Beiträge von Floydie+Duran

    Wasn hier los ?
    Da geht man mal ein paar Stunden in den Wald und dann sowas.....

    Aus Diskussionen, Anschuldigungen und Hetzereien halte ich mich raus.
    Das bringt nämlich nur denen was, die sowas aussprechen.

    Ich habe nun das Unglück, die Umstände hier vor Ort zu kennen,
    und die sind in Madrid noch seeeehr günstig.
    Auf dem Land sieht's da schon mal ganz anders aus.

    Eigentlich finde ich es gut, dass Corinna diesen Thread gestartet hat,
    damit auch die Leute, die dise Problematik bisher noch nicht kannten,
    davon erfahren.

    Zitat


    Meinst du mit "die Leute" die Spanier die ihre Hunde abschieben? Ich vermute mal dass dort das Problem ist: Es ist ihnen EGAL ob die Tiere in der Perrera landen oder sonstwo.


    Genau. Die bringen die ja selber teilweise dahin.
    Im günstigsten Falle....

    Zitat


    @FloYdy &Duran


    Ein trauriges und interessantes Thema. Kein Interesse ist mir klar, aber wer oder was ist die Gegenlobby? WER hat Interesse daran dass sich nichts ändert und grossen Einfluss?

    Nuja. Das Interesse fehlt bei den Politikern.
    Ich weiss nicht, ob sich schon mal jemand mit der spanischen Politik ein wenig auseinandergesetzt hat,
    aber es ist echt haarsträubend. Wir kommen nah an Italien ran...

    Lobby.... hmmm, das sind Jäger, Hundeproduzenten, Zooläden, 'Züchter'...
    und deren Brüder, Schwager, Verwante nah und fern.....
    die meisten davon in der Politik aktiv.

    In Spanien ist das Verhältnis TS und Tier'verbraucher' so in etwa 20:80

    LG
    Chrissi

    Zitat


    so siehts wohl aus, und solange es genug d.... Deutsche, Hölländer, Schweizer, Österreicher usw gibt hat kein Land Grund an seinen TS Gesetzen was zu ändern oder die bestehenden wenigstens durchzusetzen.

    Traurige Grüße
    Quendolina

    Ich weiss nicht, ob es was ändern würde, wenn man keine Hunde mehr
    nach Nordeuropa 'exportieren' würde.

    Hier gibt es ja Perreras. Dort kann man die Hunde lassen, und die werden
    dann regelmässig entsorgt.

    Eine Schwemme hätten wir hier somit nie.

    Die TS Gesetze werden nicht geändert und nicht durchgesetzt,
    weil kein Interesse besteht oder die Gegenlobby zu gross ist.

    Das ganze ist ein Mentalitätsproblem......und die sind schwer zu lösen.

    Klar, ich mag ja auch gar nicht bestreiten, dass generell die Einstellung
    zum Hund hier in Spanien zu 80% falsch ist und mich nur traurig macht.

    Entweder man kauft sie im Laden für 'viel' Geld und der Hund ist was wert,
    wird zu sehr verhätschelt und nicht hundgerecht gehalten,
    oder man bekommt ihn geschenkt, aus einem Unfallwurf; der Hund ist
    somit nichts wert und kann bei Nichtbedarf entsorgt werden.

    Am allerbesten - neben Aufklärungsarbeit - wäre es, den Import von Hunden
    nach Spanien generell zu stoppen. Egal woher und wie.

    Aber das ist nicht machbar.
    Tierschutzgesetze sind hier sehr schwierig durchzusetzen und
    es dauert sehr lange bis sie mal in Kraft treten.
    Es besteht einfach kein Interesse, schliesslich ist da Big Business dahinter.

    Ja, das ist leider ganz normale Praxis.

    Welpen werden in Ostländern für 60€ gekauft,
    mit drei Wochen in Plastikkisten quer durch Europa gekarrt,
    um dann hier mit 5-6 Wochen in Zoohandlungen für 600€ verkauft zu werden.

    Viele, fast alle, meiner Kunden kommen aus der Slowakei oder Ungarn.
    Verhaltensprobleme vorprogrammiert.

    Auch inländische Züchter kaufen dort ein, wenn sie die Nachfrage über die
    eigenen Würfe nicht mehr decken können.
    Die RSCE hilft dann ein bisschen mit den Stammbäumen nach....

    Von diesen Welpen landen auch einige in den Perreras,
    der Grossteil der Hunde, die hier gerettet und nach Norden gebracht werden,
    sind allerdings Mischlinge, die aus irgendwelchen Unfallwürfen entstanden sind.

    Die spanischen Medien geben sich grosse Mühe, gemeinsam mit den
    hiesigen Tierschutz-Orgas Aufklärungsarbeit zu leisten.
    Alleine im letzten Dezember waren mehrere Artikel in den grossen TAZ
    und auch im Fernsehen, die die Leute darauf hinwiesen, KEINE Tiere
    in Zooläden zu kaufen und auch auf die Abstammung zu achten.

    Eine Bekannte möchte sich einen Engl. Bulldog kaufen und ist in einer
    Zoohandlung fündig geworden (jaaaa, ich hatte da keinen Einfluss drauf).
    Aber sie war zumindest so schlau sich die Wurfeintragung bei der RSCE
    vorlegen zu lassen.
    Der Wurf kommt aus Spanien und war bis zur 7. Lebenswoche bei der Mutter.

    Das ist ja schon mal was.

    Die Zustände sind hier nach wie vor katastrophal, aber man sollte nicht
    den Import von Rassehunde-Welpen aus Ostländern mit der
    Rettung von ausgesetzten und weggeworfenen Unfall-Mischlingen vergleichen.

    LG
    Chrissi

    Zitat


    Vermutlich denken die Hunde, dass die katzen innerhalb des Hauses zum Rudel gehören.

    Kann ich bestätigen.
    Duran hat letztes Jahr mit drei Pflegekätzchen hier zusammengelebt,
    mit denen hat er gespielt und die hat er be'vatert'.

    Draussen sind Katzen nach wie vor tötenswert.

    LG
    Chrissi

    :???:
    Ich seh da nirgends klare Vorschläge zu Verhaltensänderungen,
    vor allem nicht in welche Richtung.

    Alles was ich sehe, ist der Vorschlag sich den Grundgehorsam nochmals
    anzusehen. Das wär mir zu wischiwaschi.

    Ich kann verstehen und einsehen, dass eine Ferndiagnose und -behandlung
    nicht möglich ist, dann solltest Du aber auch nicht davon sprechen
    eine Lösung parat zu haben.
    Die hast Du nämlich nicht. Zumindest keine konstruktiven Vorschläge.

    Zitat

    Würde Dir empfehlen nochmal meine Empfehlung Satz für Satz zu lesen.

    Die Beschreibung wie sich Frauchen benimmt/verhält ist erkennbar.

    Würdest Du es mir bitte rauskopieren und farbig anzeigen ?
    Ich bin da ein bisschen langsam und vllt auch blind...