Beiträge von Floydie+Duran

    Huhu Cormac,

    ich bin davon überzeugt, dass Deine Probleme daherrühren, dass Du sie zu sehr betüdelst.
    Hunde leben in der Gegenwart.
    Du brauchst also keine Vergangenheit bei ihr ausbügeln.
    Ausserdem gibst Du ihr mehr Sicherheit, wenn Du Dich etwas distanziert und souverän verhälst, als sie ständig mit aus ihrer Sicht 'unsicherem' Welpenverhalten zu verunsichern.

    Ich hab auch einen Hund aus dem hiesigen (spanischen) TH und der bekam vom ersten Tag an konsequent meine Regeln erklärt. Zuneigung musste er sich erarbeiten, die ist bei mir nicht gratis.
    Mir war egal, dass er ein wenig durcheinander und zerzaust aussah.
    Sicherheit konnte ich ihm nur duch mein eigenes sicheres Verhalten geben.

    Wir hatten ziemlich schnell eine recht gute Bindung, auch draussen, und obwohl er ein halber Podenco ist.

    Sobald Du anfängst, für Deinen Hund eine Leitfigur darzustellen, die souverän in allen Situationen reagiert und hinter der man sich auch mal verstecken kann, wird Deine Hündin aufhören, diese Figur woanders zu suchen.

    Meine Meinung........

    LG
    Chrissi

    Meine Freundin ist Physiotherapeutin für Hunde, und die rät mittlerweile bei sehr kaltem Wetter auch zum Mantel.
    Was nämlich absolut haarsträubend sein kann ist, wenn Hunde mit kalten Muskeln einfach so losrennen und toben. Das kann zu Zerrungen oder im besten Falle nur Verspannungen führen.

    LG
    Chrissi

    Puh....... ich habe gerade Piggy's 'Frauchen' abgesagt.

    Seit Tagen hatte ich einen Knoten im Bauch, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, dass das nicht die optimale Konstellation ist.
    Und sie war gar nicht sooooooo enttäuscht.

    Piggy sucht also wieder :-)

    Ich berichte weiter.

    LG
    Chrissi

    Sooooo......
    Neuigkeiten :D

    Alle Fraggles haben schon neue und liebe Menschen gefunden.
    Ende November werden sie 8 Wochen alt sein und umziehen.

    Muzzy, die verrückte Nudel, hat ja schon länger eine Agility- und Trickdoggingbegeisterte Familie gefunden, die Wochenends gerne wandern geht.

    Piggy, die introvertierte und ruhige Einzelgängerin geht mit einer jungen Frau nach hause, die zwar tagsüber weniger Zeit für sie haben wird, dafür aber in ihrer Freizeit Hundi überall mit hinschleppt.

    Gonzo, der kleine Macho, kommt zu einer Frau, die nach sechs Jahren hundelos leben beschlossen hat, dass sie den Tod ihrer Hündin überwunden hat und nun wieder bereit für einen Welpen ist. Ihr Sohn wird ihr bei der Erziehung des kleinen helfen.

    Und Curry, mein Herzblättchen, kommt zu der Dame, die etwas gehbehindert ist und schon eine ältere Hündin hat.

    Eine Liste mit empfohlener Literatur, Spielzeug etc. haben alle bereits erhalten, und zum Einzug des Welpen bekommen sie von mir gratis eine Informationsstunde über Welpenerziehung (die kostet normalerweise Geld).

    Hach - soifz. ;)

    Chrissi

    Jetzt wo ich das hier lese........

    ..........

    wo zum Teufel ist das halbe Hähnchen, das ich gestern nachmittag auf die Ablage gelegt habe, zum auftauen ?
    Hatte ich komplett vergessen und ich hab gestern nicht mal gemerkt, dass es fehlte.......
    Und das war noch in einer Plastiktüte, die fehlt auch..........

    :schockiert:

    Chrissi

    Zitat

    Nach Spanien fahre ich aus Prinzip nicht mehr, weil ich weiss, wie man dort mit Hunden umgeht.

    Wir fahren schon seit Jahren im Juni nach Südfrankreich. Dort gibt es viele Hunde und unser Hotel ist sehr hundefreundlich, man muss noch nicht mal was für den Hund extra zahlen. Ausserhalb der Saison (Juli + August) sagt keiner was, wenn man den Hund mitnimmt.

    Witzig :D
    Hast Du schon mal die Tötungsstationen in Frankreich gesehen ?

    Ich möchte ja Deine Aussage über den Umgang mit Hunden in Spanien nicht widerlegen, das kann ich nicht.
    Aber dann solltest Du konsequenterweise auch nicht nach Frankreich fahren.
    Ich hab 7 Jahre lang in Frankreich gelebt, da geht's nicht anders zu.

