Tolles Thema ![]()
Ich schaue Hunden auch sehr gerne beim spielen zu, oder eben auch beim kommunizieren, was auch immer.
Jeglicher Hund-Hund Kontakt ist interessant und lehrreich.
Ich persönlich finde 'Spiel-Junkies' nervig.
Die kommen mir irgendwie vor wie nervtötende Kleinkinder, die völlig ohne Grenzen aufwachsen und nicht wissen, was sie sich bei wem nun erlauben dürfen.
Wenn ich mit Duran spiele, dann gibt es in diesem Spiel Regeln, die von mir aufgestellt werden, und die er einhalten muss.
Genauso halte ich das mit ihm, wenn er mit Hunden spielt.
Wird er zu wild, hole ich ihn raus. Merke ich, dass ein anderer Hund ihn nervt, hole ich ihn auch raus und blocke den anderen ab.
Nur so kann ich vermeiden, dass der andere evtl. gebissen wird.
Leider sehen viele Menschen solche Situationen nicht und reagieren nicht oder viel zu spät und dann falsch.
Ich musste es auch erst lernen, und manches sehe ich auch heute noch zu spät.
Als ich Duran bekam, war er völlig unkontrolliert. Die ersten Monate haben wir nur sehr ruhige Spiele gespielt. Sobald er sich aufregte, biss er mich in die Arme.
Ich denke mal, dass er keinerlei 'gesunde' Sozialisation in seiner Welpenzeit hatte.
Leider habe ich dadurch auch heute noch sehr wenig Kontrolle bei Hundebegegnungen über ihn. Angeleint klappt es problemlos, auch bei 'Feindbegegnungen'.
Abgeleint und ohne rechtzeitiges Abrufen meinerseits, brettert er völlig ungehobelt auf andere Hunde zu und schmeisst sich knurrend gegen sie.
:/
Sollte ich irgendwann mal einen Welpen bekommen, werde ich all das, was ich dank Duran lernen durfte, anwenden und hoffentlich einen netten und verträglichen Hund aufziehen.
LG
Chrissi