Beiträge von Floydie+Duran

    Hab mir gerade mal die Fotos angeschaut.

    Der ist ja echt witzig ;)

    Das ist sicher ein ganzes Stück Arbeit, aber da Ihr da ja anscheinend richtig Lust drauf habt, bin ich zuversichtlich, dass alles schön klappen wird.

    Mir ging's auch so. Ich hatte nur Deine Zweifel nicht. (Vielleicht bin ich blauäugig :D )
    Ich hab vom ersten Tag an gewusst, dass es klappt. Duran hat sich an mein Leben angepasst, und ich an seins.

    Mein nächster Hund wird aber wieder ein bisschen fauler.
    Mit zwei Raketen mag ich net ;-)

    LG
    Chrissi

    Ich finde die Methodik Eurer Trainerin äusserst fragwürdig.

    Mit einem Hund, der aus Rumänien kommt, möglicherweise in den paar Lebensmonaten bereits unschöne Erfahrungen mit Menschen machen musste, und der sicherlich in der neuen Umgebung noch sehr unsicher und ängstlich reagiert, sollte man erst mal vernünftige Bindungs- und Vertrauensarbeit machen.

    Schreien finde ich generell kontraproduktiv. Bei jedem Hund. Und erst recht bei einem Hund, der noch nicht mal weiss, was er darf/soll und was nicht.
    Woher soll denn Euer Hund wissen, dass er nicht in die Schuhe Deines Sohnes beissen darf ?

    In's Gesicht spritzen und Discs finde ich auch nicht so erfrischend und festigt garantiert keine Bindung.

    Den Hund mit Kindern alleine lassen wäre fur mich auch ein absolutes No Do, solange ich den Hund nicht supergut kenne und ihm vertraue, und das kann nach zwei Wochen nicht sein.
    Ich wäre da IMMER dabei, um notfalls ruhig und bestimmt dazwischenzugehen, ohne schreien, oder am Halsband packen. Das erschreckt den Hund nur. Daher auch die Abwehrreaktion und der Schnapper in die Hand.
    Wenn Du mit Kind und Hund zusammengewesen wärst, hättest Du nicht schreien brauchen und Dein Mann hätte nicht überstürzt zugepackt.

    Ich würde es erstmal ruhig und kontrolliert angehen. Mit viel Geduld.
    Spazierengehen und warten, dass die Kleine von alleine auftaut.

    Stell Dir mal vor, Du landest als sechsjähriger Zwuckel auf einem Planeten, auf dem nur merkwürdige Wesen leben, die Du nicht verstehst, die Dir aber ständig irgendwie Angst einjagen.
    Wie würdest Du reagieren ?

    LG, und viel Geduld :-)
    Chrissi

    Ich habe einen äusserst aktiven Podenco-DSH-Mix, der auch gerne jagen würde. Ich glaube, wenn man ihn liesse, wäre unsere Kühltruhe voller Kaninchen.

    Er bekommt seinen Auslauf und seine Arbeit erst nach unseren vier Stunden im Büro morgens. D.h. er kommt 'unausgelastet' im Büro an und muss vier Stunden ruhig sein.
    Meine Regel vom ersten Moment an war: im Büro kümmert sich keiner um den Hund. Keine Leckerli, keine Streicheleinheiten, kein Spiel.
    Er weiss das und liegt auf seiner Decke und döst.

    Wenn wir ständig darum bemüht wären, es ihm recht zu machen, läge er den ganzen Morgen unruhig auf der Lauer, wann denn wohl die nächste Gaudi für ihn startet.

    Nachmittags wird dann gepowert :-)

    LG
    Chrissi

    Haaaalt ! Langsam !
    Bevor Du die erwähnten Holzhammer-Methoden anwendest, lass den Hund erst mal ankommen, lass ihn Dich kennenlernen und Vertrauen zu Dir fassen. Dazu sind Pebbles' Ratschläge hervorragend geeignet.

    Zitat

    Hast du ne trillerpfeife daheim? Probier die mal aus, wenn der Hund ins "down" fällt, weißt du das er sehr wahrscheinlich bejagt wurde.


    Das würde ich nicht tun. Er könnte sich erschrecken und das ist nicht gerade Vertrauensfördernd.

    Zitat

    Der DD ist ein sehr harter Hund und brauch deutliche Ansagen und sehr sehr konsequente Erziehung.


    Das kannst Du so eigentlich nicht sagen. Es gibt 'den' DD nicht. Jeder Hund ist ein Individuum und kein Hund ist gleich. Und auch 'harte' Hunde haben einen Kern. Der ist bei Fundhunden oftmals weich und verletzlich.
    Klare Ansagen und Konsequenz braucht jeder Hund, das hilft bei der Orientierung :-)

    Zitat

    Er ist meist raubzeugscharf(also achtung mit Katzen).


    Ich kenne sehr viele DD, die mit Katzen zusammenleben. Das kann man auch nicht verallgemeinern. Hängt damit zusammen, wie der Hund bisher gelebt hat.

    Zitat

    Ich würde Dir empfehlen Dich mit der Jägerschaft in Deiner Umgebung in Verbindung zu setzen. Vielleicht werden dort auch Kurse für Jagdhunde in Nichtjägerhand angeboten. Dort hat man Erfahrung mit der Rasse und deren Eigenheiten und kann Dir am besten helfen bei der Erziehung.


