Beiträge von Tucker

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    Nää.....ich hab' ihn auf die Laemmer gehetzt :p .......das Abrufen hab' ich aufgegeben nach ein paar Sekunden und hab' die Fuesse ihn die Hand genommen und meinen Hund gejagd...damals war Linus noch ein durchgeknallter Jungspund der die Welt um sich herum vergass wenn er seinen Spass hatte.

    Ich stell mir das grad bildlich vor... :lachtot:

    Hätte ich das an jenem Tag versucht, bei meinem Glück wäre ich in den blöden Zaun reingestolpert und hätte mich verwickelt, und für mich hätte der Strom gereicht... zart gegrilltes Frauchen zur Belohnung :D .

    Aber wie hier auch schon geschrieben wurde, wird auf Weidetiere oft gar keine Rücksicht genommen, weniger noch als auf Wildtiere.
    Ich bin auch langjährige Reiterin, teilweise mit eigenem Pferd und es ist unglaublich was einem da alles passiert... Weiden werden geöffnet, Zäune zerstört, Tiere fahrlässig oder mutwillig verletzt, fast jeder Reiter kennt die ein oder andere üble Geschichte.
    Das Schlimmste finde ich, dass das alles unter "Tierhalterrisiko" fällt und der Besitzer voll haftpflichtig für sämtliche Schäden durch die Tiere, selbst wenn er nachweislich alles zur Sicherung der Tiere getan hat was möglich ist.

    Mir ist sowas mit Tucker auch schonmal passiert... in seinem ersten Frühjahr/Sommer bei mir.
    Ganz ähnlich wie bei Henrike hatte er bis dato nie wirklich größeres Interesse an Tieren in unserer Umgebung gefunden, jedenfalls nie so großes, dass er nicht bei mir geblieben wäre bzw. sich gut hätte rufen lassen.
    Tja und dann brizzelte er los, den mobilen Weidezaun hat er wohl gar nicht registriert ist voll reingebrettert- ehrlich, ich gönne meinem Hund nie was Schlechtes aber da hab ich mir für ne Zehntelsekunde nichts mehr gewünscht, als das ordentlich Saft auf dem Zaun ist!
    Naja, wie es so ist erreichten meine Wünsche Gottes Gehörgang nicht mehr, der Zaun gab sofort nach...und Tucker war bei den Wolllis. Lange Rede kurzer Sinn, nachdem ich mein Stimmorgan dann an die absolute Leistungsgrenze getrieben hatte stand der Hund 30 Sekunden später wieder neben mir, hechelnd und zufrieden- Dreckstöle!
    Da an der Weide weit und breit keine Erreichbarkeit vorhanden war, habe ich mein Bestes gegeben den mobilen Zaun an Tuckers "Durchbruchstelle" wieder zu fixieren und hab nen Zettel an den Hütebub geklemmt mit Entschuldigung und Erreichbarkeit falls ein oder mehrere Tiere Schaden genommen hätten (kann ich ja nicht beurteilen).
    Ich bekam dann nen Anruf, alles in Ordnung, danke fürs wiederaufstellen, man sei da ganz andere Späße gewöhnt mit HH...
    Ich denke es ist das Mindeste. Auch HH sind nur Menschen und selbst den sorgfältigsten passieren mal blöde Sachen, aber es reißt einem ja keiner den Kopf ab wenn man dafür dann die Verantwortung übernimmt wie es sich gehört.
    Naja, Tucker hat seine Lektion mittlerweile drauf, es werden keine Tiere rumgescheucht!

    Tromba, ich gebe dir ja grundsätzlich recht. Ein züchter muss das im Auge haben, aber Hand aufs Herz, das ist viel eine Gefühlssache...man kann sich da nie 100% drauf verlassen.
    Einen wirklich guten Arbeitshund erwirbt man aber zumeist bei jemandem, der sich viel Mühe gibt, gute Arbeitshunde zu züchten ist heutzutage nicht leicht. Und wer sich Mühe gibt und Welpen plant und aufzieht, der tut dann zumeist auch viel dafür, hält die Augen offen und handelt im Rahmen seiner Möglichkeiten.
    Aber Züchter sind eben auch nur Menschen denen Fehler passieren können, wichtig ist es, dafür einzustehen wenn es soweit ist.