    In Spanien und Frankreich werden Hunde in den Städten generell besser behandelt als in ländlichen Gegenden.
    Dort, wo es viele deutsche Touristen gibt, geht man auch besser mit den Tieren um.

    Mit Deiner Einstellung solltest Du auf multikulturellen Genuss verzichten und lieber in Skandinavien Urlaub machen. Dort ist meines Wissens die Einstellung der Bevölkerung wesentlich tierfreundlicher als südlich von Dänemark.

    Und die hundefeindlichsten Aussagen habe ich bisher immer noch in Deutschland vor den Latz geknallt bekommen.

    LG
    Chrissi, die gerne in Spanien lebt, da man hier weiss, was Toleranz ist.

    Zitat

    "einmal dominant, immer dominant- einmal schüchtern, immer schüchter".

    Das würde ich so nicht stehen lassen.
    Dominanz ist (wie 'Shoppy' mal so nett formuliert hat), etwas, das sich zwischen zwei Individuen etabliert.
    Genauso steht es auch mit der Unterwürfigkeit.
    Ein Hund kann einem Individuum gegenüber eher dominant reagieren und einem anderen gegenüber unterwürfig. Das sehe ich täglich.

    Wenn Deine Hündin im Wurf jetzt 'die Hosen anhat' und selbstsicher in unbekannte Situationen geht, fände ich das eher positiv.
    Wenn sie aber aus Unsicherheit oder Angst offensiv reagiert, würde ich das als negativ werten.

    Floyd war ein sehr selbstbewusster und souveräner Hund, der mit mir auch in Angstsituationen mitging. Er vertraute mir.

    Duran ist unsicher, offensiv und reagiert bei Angst gestresst und heftig, er vertraut mir (noch ?) nicht und meint diese Situationen alleine meistern zu müssen.

    LG
    Chrissi

    Tolles Thema und eine super Frage !!!
    Ich bin nämlich davon überzeugt, dass man viele viele Mensch-Hund Probleme vermeiden könnte, wenn sich die Leute ihren Hund nach Charakter aussuchen würden.

    Meinen Floydie hab ich damals mit 5 Wochen inmitten all seiner Geschwister und der Mutter kennengelernt und ausgesucht. Er war ein sehr ruhiger und nachdenklicher, aber kein ängstlicher Hund.
    Auch wenn wir (das weiss ich heute) sehr viel in seiner Erziehung zu Anfang falsch gemacht haben, hat er sich zu einem freundlichen, ruhigen und souveränen Althund entwickelt.

    Duran hab ich erst mit 2 Jahren kennengelernt und wir haben lange lange geränkelt, bis wir so halbwegs ein Team wurden. Irgendwie ist er nicht unbedingt der Hund, der zu mir als ruhiger Person passt. Aber ich darf mit ihm viel neues lernen und er lockt mich oft schon mal aus der Reserve :D
    Mittlerweile ist er ruhiger und wir raufen uns zusammen.

    Meine 4 Fraggles hab ich ja schon hier
    Fraggles
    etwas ausführlicher beschrieben, und wir suchen die neuen Besitzer dem Charakter entsprechend aus, um so schon eventuellen Problemen vorzubeugen.

    LG
    Chrissi

    Am Samstag haben wir einen Ausflug gemacht, in die HuSchu.
    Dort kenne ich alle Hunde und die kleinen können da gefahrlos sein.

    Ich habe sie mit ihrer Transportbox in einer kleinen Umzäunung gelassen, warme Decke, Handtücher, Wasser und Futter und viiiiel Sonne zum räkeln.

    So ganz nebenbei haben sie sich dort an Hundegebell, Kinderpatschehändchen und viele erwachsene Menschen gewöhnt.
    Den ganzen Morgen lang war ständig irgendjemand bei ihnen und sie wurden von Arm zu Arm gereicht. Manchmal dachte ich schon, ich müsste das ganze mal ein bisschen bremsen, aber sie haben es gut verkraftet.

    Dafür war dann den Rest des Samstages, hier zuhause, absolute Sendepause. Die haben nur noch gepennt :-)

    Hier ein paar Bildli so ganz vom Schluss. Mehr habe ich nicht, da ich vorher keine Zeit hatte Bilder zu machen.

    Nächstes Wochenende kommen sie wieder mit und ich mache wieder Bilder.

    Grüssli
    Chrissi

    P.S. Die wilde Muzzy hat schon Besitzer gefunden !!! Sie bleibt in meinem Umfeld und darf später mal bei uns Agility und Trickdogging machen. Sie kommt in eine aktive, sportliche Familie mit erwachsenem Labrador-Rüden.