Beiträge von Tucker

    Neben dem Management kosten zwei solche Hunde auch eine Unmenge Zeit.

    Dieses "im Frust aufeinander losgehen/den Frust aneinander auslassen" ist nur aufzulösen indem konsequent und zunächst mal unabsehbar lange getrennt raus gegangen wird, immer, jede Pipirunde, jede große Runde... das ist die einzige Möglichkeit diese Übergriffe erstmal sicher zu verhindern. Plus intensives Training mit jedem Hund einzeln.

    Das muss man auch erstmal leisten können, neben den räumlichen Voraussetzungen für eine gescheite, die Situation auch wirklich entspannende Trennung, die dann ihrerseits für weitere zeitorganisatorische Probleme sorgt, soll ja auch jeder Hund ausreichend Zeit und Dabeisein im häuslichen Bereich haben.

    Für mich waren das die ausschlaggebenden Punkte, das ist in meinem Leben einfach nicht zu machen, damals nicht, heute nicht und das wird auch in Zukunft nix. Da fehlt es an Grundvoraussetzungen die noch weit vor irgendwelchen persönlichen, fachlichen oder sonstigen Fähigkeiten kommen.

    Einen Hund der besondere Bedürfnisse hat, spezielle Verhalten hat, Aggressionen nach vorn zeigt usw., okay, kein Thema, da gibt es auch noch große gemeinsame Entspannungsfenster, da kann aufgeladen werden. Aber wenn ich diese Fenster dann nicht auch entspanne, weil ich den zweiten Kandidaten versorgen muss, fehlt mir halt sowohl die Entspannung als auch die gemeinsame Entspannung als soziale Wohlfühl- Komponente. Das wiederum führt dann auch bei mir zu Stress, meine eigene Zündschnur wird kürzer...

    Und die Anlage hauptberuflich verwalten und betreuen, die da guten, professionellen Auffang bietet, noch weniger, ich kann mich da emotional zu schlecht abgrenzen.

    Ich hab jetzt spaßeshalber mal auf die Uhr gesehen: Unser Hin- und Rückweg zum Spazierengehen beträgt ganz genau 500 Meter auf gerader, etwas ansteigender Strasse. Terrier und ich sind beide nicht mehr ganz jung, und so sind wir zügig, aber nicht richtig schnell gegangen und brauchten für diese hindernisfreien 500 Meter exakt 2 Minuten 43 Sekunden, also roundabout 5 Minuten pro Kilometer.

    Liege ich wirklich richtig, dass ein Mops, der das in der doppelten Zeit irgendwie schafft (das wäre ja schon nahezu Rollatortempo?) beim VdH offiziell als "fit" gilt? Irre.

    Du wirst lachen, offizielle Schrittgeschwindigkeit ist 4-6km/h, also 10-15min. pro Kilometer. Ich bummel aber auch nicht so rum, wenn der Hund nicht grad Blümchen zählt oder Zeitung liest - also heutzutage immer öfter, manchmal glaub ich, er geht nur noch aufs Klo um Zeitung zu lesen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Meine Freundin hat schon einige Dinge versucht und bis jetzt hat noch nichts geholfen. Keine Medikation gegen Übelkeit, kein CBD, keine Beruhigungstropfen, gar nichts. Solange das Auto steht ist er ruhig, legt sich sogar in der Box hin, aber sobald man losfährt bekommt er Panik.

    Aber wir werden nochmal mit unseren Haustierarzt sprechen ob er noch eine Idee hat!

    Ich meine wirklich Beruhigungmittel die so nicht frei im Handel sind. Was genau ist in Absprache mit der Klinik zu überlegen, welche Narkosemöglichkeiten die haben und wie das kombinierbar sein kann.

    Es ist ja auch enorm stressig für den kleinen Kerl wenn er da mehrmals unterwegs wieder raus muss, gereinigt wird, wieder rein...

    Hallöchen,

    ich habe keinen vergleichbaren Thread gefunden, also:

    Was füttert ihr euren Seniorhunden? Wie alt sind sie?

    Hat sich die Fütterung über die Jahre verändert oder füttert ihr seit Jahren gleich oder nach demselben Konzept was ihr anpassen könnt? Musstet ihr vielleicht durch Erkrankungen die Ernährung umstellen?

    Tucker ist jetzt etwas über 14 Jahre alt und seit mehr als 13 davon bei mir. Bevor ich ihn übernahm bekam er Trockenfutter vom Meradog, ich habe ihn dann zunächst auf Barf nach S. Simon umgestellt, ging aber alsbald zu einer bedarfswertorientierten Frischfütterung über, also nicht alles roh, weniger Fleischanteil, auch Kohlenhydrate, Getreide... aber schon auch Rohfleischknochen, Rohfleischanteil etc.

