Nur zur Erklärung, damit Du verstehst, was gerade in Deinem Hund vorgeht:
Ein Körper, welches sich im Streßlevel befindet, braucht seine Zeit, um diesen abzubauen.
Hochfahren kann ein Hund schnell und recht gut!
Wurde dann dabei ständig Input gegeben, konnte der Pegel auch in den kurzen Ruhephasen nicht, oder nur sehr wenig, sinken.
Das Abbauen dauert länger. Mit ein, zwei Tagen ist es nicht getan.
Dein Hund hat noch diesen Streßpegel im Körper.
Hinzu kommt noch das, was er bisher gewohnt war.
Die (abrupte) Umstellung kann auch ein wenig dazu beitragen, daß der Streßlevel etwas weiter ansteigt.
Bis Deine "Therapie" anschlägt, wird wohl noch einige Tage vergehen.
Wie gesagt, Ignorieren alleine wird Dir, und vor allem Deinem Hund, nicht helfen.
Zeig ihr doch statt dessen ein Alternativverhalten, was Dir gefällt.
Etwas, wobei sie dann "erfolgreich" ist und Du sie auch ganz schön belohnen kannst.
Wenn sie unbedingt Kauen "muß", gib ihr doch etwas, woran sie kauen darf. Das sollte Deine Möbel und Co verschonen.
Das sie so "unruhig" herumläuft, ist ein Zeichen dafür, daß sie selbst unter starken Anspannung (Streßlevel) steht.
Da kann man eben nicht nur einfach "runterfahren".
Hast Du mal folgendes ausprobiert?
Was passiert, wenn Du Dich ganz einfach auf den Boden hinsetzt.
Sie ist in Deiner Nähe.
Du spielst nicht mit ihr, streichelst sie aber ganz ruhig.
Bleibt sie dann bei Dir liegen?
Und schläft sie auch dabei ein?
Schöne Grüße noch
SheltiePower