    Birgit, es ist eine Vertragsfrage, meine Ma hatte da einen anwalt der die Verträge entworfen hat. Wenn der Hund verkauft wird dann kann man den neuen Besitzer und Eigentümer nur sehr bedingt einschränken. Aber in einem gewissen Rahmen eben schon.
    Ohne Anwalt mit so nem Vertragsvordruck ist da jedenfalls nichts zu machen...

    Zitat

    :???:

    "nudelig" schneiden?
    Das habe ich ja echt noch nicht gehört! :lol:

    Bei uns (also in Vorarlberg, was die hier im Norden sagen weiß ich nicht) sagt man das so. Es bedeutet in feine Streifen zu schneiden ;) .

    So, hier noch ein Rezept für unsere "Sommerpasta"

    500g (Vollkorn)Spaghetti
    1 rote Zwiebel
    1 mittelgroße Zwiebel
    2 Knoblauchzehen
    1 rote Paprika
    1 gelbe Paprika
    1 Salatgurke
    150g Kirschtomaten
    150g Fetakäse
    Basilikum, Thymian, Oregano, Kerbel... Kräuter nach Geschmack
    Salz und Pfeffer
    Olivenöl
    Balsamicoessig

    Sämtliches Gemüse klein schneiden (mundgerecht), Knoblauch pressen, Feta klein würfeln und ggf. die Kräuter fein hacken. Nudeln "al dente" kochen, abgießen und großzügig Olivenöl dazugeben. Gemüse mit Feta, Kräutern und 4 EL Balsamicoessig unter die Nudeln rühren. Fertig.

    Jetzt im Sommer wird die Küche ja wieder leichter, frischer und viellt. auch nicht immer warm.
    Was habt ihr für Sommerrezepte, was esst ihr an heißen Tagen besonders gern?

    Wir hatten an einem der heißen Tage letzte Woche das erste Mal in diesem Jahr einen "Lumpensalat", im Sommer gibts den bei uns sicher einmal die Woche :D .

    Rezept:

    200g Fleischwurst
    200g Hartkäse (z.B. Emmentaler, ich bevorzuge österreichischen Bergkäse, nach Geschmack wählen)
    2 mittelgroße Zwiebeln
    150g Tomatenpaprika (Glas)
    150g Essiggurken
    Olivenöl
    Balsamicoessig
    Salz
    Pfeffer

    Die Zwiebeln in feine Halbringe schneiden, alle anderen Zutaten nudelig schneiden und alles in einer Schüssel gut vermischen.
    Aus einem Schuß Wasser von den Paprikatomaten, einem Schuß Gurkenwasser, einem Schuß Balsamicoessig und einem guten Schuß Olivenöl mischen und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit (Vollkorn)baguette servieren.

    Ich bin gespannt auf eure Sommerrezepte!

    Zitat

    Klar tut man das, aber man kann eben auch ins Klo greifen.
    Aktuelles Beispiel: Ein Riesenschnauzerwelpe wurde in eine Familie verkauft. Alles sah gut aus, man hatte ein gutes Gefühl.
    Der 9 Monate alte Junghund war dann aber doch zu anstengend und landete im TH. Der Züchter hätte den Hund sofort zurückgenommen, aber er erfuhr erst über Dritte, dass sein Hund jetzt da sitzt.
    Es wurde sofort Kontakt mit dem TH aufgenommen. Nur einem bösen Vermehrer, der wissentlich Nachwuchs produziert, dem wollte man den Hund natürlich nicht zurückgeben. Schnauzerfans wurden auch reihenweise abgewiesen, hinterher macht man noch Sport mit dem Hund oder er deckt gar mal.
    Aber der Züchter, der ist natürlich schuld.

