Beiträge von spinderella

    Huhu,

    das Trockenfutter zur Zahnpflege geeignet ist, ist ein Gerücht. Dafür sind Kauartikel, an denen der Hund lange kaut, deutlich besser geeignet.

    Es spricht also überhaupt nichts, und vor allem nicht ihre Zähne, dagegen, Deine Hündin nur mit Nassfutter zu ernähren :-) Das kannst Du selbst entscheiden.

    Wegen der Haltbarkeit: Ich stelle Nassfutterreste abgedeckt in den Kühlschrank. Da halten die problemlos 2 Tage...Das Argument verstehe ich daher nicht so ganz.

    LG

    Hallo Anka,

    das Scalibor-Halsband ist einfach ein Zecken- und Ungezieferschutz. Es gibt auch Spot-On-Präparate die man ins Fell gibt, die aber nur etwa 4 Wochen schützen. Das ist ja für einen Straßenhund etwas wenig.

    In südlichen Ländern werden von Mücken, z.B. von der Sandmücke, unheilbare Krankheiten übertragen, wie z.B. die Leishmaniose. Die Hunde können damit leben, sind aber meist auf Medikamente angewiesen. Es gibt auch Hunde, die unter der Krankheit ein Leben lang leiden (aber ebenso auch solche, die völlig ohne Symptome sind, obwohl die Infektion nachgewiesen ist). Heilbar ist sie nicht.

    Hunde, die Leishamniose-positiv sind, haben schlechtere Chancen auf Vermittlung - leider. Richtig behandelt ist die Krankheit gut im Zaum zu halten und die Hunde können alt werden. Aber es ist natürlich wünschenswert, dass die Hunde sich erst gar nicht infizieren.

    Zecken übertragen vor allem im Süden auch schwere Krankheiten, die aber zumeist weitestgehend heilbar sind.

    Als Krankheiten, die neben Leishamniose noch so übertragen durch Zecken und Mücken übertragen werden, muss man noch Borreliose, Anaplasmose und Ehrlichiose nennen.

    Das Halsband wirkt, indem es vehindert, dass die Mücken stechen bzw. die Zecken beißen (grob gesagt) und dass die Hunde verlausen und verflohen. Es ist der einzig wirksame Schutz für Straßenhunde. Das Halsband hat eben den Vorteil, dass es lange wirkt und nur umgebunden werden muss. Gegen Würmer hilft es - glaube ich - nicht.

    Es ist allerdings so, dass es einen bereits vorhandene Infektion nicht rückgängig machen kann, das ist ja klar. Die meisten Tierschützer im Süden versorgen die Hunde sofort mit den Halsbändern und testen dann auf die genannten Krankheiten. Ggfs. werden die Hunde dann behandelt bzw. medikamentös eingestellt. Viele Straßenhunde leben weiter auf der Straße, aber eben kastriert und mit einem solchen Halsband.

    Es gibt die Aktionen von Tierschützern, die hier schon genannt wurden: Die Tiere werden kastriert, geimpft, entwurmt, erhalten ein Halsband und werden wieder frei gelassen. So können sie sich nicht mehr vermehren und sind vor Ansteckungen geschützt. Das sind gute Aktionen! Ändern kann man natürlich nicht, dass es kranke Menschen gibt, die die Straßenhunde quälen...leider.

    So, das war grob das, was für Dich vielleicht wissenswert ist.

    LG

    Zitat

    Hallo, kannst du mir vll. noch ein paar Info's über die Halsbänder geben? Ich habe schon gelesen, dass diese nicht sehr teuer sind und ca. 6 Monate halten. Wie sieht es mit der Verträglichkeit aus? Kann sich der Hund damit strangulieren? Fallen die Zecken dann ab, weil sie den Hund nicht "riechen" können oder muss man vorher alle entfernen?

    Chris hat Dir ja schon alles verlinkt.

