Beiträge von SheltiePower

    Zitat

    Ich brauche noch mehr neg. Faktoren :)


    Eine Freundin von mir hat zwei Katzen.
    Die benutzen einen Stuhl als Kratzbaum.
    Sie haben einen, aber nein, es muß der Stuhl sein.

    Dementsprechend sieht auch der Stuhl aus.
    Ein Raptor hätte keinen größeren Schaden gemacht :lol:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Nachts, wenn die Straßen "leerer" sind, scheinen die Leute schon mal eher gerne schneller zu fahren :ka:


    Okay,
    was fällt mir sonst noch so ein?
    Katzen springen in der Wohnung gerne überall drauf.
    Solltest Du einen "Trottel" erwischen, ist die Gefahr groß, daß da etwas umgestoßen werden kann.
    Pflanzen werden sicherlich auch noch mal gerne benagt, eventuell sogar Erde ausgebuddelt?

    Selbst wenn die Mäuse gesichert sind, könnte ich mir vorstellen, daß sie doch durch die Anwesenheit einer Katze etwas gestreßter sind. Besonders, wenn die mitbekommen, daß die Katze direkt vor ihrem Käfig ist und "Mäuse - TV" guckt.
    Wer weiß, ob sich dies auf die "Futterqualität" der Schlangen auswirkt?

    Keine Ahnung wie weit Schlangen etwas von ihrer Umgebung mitbekommen.
    Möglich, daß so ein Stubentiger für "Unruhe" sorgt.
    Und Du hast keine Ruhe beim Essen, wenn Dir die Katze auf dem Tisch springt, eventuell etwas abhaben, oder gar nur mit Dir schmusen will.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Nur bei Hundebegegnungen schaltet er völlig aus, dass es da auch noch einen Mensch an seiner Seite gibt...

    Und da heißt es, mit dem Training ansetzen!
    Geh auf Distanz, und zwar so lange, bist Du merkst, daß Dein Hund vom Kopf her bei Dir ist.
    Das kannst Du bestärken.

    Die Distanz verkürzt Du nach und nach.
    Gehst Du zu schnell vor, merkst Du das an Deinem Hund.
    Dann mach wieder einen Schritt zurück.

    Und "erklär" Deinem Hund, was für ein Verhalten Du von ihm wünscht, wenn Ihr auf andere Hunde stoßen solltet.
    Das wird oft wiederholt werden müssen, damit der Hund verstehen lernt, was Du von ihm willst.
    Sollte das einigermaßen sitzen, auch beim Vorbeigehen, dann kann am "Feind" geübt werden. Aber da halt eben den Abstand sicherheitshalber wieder etwas vergrößern und "neu" anfangen.
    Mit der Zeit wird er dann lernen, daß das Gelernte auch beim "Feind" anzuwenden gilt.


    Wie gesagt, wichtig dabei ist Deine Konsequenz!

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Ja, SheltiePower, die Vernunft schaltet einfach ab. So kommt es mir auch vor. Aber daran wird man dann wohl nichts ändern können? :|

    Doch,
    ich denke schon.

    Egal, wie ein Hund drauf ist, aus welchen Gründen auch immer,
    der kann schon lernen, was sein Halter nicht will.
    Es kann dauern, und man sollte da als Mensch schon sehr konsequent sein.
    Aber, ich glaube schon, daß man dem eigenen Hund "sagen" kann: "So Freundchen, DAS will ich nicht!"
    Dann kann man Alternativverhalten aufzeigen.

    Beispiel, der eigene Hund schaut nur den Halter an.
    Oder, der eigene Hund läuft einen großen Bogen um den Feind, egal ob an der Leine mit Halter, oder sogar frei laufend.
    Oder was Dir sonst noch so einfällt, was Du dann von Deinem Hund erwartest.

    DAS muß aber in Ruhe antraininert werden.

    Was Du wohl nicht erwarten kannst, ist, daß er seinen Feind "lieben" lernt.
    Aber das muß er ja auch gar nicht.
    Nur eben lernen, daß er bestimmte Verhaltensweise nicht unbedingt zeigen muß.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Man kennt solche Situationen auch beim Menschen!
    Ist jemand, aus welchen Gründen auch immer, so sehr in Rage,
    so ist dieser nicht mehr in der Lage, vernünftig zu denken, und somit auch nicht zu handeln.


    So ähnlich wird es auch Deinem Hund ergehen, wenn er eben nur diesen einen "Feind" auch nur "riecht".
    Da ist alles "vernünftige abgeschaltet".
    Da wird nur noch reagiert.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Nicht unbedingt.

    Zitat

    Man muss sich halt überlegen wie man seine Übungen aufbaut.

    Und genau das ist es!


    Bleiben wir mal beim Beispiel SITZ.

    Bei mir wird das SITZ so aufgebaut, daß der Hund lernt, so lange sitzen zu bleiben, bis ich das Kommando wieder auflöse.
    Erst übe ich, wenn der Hund es noch nicht kennt, das SITZ, Click + Belohnung, und anschließend kommt sofort das Auflösekommando, ebenfalls Click + Belohnung.
    Der nächste Zwischenschritt wäre das Verlängern des Zeitfensters zwischen dem SITZ Kommando und dem Auflösewort.

    Wenn der Hund das langsam verstanden hat, so kann man tatsächlich während der Hund noch SITZ macht, dies mehrfach bestätigen, ohne "Angst" haben zu müssen, daß er dann von alleine "auflöst", also aufsteht.
    Auf diese Weise könnte man das Dauersitz aufbauen, zwischendurch immer bestätigen, daß er so schön sitzen bleibt, und dann erst mit dem Auflösekommando, oder einem "neuen" Kommando das SITZ auflösen.


    Sollte der Hund nach dem Click wieder aufstehen, das passiert ja gerad am Anfang schon mal öfters gerne, so kann man ihn einfach und ruhig wieder in die Position (ohne Kommando erneut zu sagen) bringen, wo er für sein gutes Verhalten bestätigt geworden ist.
    Er weiß ja schon, daß er es vorhin richtig gut gemacht hat.
    Und er weiß auch, daß er auf jeden Fall seine bereits versprochene Belohnung bekommt.
    Er muß halt nur etwas "warten", weil er seine Belohnung eben dann bekommt, wenn er wieder die Position einnimmt, wofür er bestätigt worden war.
    Das dann natürlich nicht mehr "neu" bestätigen. Sondern einfach die versprochene Belohnung geben.
    So lernen Hunde so nebenbei, daß es sich schon mal lohnen könnte, noch weiterhin die aktuelle Position beizubehalten, auch wenn diese bereits mit einem Click bestärkt worden ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Was spricht denn dagegen, insofern der Hund dies natürlich verträgt, verschiedene Sorten zu nehmen und wechseln?
    Dann hat der Hund etwas Abwechslung im Napf,
    und Futter A könnte etwas "ausgleichen", was eventuell im Futter B "fehlt" :ka:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower