Puh, gelernt hab ich das 'Erkennen' eigentlich nur dadurch, dass ich schon
sehr viele Konfliktsituationen miterleben durfte, mit allen möglichen Ausgängen.
Und ich lerne immer mehr dazu, das hört sicher nie auf.
Ich habe viel mit Hunden zu tun, mit vielen verschiedenen, das ist sicher ein Vorteil.
Ausserdem hab ich selber so ein Monster hier 
Ich setze mich hier in Madrid sehr gerne an öffentliche Plätze oder in Parks
und schau einfach nur zu.
Hier gibt es viele viele Hunde, viel mehr als in deutschen Städten, und die
ganze Sache mit den Kontakten wird viel lockerer gehandhabt.
Da kann man schnell mal so zwei Stunden bei einer 20 köpfigen Gruppe
zuschauen, und da kommt's öfter zu solchen Situationen, die aber eigentlich
immer harmlos ausgehen, weil sich keiner einmischt.
Hinterher würde ich fröhlich und munter mit meinem Hund weitergehen.
Ich lobe Duran immer, wenn er versucht hat, dem Konflikt aus dem Weg
zu gehen und nicht aggressiv zu reagieren.
Er merkt dann schon, dass ich zufrieden bin mit ihm.
Sollte mal ein Hund unten zu liegen kommen, würde ich eventuell trennen
und dann beide Hunde möglichst ignorieren und erst mal zu sich kommen
lassen. Einfach weitergehen, soweit das möglich ist, und der Sache keine
grosse Bedeutung schenken.
LG
Chrissi