    Die schon festsitzenden Zecken fallen ja eh ab, wenn sie vollgesaugt sind. Das Halsband verhindert halt, dass sich Neue festsetzen. Es ist also erstmal egal, ob die Hunde noch Zecken an sich haben, wenn sie das Halsband umgelegt bekommen. Die fallen eh ab. Das Halsband wirkt für die Zukunft. Es ist eine Chemiekeule, aber sicher das kleinere Übel als Leishmaniose & Co, wovon der Hund sein ganzes Leben lang "was hat". In südlichen Ländern finde ich es unabdingbar. Es gibt Unverträglichkeiten, aber eher selten.

    Ja, was Chris schrieb: Es wäre natürlich sinnvoll, wenn Du da eine Orga kennst, die vor Ort die Halsbänder günstiger besorgen und den Hunden umlegen kann. Ansonsten eben hier ein paar kaufen und jemanden vor Ort anhauen, der die Bänder den Hundis ummacht.

    Du könntest mal die großen italienischen Tierschutz-Orgas anschreiben und fragen, ob die Kontakleute dort in der Gegend haben. Eine Freundin von mir hat so ihren Hund aus Griechenland, den sie im Urlaub kennengelernt hatte, zu sich holen können. Eine griechische TS-Orga, an die sie sich gewandt hat, hat über Kontakte Leute vor Ort ausfindig gemacht, die Hundi eingsammelt und "verschickt" haben.

    Nur ein erste Blick bei Tante Google, es gibt noch viele mehr:

    http://www.lega-pro-animale.de/
    http://www.diamocilazampa.eu/willkommen.htm
    http://www.tierhilfe-sueditalien.de/
    http://www.tierschutz-toskana.com/index_de.html
    http://www.pro-animale.de/seiten/weitenwege.html

    Ich würde eine Rundmail verschicken. Die Tierschützer arbeiten viel zusammen und haben riesige Netzwerke.

    Bitte poste doch nochmal Ort und Gegend, dann kann ich die TS-Orga, von der ich meinen Hund habe, auch mal fragen, ob sie Kontakte hat. Ab und an haben die auch mal Hunde aus Italien, eher aber aus Spanien und Osteuropa.

    LG

    Huhu,

    über Sinn und Unsinn eines Hundes aus dem Auslandstierschutz und die damit einhergehenden Risiken ist in diesem Thread lange gestritten worden:

    https://www.dogforum.de/hund-aus-dem-a…tml?hilit=ayu25

    Er ist zwar sehr lang, aber vielleicht macht es Sinn, ihn durchzulesen :-) Es finden sich auch viele Erfahrungsberichte von Usern mit Hunden aus dem Auslandstierschutz.

    Ich habe im Eingangspost gelesen, dass Du Freitags von 7 Uhr bis 15 Uhr arbeitest. Ich finde den Zeitraum, den der Hund dann allein ist, etwas lang. Das wären 8 Stunden...

    Und: Ein Welpe ist glaub ich wirklich nicht das Richtige. Aber das schrieben ja schon Andere. Ich würde auch eher zu einem erwachsenen Hund tendieren.

    LG

    Ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken machst! Und auch, dass Du nach Möglichkeiten suchst, dass den beiden geholfen wird. Ich hätte auch nicht wegschauen können und würde auch alle Hebel in Bewegung setzen. Ich wünsche Dir viel Erfolg und den beiden Wuffis viel Glück.

    Als erste Idee hätte ich, dass Du 2 Scalibor-Halsbänder besorgst und sie zu Deinen Verwandten nach Italien schickst. Gibt es dort jemanden, der die Halsbänder den beiden anlegen würde? Dann wäre zumindest erstmal dafür gesorgt, dass die 2 sich nicht mehr mit Borreliose oder Leishmaniose anstecken können (sofern sie das nicht schon getan haben) und Zecken und Flöhe blieben weg. Ein Risiko- und Stressfaktor weniger für die beiden.

