Beiträge von Floydie+Duran

    Floyd hatte das immer, wenn an seinem Ball Grasgrannen hängengeblieben waren,
    und er die dann in den Hals bekommen hat.
    Immer um die gleiche Jahreszeit.

    Ich habe damals meinen TA gefragt und der meinte, ich soll ihm ein schönes
    Spargelbrot machen. Damit werden die Grannen runter'gescheuert'.

    Hat immer funktioniert.

    Waren auch genau diese Symptome.

    LG
    Chrissi

    Hier bei uns werden von den privaten Tierheimen
    immer öfter 'Mischlingsausstellungen' oder 'Tag des Mischlings' veranstaltet.

    Dort kann man mit seinem Hund über den Laufsteg gehen und
    wird dann in Kategorien wie
    - die grössten Ohren
    - bestes Hund-Mensch Team
    - hübschester Rüde / Hündin
    - der mit dem meisten Fell
    - der kleinste / grösste
    etc. prämiert.
    Ausserdem gibt's eine Tombola, einen Basar und Spielchen aussenrum.

    Die Beteiligung wird immer grösser.
    Die Leute mit adoptierten oder auch sonstigen Hunden gehen da hin,
    um einen schönen Tag mit Wuffi zu verbringen.

    Nebenbei werden Flyer verteilt und alle Einnahmen gehen an die Orga.

    Ich find's gut.
    Wir sind fast jedes Jahr mit irgendeiner kleinen Agility oder Trickdogging Vorführung dabei.

    LG
    Chrissi

    Ich bin davon überzeugt, dass ein Hund weder über das Halsband
    noch über das Geschirr oder sonstige 'Erziehungshilfen' das Laufen
    an lockerer Leine lernt.

    Er wird auch nicht aufhören zu ziehen, wenn's am Hals drückt.
    Im Gegenteil. Er wird versuchen dem Unangenehmen zu entkommen,
    auf die einzige Weise, die Hunde kennen: nach vorne flüchten.

    Es würde schon ein äusserst komplexes Denken voraussetzen,
    wenn ein Hund beim Druck um den Hals denkt:
    'Ach ja, diesem Unangenehmen Druck entkomme ich, indem ich brav bei Fuss laufe'.

    Daher würde ich immer zum Geschirr raten, solange der Hund noch
    an der Leine zieht, d.h. noch kein lockeres Leinelaufen gelernt hat.

    Welpen würde ich grundsätzlich Geschirr anziehen.
    Sie haben noch ein sehr formbares und empfindliches Skelett
    und sind schlicht unfähig ihre Impulse zu kontrollieren.

    Mehr darüber kann man bei Anders Hallgren 'Rückenprobleme beim Hund' lesen.

    LG
    Chrissi

    Respekt !!!

    Ich verfolge Eure Geschichte schon seit Jahren hier mit und bin immer
    wieder beeindruckt von Deinem Durchhaltevermögen.

    Ich habe gerade zwei Tage Seminar mit Patrick Pageat hinter mir,
    der Arbeitet auch mit Hunden wie Mia und auch medikamentös.

    Er hat uns auf die Vor- und Nachteile und die Gefahren
    und trügerischen positiven Ergebnisse der Psychopharmaka hingewiesen,
    betonte aber, dass diese Behandlung, wenn sie von einem
    Spezialisten verordnet wird, durchaus erfolgreich sein kann.

    Man muss nur genau über die Wirkungsweise (auch auf längere Sicht hin)
    der einzelnen Wirkstoffe Bescheid wissen.

    LG
    Chrissi

    :D
    Warste schneller, ich wollte noch editieren.....

    Hier also mein
    P.S.
    bei einem 11 Wochen alten Welpen würde ich noch nicht von
    Sexualhandlung sprechen.
    Und Stress haben kleine Welpen schnell mal, aber meist noch nicht
    in bedenklichem Masse.
    Daher würde ich in diesem Falle durch die langsamen Bewegungen
    und das Gähnen auch die Spannung aus der Situation nehmen.

    Aber 'schopenhauer' hat schon Recht.
    Man sollte vielleicht auch mal ein bisschen zu Eurem Tagesablauf wissen...
    So kann man sehen, ob er versucht Stress abzubauen.

    Erzähl doch mal !

    Ich würde ihm das Tierchen schon lassen,
    dem ganzen aber keinerlei (!!) Beachtung schenken.

    Wenn dieses Stofftier auch nur im Geringsten eine Bedeutung erhält,
    dann wird er zur Ressource ernannt, die wichtig ist.

    Es reicht schon, wenn Du im Zimmer bist während er juckelt.

    Ich würde jedesmal, wenn er damit anfängt, langsam aufstehen
    und gelangweilt gähnend aus dem Zimmer schlendern.

    So nimmst Du seinem Verhalten die Wichtigkeit.

