Beiträge von Floydie+Duran

    Oh Mann
    :lol:
    Ich kringel mich gerade.......
    :rofl:

    bei der Vorstellung:

    Zitat

    Würdest du deine Kinder umwerfen, wenn sie nicht tun was du willst?

    Ich muss mir das immer gleich bildlich vorstellen.......

    oder:

    Zitat

    renn ich ihm dann nach und rempel dann, oder wie?

    Jau !!!!!!!!!!! :rofl:
    das fände Duran glaube ich mächtig spassig, wenn ich versuchte, ihm hinterherzulaufen, um ihn dann anzurempeln.
    Das wäre das SUPER Spiel !!! Er rempelt nämlich seine Kumpels mit dem Hintern an, wenn er zum Spielen auffordert.

    Aber jetzt mal Ernst, Erna.........
    ich 'interveniere physisch' in einigen Situationen, d.h. ich stelle mich ganz klar vor meinen Hund, wenn ich ihn daran hindern will, wo hin zu gehen, wo er nicht hin soll. Aber ohne Körperkontakt.

    LG
    Chrissi :zwinker:

    Zitat

    ohoh...
    ich hab meine große "vergessen"
    tanja....wird im oktober 15...

    :lol: :lol: :rofl: :rofl:
    Hast Du da eventuell noch ein paar rumlaufen, an die Du nicht immer denkst ? Momentan sind wir bei 5, wenn ich richtig gezählt hab.

    Ich kann nicht mitreden, hab keine Kiddies. Finde Kinder aber toll - fast alle. Nicht immer, aber immer öfter :D

    LG
    Chrissi

    Ich hab mal reingeschaut und finde nicht alles so prickelnd.
    Der Hund im 'Fuss' Teil sieht nicht so glücklich aus.
    Bei dem 'Hunde aneinander vorbeiführen' Teil springen die Hundis ständig mit voller Wucht in die Halsbänder. Das ist nicht so gut für die Halswirbel.
    Die Futterverteidigung würde ich auch anders abbauen.
    Da waren so ein paar Dinge, die mir nicht gefallen haben.
    Aber der Rest war ganz interessant.

    Ich schau mir eigentlich solche Dinge immer gerne an, und wenn's nur ist, um zu wissen, wie ich es nicht machen würde. Einfach mein Bauchgefühl.
    Aber gute Tipps findet man auch immer.

    LG
    Chrissi

    Ich glaube, hier wird tamora ein bisschen das Wort im Mund umgedreht. Meiner Meinung hat sie niemals gesagt, dass sie ausschliesslich über positive Bestätigung einen Lernerfolg zu erreichen versucht.
    Natürlich braucht ein Hund dieses 'schwarz-weiss Bild', wie Du es beschreibst, bordy, daran zweifelt ja keiner. Nur an den Mitteln und Wegen scheiden sich unsere Meinungen.

    Und: Du reitest ein bisschen sehr auf dem Halti rum.

    Zitat


    du würdest also in kauf nehmen das sich dein hund beim (ausversehenen) laufen in die leine des haltis die halswirbelsäule staucht

    Ich denke, tamora hat sehr klar dargestellt, dass dies hier nie der Fall wäre. Vielleicht hast Du das überlesen ?

    Zitat

    so ist es eben auch eine konsequenz das er, wenn er vorprescht obwohl er weiss das er neben mir laufen soll in den stachel läuft.. und damit nun eben ein unangenehmes druckgefühl


    Wie wird denn das Halsband angelegt, um nur ein Druckgefühl auszulösen und keinen Schmerz ?

    Zitat

    oder kannst du dir vorstellen das der alpha-rüde mal ebene zuschaut wie der juvenile rüde die alpha-hündin besteigt, obwohl das eine klare grenze ist ?


    Niemals. Das steht ausser Frage. Es steht aber auch ausser Frage, dass dieser Alpha Rüde niemals diesem juvenilen Racker einen Stachel anzöge.
    Hast Du Dich schon mal mit hundegerechteren aversiven Reizen auseinandergesetzt ?
    Der Stachel ist doch, selbst in den Momenten, in denen er nicht zur direkten Einwirkung auf den Hund benutzt wird, immer präsent. Der Hund hat ihn um den Hals. Alleine dieses Wissen hindert den Hund daran, sich frei und ungezwungen zu bewegen.
    Dieser juvenile Rüde hätte sich unter Stachel-Androhung eventuell gar nicht an die Hündin getraut. Und hätte somit den Lernerfolg einer Hundegerechten Zurechtweisung nicht gehabt.
    Hätte dieser Alpha Rüde es nötig, den juvenilen Racker 'vorsichtshalber' unter Stachelandrohung zu halten, da er ja schon davon ausgeht, dass dieser versuchen wird seine Autorität zu untergraben, würde das Vertrauensverhältnis zwischen den beiden einen argen Knacks erhalten. Respekt kann ich mir doch niemals mit Strafandrohung erarbeiten. Respekt muss ich mir verdienen, indem ich erstmal dem anderen vertrauen schenke. Sollte er dies missbrauchen, werde ich das selbstverständlich nicht ignorieren, sondern ihn in einer für ihn verständlichen Art zurechtweisen, sofort, ohne zögern.