    LG

    Das hier klang eher, als hättest Du wegen der schwierigen Eigenschaften des Beagles eher Sorge, Dir einen anzuschaffen und als ob Du Rat suchtest:

    Zitat


    Sie haben mir und meinem Freund aber etwas Angst gemacht, das Beagle unheimlich anstrengende Hunde sind: Sie machen alles kaputt, laufen nie ohne Leine, machen, was sie wollen... Es wäre zwar unser Ersthund, aber ich hatte mein Leben lang Hunde (Durch meine Eltern). Machen Beagle tatsächlich alles kaputt? Schuhe, Kabel etc? Sind sie so "ungezogen" und für uns so wenig geeignet? Würden sie zum Beispiel DVD's kaputt nagen, die in Reichweite stehen? Jagen sie allem hinterher, sind sie eine so große Herausforderung?

    [/quote]

    Jetzt möchtest Du genau diese Eigenschaften bei Deinem Hund:

    Zitat


    Ich möchte einen Beagle, weil ich die Charaktereigenschaften möchte. Ich möchte einen Hund mit einem eigenen Kopf und der nicht das alles so macht, wie er soll. Ich brauche keinen Will to please. Ich liebe den Dackel meiner Eltern genau deswegen, auch wenn er nicht von der Leine kann und immer auf Patrouille ist. (Kleine Anekdote, nicht aufgepasst, Dackel mit Spurlaut weg, Katze auf dem Baum gestellt. Ich hole den Hund wieder, der guckt mich den ganzen Tag nicht an, da ich ihn nicht gelobt habe, dass er die Katze gestellt habe). Ich finde solche Eigenschaften liebenswert. Der Dackel hat einfach auch alles auf Durchzug ohne Leine.

    [/quote]

    Warum hast Du denn dann den Thread gestartet, wenn Du doch genau einen typischen Beagle möchtest? Versteh ich nicht :???:

    Wegen des Klassenbegleithundes:

    Das geht nur, wenn und solange keiner der Schüler eine Tierhaar-Allergie hat, die ja nun bekanntlich nicht selten ist. Ich würde daher bei der Anschaffung und Betreuung nicht darauf bauen. Im Übrigen wirst Du in den ersten geschätzten 6 Monaten nicht zum unterrichten kommen, denn Hundi wird nur Quatsch machen. Ein Welpe ist im Klassenzimmer, in dem gearbeitet werden soll, überhaupt nicht kompatibel, weil Du ständig ein Auge auf ihn haben musst. Die machen nur Quatsch. Ein Kleinkind würdest Du ja auch nicht in den Unterricht mitnehmen ;-)

    Daher überleg Dir, ob es nicht ein erwachsener Hund sein soll. Retriever sitzen häufig im Tierheim, sind von Privat abzugeben oder finden sich hier:

    http://www.retriever-in-not.de/index.php?id=6

    Stuart oder Ronni würden doch gut passen ;-)

    Komisch, dass Dein Freund Labradoren so plötzlich verfällt - die Rasse können doch sogar völlig hundeahnungslose Menschen sofort erkennen und charakterisieren, die sind doch "bekannt wie ein bunter Hund".

    Aber da siehst Du mal, wie wichtig es ist, die Rasse, mit der man liebäugelt "in Aktion" zu sehen und nicht anhand der Optik oder Rassebeschreibungen auszusuchen.

    Doch, ich kann mit gut vorstellen, dass man sich einen Beagle WEGEN seiner Eigenschaften aussucht :-) Jeder hat ja andere Vorstellungen von seinem Hund. Aber jemand, der einen Beagle gezielt wegen seines Charakters aussucht, sucht im Zweifel auch einen solchen Spezialisten.

    Jemand, der einen Begleithund sucht und den Beagle TROTZ seiner Eigenschaften aussucht, wird im Zweifel nicht glücklich mit seinem Hund, obwohl er ihn lieben wird.

    Das ist alles, was ich sagen will. Für mich wäre der Beagle nichts, denn ich würde ihn nicht seiner Bestimmung nach einsetzen und es wäre mir ehrlicherweise zu anstrengend, ihn anderweitig auszulasten. Aber wenn man genau das möchte, dann ist ein Beagle doch super :-)