arm mit der Leine seitlich ausstrecken, so dass der Hund nicht mehr in deine Beine/Hose zwicken kann.

    Falsch macht ihr laut Beschreibung nicht wirklich was, aber das sagt sich leicht, tatsächlich müsste man das sehen.
    Ich persönlich halte nix vom AUA sagen, viele Hunde stachelt jegliche Reaktion (ob AUA, NEIN, wegnehmen etc.) nur an.
    Helfen tut da nur totale Ignoranz und wenns überhand nimmt ne Auszeit (also kurz rausnehmen wie oben beschrieben).

    Aber wie gesagt, das ist völlig normal, und das passiert jedem mit einem Welpen, egal wie richtig man reagiert, der Welpe muss das ja trotzdem erst lernen und lernen dauert meist ein wenig.

    Deine Tochter solltest du da einfach vor schützen, ein Welpe (und überhaupt jeder Hund) ist nunmal kein Knuffeltier für Dreijährige. Und das sollte auch deine Tochter lernen.
    (Mein ich absolut nicht böse, ich hab selber zwei Kinder die das lernen mussten- sehr erfolgreich übrigens! Kommen bestens mit unserem durchaus peppigen 20kg Mix zurecht).

    Zitat

    Wenns kein Welpe sein soll: Zufällig ist mir ein, ich glaube 2jähriger, dunkler Doggenrüde bekannt der Mitte des Jahres sein Frauchen durch Krebs verloren hat und jetzt auf Pflegestelle ist und auf ein neues Zuhause wartet. (Ich glaube jedenfalls, dass er noch wartet, vor ca. vier Wochen war das noch so).
    Er ist soweit gesund, hat auch ne Grunderziehung und ist immer in der Wohnung gehalten worden. Standort: Nähe Regensburg.

    Bei Interesse gebe ich gerne Kontaktdaten per Email raus.

    Ich revediere, habe mich vorhin nochmal erkundigt, der Hübsche ist vor zwei Wochen in ein neues Zuhause umgezogen.

    Dennoch mein Tipp: wenns kein Welpe sein soll, mal bei diversen Doggennothilfen usw. umhören.
    Ab nem gewissen Alter kann man da dann auch schon einiges zu Erkrankungen sagen (Röntgenbilder, Herzschall usw.)

    Naja, die Argumente gegen eine Dogge sind hier teilweise fragwürdig... und ob man den Hund körperlich halten kann- öhmmm, wenn gemittelte 70kg sich auf den Weg machen wollen hilft nur eins: Erziehung!
    Körperlich ist da gar nix, würde bedeuten Doggen sollte man gar nicht halten :roll: . Kraft ist kein Argument für oder gegen eine bestimmte Rasse.

    Wirklich ein Thema sind da Kosten und Erkrankungen.
    Darüber hat sich die TS ja gut erkundigt.

    Mit dem Sabbern, damit muss man klarkommen, alle die ich kenne die Doggen haben, haben so gut wie immer und überall Sabbertücher parat :D .
    Und naja, die Doggen die ich so kenne sind alle nicht gerade Feinmotoriker und viele sind sehr verschmust, quasi "Ich wiege zwar 70kg aber im Herzen bin ich doch ein gaaaaanz kleiner Schoßhund" :hust: :D .

    Aber so sind Doggen genauso viel oder wenig als Ersthund geeignet wie andere Hunde auch. Nach meiner Erfahrung sind sie sehr sensibel, das sollte man sicher auch berücksichtigen. Dafür sind sie keine Arbeitsjunkies auch wenn sie nicht träge/faul sind. Was vielleicht noch erwähnt werden sollte: Ich kenne einige Doggen mit einem nicht zu unterschätzenden Jagdtrieb!


    Wenns kein Welpe sein soll: Zufällig ist mir ein, ich glaube 2jähriger, dunkler Doggenrüde bekannt der Mitte des Jahres sein Frauchen durch Krebs verloren hat und jetzt auf Pflegestelle ist und auf ein neues Zuhause wartet. (Ich glaube jedenfalls, dass er noch wartet, vor ca. vier Wochen war das noch so).
    Er ist soweit gesund, hat auch ne Grunderziehung und ist immer in der Wohnung gehalten worden. Standort: Nähe Regensburg.

    Bei Interesse gebe ich gerne Kontaktdaten per Email raus.

    Wir haben zwar keine Krallenverletzung, Tucker hat sich aber vorgestern irgendwie den Zehenballen direkt unter der Kralle (also genau am Ballenanfang) verletzt.
    Draussen gehts im Moment auch nicht ohne Schutz, sonst gehts sofort wieder auf, und Salz will ich da auch nicht drinne haben.

    Er trägt jetzt draussen ein Babysöckchen mit Antirutschsohle, das tape ich oben fest. Bei uns ist da heute trotz frischem Schnee nicht groß was hängengeblieben und die Wunde ist zu.