    Vor zwei Jahren stellte ich fest, dass Knochen und größere Bindegewebsanteile usw. nicht mehr so gut vertragen werden, nach gründlicher Untersuchung ohne Befund das Ergebnis: altersbedingt leichtverdaulicher füttern.

    Jetzt ergänze ich verschiedene Nassfutter (Macs pur, Herrmanns, Fleischeslust) oder Frischfleisch mit geringem Bindegewebsanteil und ohne Knochen, nach Bedarf. Die angegeben Mengen für sein Gewicht kann ich damit nämlich nicht decken, dann geht er auf wie ein Hefeküchlein... das verbrennen wir einfach nicht mehr :mute:

    Seh ich dat falsche Bild? Oder hab ich nur ein anderes Bild im Kopf von nem gestresst hechelnden Mali?

    Etwas Stress, etwas. Wenn die richtig Stress haben, sieht es anders aus. Da sieht man dann alle Zaehne (weil sie alles hochziehen) und die Maulwinkel sind auch oben.

    Sie hat die Gosch weiter offen (Lefzen weiter nach hinten) als ihre Schwester, weil es eben nicht zu 100% entspannt ist (Papa neeeeervt und das boese Frauchen laesst einen nicht runter spielen..).

    ... joa, normal halt, irgendwer oder irgendwas ist ja immer grad doof, besonders wenn man fürs Foto richtig stillhalten soll und nix darf, pöööses Frauchen:beaming_face_with_smiling_eyes: Ich finds voll okay, weit entfernt von den Rassekollegen denen der Stress aus jeder Pore tropft und das Gesicht deutlich zeichnet. (allerdings unabhängig von der Temperatur oder Aktivität, sondern fast immer).

    Haha, gehts Dir wie mir, ich bin nicht Helimutti, ich bin Radarfrauchen, aber ich glaub, egal mit welchem Hund, ich krieg das nie wieder raus aus meinem Verhaltensrepertoire, also das Radaring :dizzy_face:

    Habt ihr einen guten Haustierarzt, der mit der Situation vertraut ist?

    In Absprache mit der Klinik würde ich da auf jeden Fall eine Reisemedikation machen lassen. Geht ja so nicht auf paar hundert Kilometer. Und dann abgedunkelte Box, möglichst stabil stehend im Auto, Thermoskanne Kaffee und ab.

    Ich find an Dummtraining u.a so toll, dass man da viel alleine und unabhängig mit dem Hund machen kann, da wo man auch gern spazieren geht, man kann es genau anpassen, was braucht man grad, wieviel Zeit hat man... die verschiedenen Übungen und Schritte dahin kann man gut zerteilen und auch vielseitig gestalten.

    Mir gefällt der Ansatz, zusammen was machen wo ihr Spaß habt. Davon kann man durchaus auch was mit den Alltag nehmen, ich finde es ganz wichtig auch immer auf kurzer Strecke Erfolgserlebnisse gemeinsam zu sammeln, das gibt halt wieder Selbstbewusstsein und neue Impulse auch um die nächste, anders geartete Herausforderung in Angriff zu nehmen.

    Speziell beim Dummytraining sehe ich im Bereich Impulskontrolle - ergo Steadiness, auch Überschneidungen zu Alltagsthemen.

    Warum nicht in Einzelstunden beides miteinander verbinden, gerade in Einzelstunden kann ja sehr gut ineinander übergreifend und individueller gearbeitet werden.

    Ich hab jetzt extra nochmal Murmelchens Bild gesucht, wo sind denn da die Lefzen hochgezogen? Da ist ja nicht nicht mal ein kräuseln nach oben zu sehen, geschweige denn die Falte die entstünde wenn die Lefzen angezogen werden. Der Hund hat eine wirklich total entspannte Gesichts- und Maulhaltung. Nur eben den Laden runtergeklappt, und weil von oben fotografiert siehst Du die Zähne unten so mit den lockeren Lefzen daneben.

    Leider ist das eben so, dass in der entsprechenden Szene sich das immer auf die gleiche Weise gegenseitig schön geredet wird. Und die anderen sind dann eben die Bösen und Ahnungslosen.

    Wir reden hier nicht über Schönheit oder Geschmack, wir reden über die Grundlage des Lebens von Säugetieren an Land: Sauerstoffversorgung durch Luftatmung. Diese Atmung hat bestimmte Voraussetzungen, es braucht ein funktionales Atmungssystem um die konstante Versorgung von Blut mit frischem Sauerstoff zu gewährleisten. Verschrumpfungen und Fehlbildungen in diesem Bereich greifen ganz massiv in die Lebensgrundlage Atmen ein.

    Das muss man sich klar vor Augen führen.