Da ich ja hier nochmal zitiert wurde, kann ich auch nur nochmals sehr sehr betonen, dass für Euch die Uhr tickt und die Zeit fast abgelaufen ist, wenn Jack noch vernünftig mit Hunden, Geräuschen, Menschen und anderen 'unnatürlichen Reizen' sozialisiert werden soll. Das ist später fast nicht mehr aufzuholen !!!
Ansonsten finde ich das Schreiben der HuSchu so lala.
Für meinen Geschmack fehlen dort die Worte 'Spiel', 'Sozialisierung', 'Kommunikation'.
Ausserdem spricht man von 'neuen Methoden'. Gibt es die bei einer Beziehung, die schon seit zig tausend Jahren funktioniert ?
Ich würde diesen Trainer aber auf jeden fall zu mir einladen und doch mal mit ihm reden. Aber dann sehr genau beobachten. Und aus dem Bauch raus entscheiden, ob Ihr mit ihm anfangt, oder nicht. Schaut Euch Euren Hund an. Geht er gerne und mit Freude auf das ein, was dieser Mann mit ihm macht, oder kommt er Euch gestresst und unsicher vor ?
Nur mal ein Beispiel:
Ein Bekannter von mir hat mal einen Hundetrainer zu so einer Probestunde bei sich gehabt. Ähnliche Situation wie bei Euch. Hund war 4 mon. alt, bei den Besitzern gab es keinerlei Vorkenntnisse. Da der Hund im Park Leute anbellte, wollten die beiden wissen, ob Coco aggressiv ist. Dieser 'Hundetrainer' kommt also zu denen in's Haus, mit einem Schutzärmel aus dem Schutzhundesport, einem Rohrstock und recht aggressivem Auftreten. Er kniff Coco von hinten in die Genitalien (!) und provozierte ihn auf andere fragwürdige Arten.
Resultat: Coco lässt noch heute ungern Leute in die Wohnung und zeigt ein Jahr später immer noch massives Angstbellen.
Mittlerweile arbeiten die beiden mit einem (meiner Meinung nach) besseren Hundetrainer, der immer darauf bedacht ist, dass die Kommunikation Hund-Mensch stimmt und die Ausbildung auf Spiel aufgebaut ist.
Ich möchte Euch keine Entscheidung abnehmen, Euch aber dies hier trotzdem als Denkanstoss auf den Weg geben ![]()
LG
Chrissi