Ich habe zur Zeit eine Kundin mit einem Podenco, der genau das gleiche Verhalten zeigt.
Sie hat ihn jetzt seit sieben Monaten und zuhause ist er mittlerweile ein ganz normaler Hund, solange nur die Familienmitglieder da sind. Kam ich rein, blieb er wie versteinert auf seiner Decke liegen. Ich habe es aber in fünf Tagen soweit geschafft, dass ich ihm ein Leckerchen geben konnte, ohne ihn dabei anzusehen. Dabei konnte er jederzeit aufstehen und weggehen.
Auf der Strasse benimmt sich der Hund panisch und kann somit nur kurze Spaziergänge machen, in Gegenden, wo nicht viele Menschen sind.
Meine Kundin hat nun für den Hund DAP Stecker und Halsband besorgt und meint, es gäbe leichte aber deutliche Besserung.
Ausserdem hat auch sie, wie ja schon erwähnt, feste Gassizeiten und -wege, einen Tagesablauf, der immer gleichbleibend ist mit festen Routinen.
Sie versucht dem Hund zu vermitteln, dass sie sicher ist und keine Angst hat, und seine Angst nicht zu fördern.
Und wir haben ein Sicherheitsgeschirr bei der Hundenähstube bestellt, da er aus seinem normalen Geschirr schon mal rückwärts rausgerutscht ist.
Fazit: Es geht, man braucht sehr viel Geduld, und der Hund wird wohl vor fremden Menschen nie ganz seine Angst verlieren. Ist aber mittlerweile ein normaler Familienhund, eben mit einem konstant erhöhten Stresspegel.
LG und ganz viel Erfolg wünsche ich Euch und dem kleinen !! Chrissi
Es ist ein Ratero. Das heisst für mich, der Hund kommt aus Spanien? Richtig?
Wie alt ist er, aus welchen Verhältnissen kommt er, was für Erlebnisse hatte er ?
Das Verhalten, was der Hund zeigt, ist klar Unsicherheit und Verteidigungsaggression. Er weiss schlichtweg nicht, was Du ihm 'antun' willst, und hat Angst.
Mit Drohen und Schimpfen machst Du die Sache nur schlimmer.
Versuche erst mal, sein Vertrauen in Dich zu stärken und ihn an der Flasche mit den Augentropfen riechen zu lassen. Dann würde ich ein paar Würstchen kleinschneiden und ihm die Prozedur 'schönfüttern', bis er es sich gefallen lässt. Nicht festhalten, keinen Zwang ausüben, das geht schief.
Ich hab hier auch so eine, die zu Anfang meinte, ich will sie mit der Bürste umbringen. Mit Geduld und Ruhe lässt sie sich mittlerweile alles gefallen.
Ja, das mit den Häufchen wegräumen wird hier auch immer besser. Ich denke mal, dass die Spanier generell bewusster im Umgang mit Hunden und der Umwelt werden.
Wir gehen ja im Oktober, da sollte es am Strand keine Probleme mehr geben. In Kantabrien haben wir da nie Probleme, da gehen alle mit den Hunden am Strand laufen.
Kann mir jemand einen netten Wanderführer für die Gegend um Frigiliana, Competa, evtl Sierra Nevada, empfehlen ? Auf D/E/Sp, egal.
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Und dann hab ich einen Hauuuuufen Bilder von 120 teilnehmenden Hunden und den dazugehörigen Läufern und Familien gemacht. Wir haben den Teilnehmer-Rekord gebrochen. Und es gab kaum Verspätung und keinerlei Beiss-Zwischenfälle. Ich tu die Bilder hier nicht alle rein, wer sie sehen will: http://picasaweb.google.es/chrissiduran/2009Moral#
Vom Start habe ich keine Bilder, da ich Duran festhalten musste, der dreht regelmässig ein paar Minuten am Rad.
Das Rennen muss heftig gewesen sein. Pablo Vega hat den Rhythmus vorgegeben, und Duran und Dani haben versucht, ihm auf den Fersen zu bleiben. Bis km 3 hatten sie eine Schnittgeschwindigkeit von 2:25, das ist mörderisch......
So kamen sie dann auch nur 1:20 min nach Pablo in's Ziel Feddisch........