    Genau das würde ich unterlassen. Wegen der (oft zweifelhaften) Ausbildungsmethoden in diesen Kreisen. Kann man auch nicht verallgemeinern, ich würde mir aber in solch einem Verein sehr genau anschauen, wie trainiert wird.

    Ich persönlich würde den Hund erstmal ankommen lassen, und so in einer bis zwei Wochen eine gute (!!!) Hundeschule aufsuchen, die Dir bei dem einen oder anderen Problemchen behilflich sein kann.

    LG
    Chrissi

    Das hatte ich mit Duran auch, so ähnlich.
    Er war in der ersten Zeit nicht fähig, irgendwie Kontakt mit mir aufzunehmen, ohne zu beissen.
    Ich habe ihm zuhause Kongs und andere Kauspielzeuge gegeben, da ich annahm, dass er sich durch das beissen irgendwie abreagieren möchte.
    Andererseits habe ich Kontakt sofort abgebrochen, sobald er auch nur ansatzweise das Maul in meine Richtung aufgemacht hat.
    Das führte am Anfang zu Protestgebell und Provokation seinerseits.

    Ich habe mich aber niemals provozieren lassen, bin immer ruhig geblieben und hab mein Ding durchgesetzt, ohne ihn körperlich zu bedrängen oder zu strafen, das hätte nicht funktioniert.
    Die 'draufsetz' Aktionen würde ich auch lassen, ich weiss nicht, was das bringen sollte.

    Bring Deiner Hündin doch einfach nur bei, dass es sich lohnt, nach Deinen Regeln zu spielen und zusammen zu leben.
    Ich würde ihr Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten momentan mal nur dann geben, wenn sie sich gut benimmt.

    Bei Duran war das Thema nach drei Monaten gegessen. Heute kann ich mit ihm zergeln und toben und er lässt auf's leiseste Wort aus.

    Geduld und Dickschädel wünsch ich Dir :-)

    LG
    Chrissi

    Zitat

    Oder gehe ich wirklich so weit und hetze den Tierschutz auf die Familie meines Freundes.

    Ja !
    Das kannst Du - soweit Du das willst - anonym machen.

    Ich würde es sofort tun, und habe es auch schon getan. Nicht anonym.
    Und bin immer noch mit meinem LG zusammen :-)

    LG
    Chrissi

    Andrea, das kann man nicht oft genug erwähnen :-)

    Ein Geheimrezept gegen Schlangen gibt's nicht. höchstens, Du erkundigst Dich, welche Schlangen bei Euch am häufigsten vorkommen, und hast einen TA mit Gegengift zur Stelle.
    Bei uns sind es hauptsächlich Natternarten, die sind nicht aggressiv und beissen nur, wenn sie sich bedroht fühlen.
    Es gibt auch Vipern, die sind schon eher mal aggressiv, hab ich selber aber noch nicht gesehen.

    Duran hat - wie gesagt - einen Heidenrespekt vor allem, was nach Schlange aussieht.
    Witzigerweise geht er im Winter ohne zu zucken an allen gewundenen Stöcken vorbei.
    Jetzt im Frühling aber, wo wir schon die eine oder andere Natter - sich sonnend - auf dem Weg gesehen haben, macht er um alles verdächtig aussehende einen grossen Bogen.

    Ich selber würde es nicht geben, da es mir zu viele nicht genau spezifizierte Inhaltsstoffe hat. D.h. für mich, dass da Müll vertuscht wird.

    Als Inhaltsstoffe sind hauptsächlich Mais und Reis und Leinsamen enthalten.
    Ein kleinwenig Truthahnmehl wohl auch noch. Es wird aber nicht definiert, welche Teile denn vom Huhn und vom Truthahn da drin sind.
    Salz ist enthalten. Warum ?

    Ich weiss eigentlich schon ganz gerne, was bei meinem Hund im Napf landet.

    LG
    Chrissi

    Mein Floydie (Appenzeller-Mix) vertrug die hiesige Hitze sehr schlecht und konnte nachts auch schlecht schlafen. Er kannte es ja auch nicht so warm und wollte sich nie so recht an's hiesige Klima gewöhnen.

    Duran ist hier geboren und er hält auch Temperaturen um 30 Grad nachts problemlos aus. (DSH-Podenco).
    Er kommt auch mit der Mittelmeer-Fauna und -Flora besser klar.

    Floyd hatte immer irgendwelche Dornen in den Pfoten, wusste nicht, dass Schlangen gefährlich sind, und trank aus dreckigen Pfützen.

    Duran weicht nicht nur Schlangen, sondern auch dicken Taustücken aus :D
    Er ist nie verletzt und tritt nie in Dornen. (toi toi toi).
    Irgendwie kommen die hiesigen Rassen oder hier geborenen Hunde besser mit den Gegebenheiten klar.

    Ausserdem hat man wohl bei Hunden, die seit mehreren Generationen im Mittelmeerraum geboren wurden, eine gewisse Resistenz gegen Mittelmeerkrankheiten festgestellt.

    Ich würde Dir aus diesen und auch aus Gründen des Tierschutzes empfehlen, in Italien in einem Tierheim nach einem geeigneten Hund zu suchen.

    Eine italienische Freundin, die hier in Madrid lebt, hat in ihren Ferien einen ganz tollen Hund aus einem italienischen TH mitgebracht, der prächtig mit dem hiesigen Klima klarkommt.
    Er ist gross und kurzhaarig und hat eine unglaublich riesige lange schlabberige Zunge :D Die kühlt wohl extra noch...

    LG
    Chrissi