    LG
    Chrissi

    Wir leben mit 2 recht grossen Hunden in einer 65 qm Eigentumswohnung mitten in der Millionenstadt.
    Nachbarn sind völlig ok, hier lässt man eh die Nachbarn leben.

    Ich fahr jeden Tag raus mit meinen beiden zum richtig laufen, joggen, üben oder sonstwas, ausserdem begleiten sie mich einen Grossteil des Tages.

    Ich habe festgestellt, dass die Hunde sich im Stadtzentrum besser sozialisieren als auf dem Land, wo sie oft nur lernen, am Gartenzaun entlang zu kläffen.

    LG
    Chrissi

    Ihr werdet lachen, aber hier in Spanien gibt's diese Hundewaschanlagen !
    Ich bin immer völlig entsetzt, wenn ich höre, dass jemand seinen Hund dort wäscht.

    Ich hab noch nie eine wirklich funktionieren gesehen, aber die Dinger gibt's an Tankstellen. Hund reingestellt, Münze einwerfen und Waschgang geht an. Irgendwie so, hat man mir erklärt.

    Und die Hunde sehen gar nicht so traumatisiert aus.........

    Nee, nee.

    :bindagegen:

    LG
    Chrissi

    Genau tamora !

    Aus diesen Gründen bin ich u.A. dagegen, Hunden unangenehme Reize oder Schmerzen anzudrohen oder zuzufügen.
    Ich persönlich würde mich im Timing zu oft vertun und habe genau dies schon bei anderen Leuten oft genug gesehen.

    'Steinzeitlich' ist für mich ein Training, welches nicht auf Verständnis meinerseits gegenüber der subtilen Kommunikation des Hundes basiert.
    Ich muss dem Hund die Möglichkeit zu ebendieser Kommunikation geben, die auf Vertrauen basiert und die eben durch Manipulation mit z.B. einem Stachler verhindert wird.
    In dem Moment, wo ich mich gezwungen fühle, meinen Hund durch irgendwelche Objekte zu manipulieren, habe ich doch eigentlich schon verloren.

    Ich bin weit davon entfernt, mit meinen Hunden das von mir erstrebte und erwünschte Verhältnis zu haben. Aber wir sind auf dem Weg dahin und ich merke, dass sie mir vertrauen und meinen Entscheidungen folgen.

    Ich versuche aversive Reize, wie Du es so schön nennst, Bordy, zu vermeiden. Wenn ich sie jedoch anwenden muss, dann kommen sie klar von mir und ohne Hilfsmittel.
    Ich weiss nicht, wie Du Zwang definierst. Wenn für Dich 'Fuss' laufen Zwang ist, dann verwende ich sehr wohl Zwang. Ich bin eigentlich ein eher autoritärer und konsequenter Mensch. Ich verlange einiges von meinen Hunden, solange sie gerne mitarbeiten und mir anzeigen, dass sie einer klaren Linienführung folgen können, ohne Stress ausgesetzt zu sein.

    Meine Aktivitäten mit meinen Hunden sind zudem eher Aktivitäten, die eine Manipulation über den Hals des Hundes ausschliessen.

    Im Agility darf ich keinen Körperkontakt haben. Mein Druck ginge also lediglich über die Körpersprache, sollte ich ihn anwenden. Und da hat mir mein Hund bereits einmal deutlich klar gemacht 'Nee, Alte - so funktionieren wir nicht. Ich geh. Mach Du alleine weiter.'
    Hier muss ich mir dann überlegen, was ich falsch gemacht habe und umdenken.

    Im Canicross hab ich zwar die Zugleine um, was ich dahinten dran rumzerre, interessiert meinen Hund aber wenig bis gar nicht. Ich muss also versuchen über Laute mit ihm zu kommunizieren, während er 'voll im Trieb' steht, wie man das so schön nennt. Es ist nicht immer einfach, ein 'Weiter' durchzusetzen, wenn Hundi gerade von seinem Lieblingsfeind überholt wird oder an einem flüchtenden Hasen vorbei geradeaus weiterlaufen soll.
    Diese Dinge hängen dann davon ab, welche Beziehung ich generell zu meinem Hund hab. Stimmt die und vertraut er mir, dann läuft er weiter. Zweifelt er an meiner Kompetenz, dann geht die Sache in's Gebüsch, dem Hasen hinterher. Und ich hänge ohne Stachler am Geschirr hintendran und schürfe mir wahrscheinlich nett die Hände auf.

    Oder z.B. die Hütearbeit. Durfte ich ja hier im Forum kennenlernen. Fasziniert mich. Hier wird perfektes Zusammenspiel von Hund und Mensch angestrebt. Beide Partner wissen, dass sie auf den anderen angewiesen sind. Hund muss seinen Trieb kontrollieren und erreicht nur über die Befolgung der menschlichen Anweisung sein erwünschtes Ziel.
    Die Ausbildung mag langwierig und auch oft frustrierend sein. Aber die Erfolge machen dann doch alle Mühe wieder wett.
    Und die Mensch-Hund Beziehung funktioniert, auch ausserhalb der Hütearbeit.

