Beiträge von cereza

    Das hört sich noch verunsichert an. Ich würde es mal so probieren: Dein Mann kommt hoch, ruft eure Hündin vor der Tür, lässt sie eine Übung machen und gibt ihr dafür ein dickes Stück Käse. Geht mit ihr rein, schickt sie in ihr Körbchen im Schlafzimmer, gibt ihr wieder ein Käsestück- das klappt bestimmt, Liebe geht durch den Magen :-D

    Wir haben einen Bordercolliemix. Gesucht haben wir nach Bernersennenhund und Bernersennenmixhunden, da war unser Hund dabei, 6 Monate alt. Bordercollie- kannte ich nicht wirklich- ich hatte das, nach dem Lesen der Anzeige, mal eben gegoogelt. Ich fand unseren Hund niedlich. Wird schon okay sein, ist ja ein Mix, dachte ich. Es ist auch gut gegangen, weil wir uns gerne mit dem Hund beschäftigt haben und es auch nicht unser erster war (vorher- natürlich- Bernersennenhunde!). Schnell aufgefallen ist uns eine übergroße Sensibilität, eine niedrige Reizschwelle und ein hoher Grad an Lernbereitschaft- und eine Schmusebacke vor dem Herrn :-) Das war nicht schlimm, hat uns im Alltag nicht gestört. Erst, als unsere Familie sich vergrößert hat, wurde das ein Thema- im Alltag dreht sich schon manches um den Hund, was ärgerlich ist- Kindergeburtstag zuhause? Leider nicht. von Fremden streicheln lassen? Erträgt sie kurz. Schnappt dann auch gerne, Knurren- macht sie nicht, sie interagiert mit Körpersprache und sensibelsten Zeichen- das ist auch manchmal ein Problem mit anderen Hunden- die kapieren das manchmal nicht gleich. Mehr Programm als sonst? Sie trainiert sich ganz schnell an und fordert das ein. Veränderungen? Mag sie nicht. Der Hund ist autistisch *lach*
    Dafür haben wir einen Hund, der seine Familie sehr liebt, eine erstaunlich schnelle Auffassungsgabe- nicht nur das, auch eine hohe Intelligenz- hat und einfach gut hört- und Spass daran hat, zu arbeiten und gut zu hören. Bordercollies find´ ich super und es sind Hunde, die mich echt begeistern.
    Aber als Mutter von zwei Kindern mit dem üblichen Kinderalltag muss ich sagen, dass ein familientauglicherer Hund besser zu uns passen würde. Einer, der nicht so sensibel ist und eine richtig hohe Reizschwelle hat, so ein richtiger Familiengoldenretriever. Dem es nichts ausmacht, wenn Freunde der Kinder an ihm vorbeitrampeln, der Fremden gegeüber neugierig und aufgeschlossen ist, der die Ruhe selbst ist.
    Ich würde mir, wenn ich wieder in der Situation wäre, also etwas mehr Gedanken machen- wir haben kein Problem mit unserem Hund, ganz im Gegenteil, sie ist super, aber die "Rassewahl" hätten wir noch etwas perfekter, etwas familienfreundlicher treffen können.

    Ich finde Flexileinen auch prima. Wir haben zwar keine, unser Hund läuft meißtens frei. Das einzige, was ich daran nicht so gut finde, ist, das der Hebel zu groß ist und man schneller umgerissen werden kann, wenn Hund die 5m ausreizt und dann richtig loszieht- aber wenn man auf der Hut ist und der Hund habwegs hört, kann man das ja ausschließen. Also: pro Flexi!

    Ich würde mich freuen, wenn mein Hund sich anfassen liese. Ich finde die Hunde nett, die alle Menschen gerne haben und sich über jeden freuen, der sie streichelt. Dann müsste man nicht ständig auf der Hut sein. Unser Hund entspannt sich nie bei Fremden. Also: nein, mich würde das nicht nerven, solange mein Hund das gut findet.Ich kommuniziere gerne mit anderen Menschen und wenn sie dabei meinen Hund streicheln- warum nicht?

