Neben dem Management kosten zwei solche Hunde auch eine Unmenge Zeit.
Dieses "im Frust aufeinander losgehen/den Frust aneinander auslassen" ist nur aufzulösen indem konsequent und zunächst mal unabsehbar lange getrennt raus gegangen wird, immer, jede Pipirunde, jede große Runde... das ist die einzige Möglichkeit diese Übergriffe erstmal sicher zu verhindern. Plus intensives Training mit jedem Hund einzeln.
Das muss man auch erstmal leisten können, neben den räumlichen Voraussetzungen für eine gescheite, die Situation auch wirklich entspannende Trennung, die dann ihrerseits für weitere zeitorganisatorische Probleme sorgt, soll ja auch jeder Hund ausreichend Zeit und Dabeisein im häuslichen Bereich haben.
Für mich waren das die ausschlaggebenden Punkte, das ist in meinem Leben einfach nicht zu machen, damals nicht, heute nicht und das wird auch in Zukunft nix. Da fehlt es an Grundvoraussetzungen die noch weit vor irgendwelchen persönlichen, fachlichen oder sonstigen Fähigkeiten kommen.
Einen Hund der besondere Bedürfnisse hat, spezielle Verhalten hat, Aggressionen nach vorn zeigt usw., okay, kein Thema, da gibt es auch noch große gemeinsame Entspannungsfenster, da kann aufgeladen werden. Aber wenn ich diese Fenster dann nicht auch entspanne, weil ich den zweiten Kandidaten versorgen muss, fehlt mir halt sowohl die Entspannung als auch die gemeinsame Entspannung als soziale Wohlfühl- Komponente. Das wiederum führt dann auch bei mir zu Stress, meine eigene Zündschnur wird kürzer...
Und die Anlage hauptberuflich verwalten und betreuen, die da guten, professionellen Auffang bietet, noch weniger, ich kann mich da emotional zu schlecht abgrenzen.