    Langatmig, sorry. Aber ich wollte gerne meinen Standpunkt und das 'warum' meiner Abneigung gegen Zwangmittel begründen.

    Im Endeffekt muss ich doch mit meinem Hund erstmal ohne Hilfsmittel eine Kommunikation und eine Beziehung aufbauen. Danach sollte es dann auch 'trotz' Hilfsmittel funktionieren. Die brauch ich aber dann ja eigentlich auch nicht mehr, oder ?

    LG
    Chrissi

    Zitat

    Floydie+Duran
    wie kommst du eigentlich darauf alle hundesportler die schH machen über einen kamm zu scheren?


    Hab ich das getan ?
    Ich habe lediglich DIE HuPlas erwähnt, wo man meiner Meinung nach intolerant ist und steinzeitlich trainiert. Und vermutet, dass Dogsport auf dieser art HuPla sein Fachwissen erworben hat.

    Ich habe auch jahrelang SCHH gemacht. Und mit den Jahren festgestellt, dass es eben auch ohne Zwang geht.

    Zitat

    ich kontrolliere regelmäßig ohren, augen, pfoten und haut meines hundes... auch am hals. ist das nun zu viel? :flehan:


    Nö. Das tu ich täglich. Aber nicht, weil ich ihm eventuell mit irgendetwas Wunden zugefügt haben könnte. Und darauf war meiner Meinung nach diese Kontrolle bezogen.


    Zitat

    und zu deinem restlichen beitrag.. ich kann mich kiddo nur anschliesen. es gibt da soein paar hunde an denen du mal deine tollen methoden ausprobieren könntest...wenn du denn dazu kommen würdest.


    Ich habe eigentlich täglich mit recht vielen Hunden zu tun, mit den unterschiedlichsten Charakteren. Ich darf daher auch täglich immer noch dazulernen, denn diese Hunde bringen mir einiges bei.
    Stachler hab ich aber das letzte Mal vor so ca. 25 Jahren benutzt, da man mir das damals nahelegte. Ich hatte damals schon ein schlechtes Bauchgefühl und habe mir eben andere Wege gesucht.

    Ach ja: was für 'tolle Methoden' habe ich denn ? :)

    Zitat

    wenn ich meiner hündin ein geschirr anlege dann geht sie nach vorne und hängt sich rein. hab ich da nun deiner meinung nach die rangfolge nicht geklärt?

    Leinenführigkeit hat mit Rangfolge nichts zu tun. Da gehe ich mit Dir überein. In einer Mensch-Hund Beziehung finde ich es eh nicht richtig von Rangfolge zu reden.
    Mein Hund hat äusserst selten ein Halsband an. Er hat seine Leinenführigkeit am Geschirr gelernt. Leinenführigkeit ist nicht vom 'Mittel' abhängig, sondern von der Beziehung, die ich zu meinem Hund habe. Es ist völlig wurscht, was ich ihm um- oder anmache. Er darf nicht daran ziehen. Und das 'nicht ziehen' lernt er weder durch negative Reize noch durch Leckerchen vor die Nase halten.
    Solange ich ihm klar mache, dass ich weiss, was ich tue und er mich ernst nehmen kann und ich eine klare Linie habe, wird er im Endeffekt meine Entscheidungen annehmen. Mit der Zeit auch unter Ablenkung.

    LG
    Chrissi

    Zitat

    Also ich kontrolliere den Hals meines Hundes regelmäßig und da war noch nie was.

    Hallo Dogsport.
    Meine Meinung ? Völlig daneben, Dein Beitrag.
    Für mich persönlich bist Du genau einer dieser Typen von den Hundeplätzen, wo nur DSH etwas gelten, nur die, die SCHH machen, ernstgenommen werden, und die SOVIEL wissen, dass es nicht nötig ist, aus der Steinzeit auszubrechen und sich mal näher in die Psyche des Hundes einzudenken.

    Alleine die Tatsache, dass Du den Hals Deines Hundes kontrollieren musst, ist schon eine Tatsache zuviel.

    Mein DSH Mischling ist auch extrem 'triebig', ich habe aber keinerlei Probleme damit. Er geht grundsätzlich mit Brustgeschirr, das klappt wunderbar. Und wenn er mal Probleme mit der Selbstkontrolle hat, dann wird diese Situation durchdacht, geübt, und er lernt sich an mir zu orientieren.
    Symptombehandlungen wie der Stachler sind in meinen Augen für Leute, die sich nicht mit ihrem Hund und dessen Bedürfnissen befassen und denen es zu mühsam ist, 'Probleme' und 'Triebigkeit' souverän unter Kontrolle zu bringen.

    Rumreissen kann ich an meinem Hund auch. Das ist einfach.
    Mit ihm arbeiten, damit er lernt, souverän in Reizsituationen zu reagieren, das ist komplizierter aber effizienter.

    LG
    Chrissi