    Hallo Foris,

    unsere Hündin gehört ja eher zur Einzelgängerfraktion, was bedeutet, dass Hundetreffen entweder angespannt oder problematisch sind. Sie geht eher nicht von alleine zu anderen hin, weswegen das im alltag etwas ärgert, aber nicht wirklich stört- wenn die anderen aber kommen, knurrt sie sie weg, macht eine knurrende, kurze Hetzjagd oder prügelt sich direkt (immer "nett" bzw. nur zurechtweisend, sie hat noch nie jemanden gebissen). Lässt man sie gewähren, kristallisiert sie sich nach kurzer Zeit als "Leitende" heraus- sie macht, die anderen machen nach. Es gibt nur 1,2 Hunde, mit denen sie sich tatsächlich richtig gut versteht. Das sind aber auch zwei sehr, sehr nette, gelassene und geduldige Zeitgenossen.

    Nun ist mir aber wiederholt aufgefallen, dass das vor oder während der läufigkeit ganz anders ist. sie ist NETT! richtig nett! sie kann vernünftig spielen und alles ist entspannt- ob mit rüde oder hündin.

    woran liegt das? hat sie "normalerweise" evtl. ein hormonproblem? wie erkärt sich dieser unterschied?

    So eine Situation hatten wir auch schonmal mit einer Schäferhündin. Die ist zwar gleich groß wie unser Hund- aber hatte da eindeutig Oberwasser (und das bei unserem Pöbelhund- erstaunlich) und dazwischenzugehen, habe ich mir nicht getraut. Der Besitzer hat es dann irgendwie geschafft seine verrückte Hündin abzuziehen. Die war leider nach irgendeinem Trauma schwer erziehbar und hat u.U. nach ihm geschnappt, wenn er sie anleinen wollte.
    Ich finde den Tipp, weiterzugehen, ganz gut. Zur Not kommen beide Hunde hinterher, dann kannst du einen von beiden schnappen.

    Hallo Foris,

    unter der Glasplatte unseres Kamins sammeln sich immer mehr Hundehaare.... ich habe keine Ahnung, wie ich die wieder hervorbekommen könnte. Es müsste ja irgendwie mit Luft(druck) gehen- gibt es da irgendein Gerät? Wir wollen die Haare entfernen und dann eine Silikonfuge -oder so etwas in der Art- ziehen, damit sich keine Haare mehr darunter ansammeln können.

    Viele Grüße

    1 Hund und mehr nicht. Früher hatten wir dazu 2 meerschweine, die sind auf den bauernhof umgezogen- ich fands irgendwann tierquälerisch in der wohnung, jeden Tag schlimmer, wenn ich hingegangen bin. Ich bin irgendwann zu dem Schluß gekommen, dass ich nur Hund, Katze oder Pferd als sinnvolles Haustier ansehe. Die kann man halbwegs artgerecht halten- den Rest nicht wirklich, wenn die Vorraussetzungen nicht stimmen.

    Wir füttern alles, von Hochwertig bis Aldi. Ob das "gesund" ist, keine Ahnung, unser Hund ist fast 6, war bis auf eine Bindehautentzündung in der Welpenzeit noch nie krank, ist superagil und hat auffallend glänzendes Fell. Ich nehme mal an, dass das Veranlagung ist, das Futter wird sicher nur einen Bruchteil zur allgemeinen Verfassung eines Hundes beitragen.

    Ich kann dir leider nicht weiterhelfen, wollte aber eines beitragen: geschwollene LK soll man nicht ständig anfassen- durch den stetigen Reiz von außen können sie nicht abschwellen, weil sie dadurch immer wieder gereizt werden ,etwas zu tun. Wenn du alle 3 Tage kontrollierst, sollte das reichen.
    Unser letzter Hund hatte eines Tages auch viele geschwollene Lymphknoten (mit anderen Symptomen- u.a. ist die Nase "abgeblättert") 3 Tierärzte konnten nicht wirklich helfen, alle sagten, dass das so etwas wie Mumps gewesen sein wird, 5 Wochen später ging nichts mehr und wir mussten ihn leider einschläfern- unser Hund war aber auch schon im Seniorenalter. Wollte damit nur sagen, dass es- klar- nicht immer mit Krebs zusammenhängt. Ich selbst hatte schon einmal Tischtennisballgroße Lymphknoten am Hals,das war Pfeiffersches Drüsenfieber.