Ich finde die Methodik Eurer Trainerin äusserst fragwürdig.
Mit einem Hund, der aus Rumänien kommt, möglicherweise in den paar Lebensmonaten bereits unschöne Erfahrungen mit Menschen machen musste, und der sicherlich in der neuen Umgebung noch sehr unsicher und ängstlich reagiert, sollte man erst mal vernünftige Bindungs- und Vertrauensarbeit machen.
Schreien finde ich generell kontraproduktiv. Bei jedem Hund. Und erst recht bei einem Hund, der noch nicht mal weiss, was er darf/soll und was nicht.
Woher soll denn Euer Hund wissen, dass er nicht in die Schuhe Deines Sohnes beissen darf ?
In's Gesicht spritzen und Discs finde ich auch nicht so erfrischend und festigt garantiert keine Bindung.
Den Hund mit Kindern alleine lassen wäre fur mich auch ein absolutes No Do, solange ich den Hund nicht supergut kenne und ihm vertraue, und das kann nach zwei Wochen nicht sein.
Ich wäre da IMMER dabei, um notfalls ruhig und bestimmt dazwischenzugehen, ohne schreien, oder am Halsband packen. Das erschreckt den Hund nur. Daher auch die Abwehrreaktion und der Schnapper in die Hand.
Wenn Du mit Kind und Hund zusammengewesen wärst, hättest Du nicht schreien brauchen und Dein Mann hätte nicht überstürzt zugepackt.
Ich würde es erstmal ruhig und kontrolliert angehen. Mit viel Geduld.
Spazierengehen und warten, dass die Kleine von alleine auftaut.
Stell Dir mal vor, Du landest als sechsjähriger Zwuckel auf einem Planeten, auf dem nur merkwürdige Wesen leben, die Du nicht verstehst, die Dir aber ständig irgendwie Angst einjagen.
Wie würdest Du reagieren ?
LG, und viel Geduld 
Chrissi