    LG
    das Schnauzermädel

    Sowas ist natürlich richtig sch****.
    Kann auch passieren, man hat es eben nie 100% kontrollieren wenn der Hund mal aus der Hand ist.
    Aber mir ging es darum, dass don ja gefragt hat was man von nem Züchter eigentlich erwartet, und ich erwarte einfach höchstmöglichen Einsatz. Das ist in deinem Beispiel ja auch der Fall, man tut alles was möglich ist.
    Und gerade wenn ein Züchter als Zuchtziel einen einsatzfähigen Arbeitshund festlegt (was wünschenswert ist), ist es für den Züchter ja auch viel Arbeit, Rüden sichten, Papiere vergleichen, Verwandte sichten usw., der Deckakt, Fahrzeiten und Kosten, Geburt und Aufzucht... da steckt nicht in in erster Linie nur Kohle drin sondern viel Zeit, Arbeit und Liebe. Und dann gibt man seine Hunde sicher nicht unbedacht ab. Das meine ich, und dann kann man erwarten, dass so ein Züchter sich zeitlebens für ein Tier aus seiner Zucht einsetzt.

    Naja, meine Mutter hat ja auch gezüchtet (ÖKV/FCI) und ja, wir haben im Notfall unsere Hunde IMMER zurückgenommen. Wirklich vorgekommen ist das zweimal in 10 Jahren und ein weiteres Mal haben wir einen Hund von uns mit Anwalt zurückgeholt weil er an der Kette lag.
    Und ja, ich habe zuhause gelernt, dass man Verantwortung für diese Hunde übernimmt solange sie leben. Man ist nämlich dafür verantwortlich, dass sie überhaupt da sind!
    Ebenso war meine Mutter stets Ansprechpartner für die neuen HH und konnte somit auch dazu beitragen Probleme kommen zu sehen und Abhilfe schaffen zu können bevor der Hund abgegeben wird.
    Ich denke man übernimmt eine sehr große Verantwortung wenn man absichtlich und wissentlich Leben "produziert".

    Also ich finde nicht, dass Hunde überall hin mit müssen.
    Aber was meinen Freundes- und Verwandtenkreis betrifft ist der Hund glücklicherweise kein Thema... nicht wenige Freundschaften sind erst durch den Hund oder über Hunde entstanden :D .
    Dennoch schleife ich ihn nicht überall hin mit, es ist ja auch nicht alles immer ganz so toll für Hunde. Ich habe z.B. einen Hund, der sehr misstrauisch ist und Fremde sind für ihn generell Stress pur... und unter fremd fallen alle die er nicht wirklich richtig, richtig gut kennt :roll: . Wieso sollte ich den mit zu Freunden nehmen, damit er da da dann 2 oder 3 Stunden brav inner Ecke liegt? Ich muss doch aufpassen, Gedankenlosigkeit ist bei ihm nicht in fremden Häusern, er hat nix davon und meine Freunde bedanken sich. Da ist es für alle, einschließlich Tucker viel angenehmer und entspannter wenn er zuhause bleibt und das Bett bewacht.
    Und ebensowenig muss ich den Hund über einen Jahrmarkt der ein Volksfest schleifen. Ich hatte schon Hunde die das mitgemacht haben, ganz cool, aber ob das für sie sooo toll war? Nee, muss nicht sein.
    Sicher, Tucker gehört zu mir aber ich muss das nicht zwangsdemonstrieren- nicht zuletzt auf Kosten vom Hund...

    Andererseits ärgere ich mich, wenn ich bahnfahre, ein irre teures Ticket löse (zum Vergleich: in Österreich z.B. bezahlt man für ein Hundetagesticket der ÖBB (Bahn) € 2,90 !!! Damit kann der Hund den ganzen Tag in ganz Österreich bahnfahren, freundliche Behandlung inklusive) und dann womöglich noch angemeckert oder beschimpft werde wenn der Hund sich nur einen Milimeter bewegt!
    Ich nehme mir die Freiheit weitgehend auf ein Auto zu verzichten und Öffis zu nutzen und ich erwarte, dass ich dort anständig behandelt werde auch wenn ich einen oder zwei mittelgroße Hunde mitführe! Und ich zahle in Deutschland immerhin einen satten Preis für diesen "Service".
    Und wenn ich verreise muss ich den Hund ja nunmal mitnehmen, ich muss die Menschen mit dem Hund belästigen...oder belästige ich den Hund mit den Menschen :???: :D .