    Das Stofftier würde ich entweder komplett ignorieren, auch wenn scooby
    gerade nicht draufhockt =)

    Oder Du nimmst es ihm weg und benutzt diesen nun sehr 'wichtigen'
    Gegenstand zu Übungszwecken, als Belohnung, wenn Du ihm was beibringen willst.

    LG
    Chrissi

    Aha, jetzt nähern wir uns einander an :D

    Ich merke nur gerade, dass wir beide verschiedene Einstellungen
    und Methoden haben. Daran liegt's.

    Zitat

    Wenn dein Hund nicht auf Anhieb "Sitz" macht, baust du das Kommando ja auch nicht wieder neu auf

    Doch. Unter Umständen schon. Nicht neu, sondern anders.
    Denn wenn mein Hund nicht auf Anhieb 'sitz' macht,
    dann kann das nur wenige Gründe haben:

    1. Er hat den Sinn des Kommandos nicht richtig verstanden.
    Ich muss es also neu aufbauen, oder eben anders aufbauen.
    Offensichtlich habe ich es ihm nicht richtig erklärt.

    2. Er hat das Kommando noch nicht generalisiert,
    d.h. in der vorliegenden Situation noch nicht verinnerlicht.
    Dann muss ich ein paar Schritte zurückgehen und die Generalisierung arbeiten.

    3. Meinem Hund ist unwohl. Er fühlt sich in der Situation nicht wohl,
    oder er ist schlichtweg krank.
    Ich muss die Übung abbrechen.

    In keinem dieser Beispiele muss ich korrigieren.

    Wenn Du mir ein Beispiel nennst, das ich vergessen habe,
    und in dem korrigiert werden muss, lerne ich gerne dazu

    =)

    LG
    Chrissi

    Fingerspitzengefühl ist in jeder Lebenslage von Vorteil :-)

    Ich denke, wir reden aneinander vorbei.

    Du sprichst über Ziele, die Du Dir im Zugsport gesetzt hast und die Du erreichen willst.

    Ich spreche über Lernverhalten und Antropomorphismus.

    Es ist doch völlig wurscht, was ich nun mit meinem Hund mache.
    Canicross, Bikejöring, Obedience, Agility...........
    das Lernverhalten eines Hundes bleibt dasselbe.

    Ich kenne viele Leute, die im Obedience mit Korrekturen arbeiten.
    Würde ich eben nicht tun.
    Auch nicht im Agi und auch im day-to-day Leben nicht.

    Ich mache auch Bikejöring, die Leine ist eigentlich immer straff.
    Ist sie das nicht, dann hab ich was übersehen oder falsch gemacht.
    Ich kann aber doch für meine eigenen Fehler nicht den Hund verantwortlich machen und korrigieren.


    :???:

    Verstehste ?

    LG
    Chrissi

    *achtung, schnelle Finger* :D

    Du sagst:

    Zitat

    die andere aufgeführte ist für ein späteres Stadium gedacht,
    wenn die Hunde im Prinzip, gut und gerne ziehen...

    Im Prinzip....
    Wenn mein Hund gut und gerne zieht, dann wird er das eigentlich auch IMMER tun.
    Tut er es mal nicht, dann fange ich nicht an zu korrigieren,
    sonderm überleg erst mal, was den Hund zum 'nicht ziehen' veranlasst.

    Ist er im Team unglücklich ?
    Am falschen Ort eingespannt ?
    Ist ihm zu warm ?
    Vermittle ich ihm falsche Infos ?
    Ist er gar krank ?

    Ich würde dann wieder anfangen zu trainieren, ein paar Schritte zurückgehen
    und wieder aufbauen.
    Oder eben die Situation für den Hund ändern, wenn's daran liegt.

    Fange ich bei einem eh schon lustlosen Hund auch noch an zu korrigieren,
    dann kann ich von diesem Hund keine optimale Leistung erwarten.

    Ich bin davon überzeugt, dass Hunde niemals in der Leistung nachlassen,
    um uns zu ärgern. Das wäre die pure vermenschlichung.
    Es gibt immer einen Grund, an dem man arbeiten kann.
    Egal in welchem Sport.

    Leider 'korrigieren' wir Menschen sehr viel.
    Weil es eben so einfach ist, den Hund und seine Handlungsweise zu vermenschlichen.
    Wir bilden uns ein, er arbeitet nicht richtig, weil er keine Lust hat oder uns gar ärgern will.
    Wir suchen den Grund beim Hund.
    Das ist in meinen Augen falsch. Wenn ein Hund etwas richtig gerne tut,
    weil richtig gelernt und positiv aufgebaut, dann wird er immer 100 % geben.

    Ein lustloser oder nicht arbeitender Hund ist immer Spiegel unserer Ausbildungsmethode.

    LG
    Chrissi