    Mit Lokalen habe ich eigentlich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Nur sehr vereinzelt dürfen Hunde nicht mit.
    Ungeschlagen bleibt allerding mein ehemaliges Stammcafe in Innsbruck, da sind wir oft genug nach total verregneten Trainingsstunden komplett eingesaut mit 2 bis 3 Hunden angekommen und man war einfach herzlich..hat Wassernäpfe und heißen Kakao gebracht...wundervoll, aber DAS ist wirklich selten.
    An dieser Stelle: solltet ihr mal in Innsbruck sein, geht mit eurem Hund in das kleine italienische Cafe am Olympiastadion neben der Kletterhalle ;) .
    Ansonsten achte ich darauf, dass Tucker sich bei solchen Gelegenheiten einfach ruhig unter den Tisch legt, am besten Eckplatz und sich unauffällig verhält. Das klappt wunderbar.
    Und wenn er dann doch mal nicht mitdarf muss er eben zuhause warten, ist ja keine Ewigkeit.

    Allerdings denke ich, dass viele HH es wirklich übertreiben. Vor allem deshalb, weil die Hunde einfach schlecht erzogen sind, der HH vollkommen unsensibel ist in Bezug darauf ob es angebracht ist diesen Hund zu diesem Anlass mitzunehmen und daher dann auch unangenehm auffallen.
    So enstehen natürlich auch immer mehr Hundegegner, es ist ja kein Wunder! Wenn ich mich umgucke was hier so vorm Supermarkt angebunden das dorf zusammenkläfft, alleine spazieren geht, Leute belästigt, Spielplätze zukackt... ich kann es echt verstehen.

    Tucker ist ja ein Mix, aber er hat den Körperbau von nem Aussie und er hat 40cm Halsumfang (bei 59cm SH). Ich hab grad extra das HB genommen und nachgemessen :D .
    Einen Halsumfang von 31cm kann ich mir auch nur schlecht vorstellen, es sei den es handelt sich um einen Miniaussie...

    Birgit, irgendwie missverstehen wir uns ein wenig... ich schrieb ja, dass es ein Ganzes ist und es oft Probleme gibt weil plötzlich nur noch auf einzelne Eigenschaften und nicht mehr die "Gesamtkomposition" betrachtet wird. Und ich habe vom ersten Beitrag an geschrieben, dass ein guter Arbeitshund IMMER Nervenstärke mitbringen muss, also nicht nah am Erdmittelpunkt ;). Deshalb auch im letzten Beitrag, wenn der Hund zu einer vernünftigen Arbeit nicht taugt, dann taugt er auch selten in einer Familie was...

    Aber ich verstehe was ihr meint mit ungeeignet. Wenn ich ungeeignet lese, denke ich immer als erstes an die Nervenstärke, vermutlich weil mir kein Mangel so sehr auffällt in den letzten Jahren als das immer mehr Hunde die eigentlich gut sein könnten nicht zu brauchen sind weil nervlich vollkommen tüdelüt... und das weil "Trieb" und "Härte" sein müssen...scheiß (sorry) aufs Nervenkostüm.
    Und wenn das dann als "das ist Arbeitshund, das muss so sein" erklärt wird, geht mir die Galle über. So einen Nervenkaspar kann niemand brauchen, weder für irgendeine Form reeler Arbeit noch als Familienhund!
    Aber wenn es um Mängel geht wie hier beschrieben, mangelnde Schußfestigkeit z.B., dann muss man sagen, Leben ist eben doch noch ein Wunder ohne Garantien und der beste Züchter hat mal ein "Ei" dabei. Und da kann auch mal ein Hund mit "zarten Nerven" dabei sein... man kann nicht alles ausschließen. Solange der zukünftige Halter darüber aufgeklärt wird und vor allem: das Tier nicht, weil es halt doch so hübsch ist oder halt trotz schwacher Nerven soooo triebstark ist oder sonst ein Unsinn, weiter in die Zucht einbringen.