Beiträge von SheltiePower

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    Sorry darf ich fragen wie du das mit dem ruhig stellen machst? Ich kann ihn nicht aufnehmen den er beisst ja und zwar richtig fest wenn er seine 5 Minuten hat!! Er ist mir beim Aufheben auch schon zwei malgefallen da er nicht aufhören wollte und er richtig biss:(

    Da war es wohl etwas zu spät gewesen.
    Der "Trick" dabei ist, den richtigen Zeitpunkt zu finden, bevor der Hund so dolle "austicken" kann.

    Zu Deiner Frage:
    Wie verhält er sich denn, wenn Du Dich zu ihm auf den Boden setzt.
    Kommt er zu Dir heran?
    Legt er sich neben Dich?
    Eventuell dort einfach mal nur ganz ruhig streicheln, sanft kraulen.


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    Ich war heute morgen 10 Minuten draussen bis im 12 Uhr hatte ich ein Terror Hund er zwickt die Kleine und rennt alles nieder. Als ich hm ein Auszeit verpasste hatte sich selber die Pfoten verbissen??? So hat er sich noch nie benommen...

    Da war er bereits unter Streß - wodurch auch immer ausgelöst.
    Er war eh schon hochgeputscht.
    Nun ist es so, daß kein Lebewesen auf "Knopfdruck" sofort ruhig werden kann. Der Körper fährt eher langsam runter.
    Bis so ein Streßlevel sinkt, vergehen sogar Wochen.
    Darum ist die "Auszeit" zusätzlicher Streß für ihn gewesen.
    Darum auch das Verbeißen in die Pfoten.

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    Und wie trainiert man den Hund für spätere Ausritte mindestens 4 Stunden täglich mit viel Trab und Galopp
    Strecken?

    Indem man dies wirklich langsam aufbaut.
    Meine beiden hatten im ersten Jahr tatsächlich viel Ruhephasen gehabt.
    Erst, als sie so ein Jahr alt waren, wurde die Gassizeiten langsam gesteigert.
    Zwischendurch mal "übertrieben" viel gemacht, dafür aber wieder am nächsten Tag weniger.

    Jetzt ist es so, daß wir ab und an mal schön drei Stunden spazieren gehen können. Wenn es sogar "sein muß", etwas mehr, bei Bedarf. Die Kondition ist da.
    Aber wie gesagt, es wurde erst viel später gemacht.
    Wichtiger war mir, daß meine Hunde gelernt haben, Ruhe zu geben. Und auf Ruhe alles andere, was wir brauchen, aufzubauen.

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    Bis 2 Jährig nix und dann vollgas? Unsere Trainerin meinte das wir die 5 Minuten einhalten sollen und das 1-3 mal pro Tag und wir machen ja noch weniger als das?!

    Man kann ja nicht sagen, daß Du "NIX" machst.
    Du gehst doch schon mit ihm.
    Der Rest kommt halt mit er Zeit.


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    Uns war bei der Hundeauswahl wichtig das es ein Laufhund mit endlos Kondition ist. Da er sonst nicht mitkann und viel alleine wäre. DAS IST NATÜRLICH IM MOMENT NICHT DER FALL! Aber wenn er ausgewachsen ist es halt wichtig! DAlmatiner sind ja gezüchtet das sie 10 Stunden neben den Pferden hertraben können pro Tag und der Grey Hound ist ja auch kein Stubehocker

    Stimmt!
    Aber alles kommt doch erst mit der Zeit!
    Wenn Du Geduld hast, und alles langsam aufbaust, hast Du mehrere Jahre was von Deinem Hund!
    Wenn Du viel zu früh anfängst, riskierst Du eventuelle Schäden im Knochenbau.
    Und dann?
    Dann kannst Du leider Deinen Hund erst gar nicht auf so schöne, weite Strecken mitnehmen :ka:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    natürlich hat Dein Hund sicherlich irgendwelche Erfahrungen gesammelt, während sie auf der Straße gelebt hat.
    Aber, ich glaube, man muß als Mensch irgendwann mal so eine Art Schlußstrich ziehen.
    Das war Dein altes Leben ------------- jetzt fängt Dein neues Leben an.


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    und manchmal muss man auch mal mit einen Hund schimpfen, wenn er an was nagt, oder gebellt wird oder man einfach will, das sie auf ihrem Platz bleibt.... ich renne doch nicht ständig schreiend durchs Haus, vielmehr meine ich mit schimpfen die alltägliche Erziehung, vor allem die, bei der sie nicht gehorcht.

    Ich finde es nicht verkehrt, wenn man dem Hund sagt, mal übertrieben formuliert: "Hey, so nicht!"
    Ich schätze mal, daß Dein Hund bisher noch nicht richtig gelernt hat, was ein NEIN, AUS, oder was auch immer Du verwendest, bedeuten soll.
    Wenn Du Dein Abbruchkommando erst in den besagten Situationen anwendest, wird sie es nicht umsetzen können.
    Könnte mir sogar vorstellen, daß sie dann in Streß gerät, weil sie halt nicht verstehen kann, was Du von ihr willst.

    Dann sollte man, falls ich richtig liegen sollte, versuchen, in einer ruhigen Minute, wo der Hund lernen kann und auch will, zu "erklären", was NEIN, AUS oder was auch immer für ein Kommando genommen wird, für ihr zukünftiges Hundeleben bedeutet.


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    Bei unserer Hündin geht es darum, dass sie sich selbst keinen gefallen tut, mit ihrem Verhalten und es wirklich anstrengend für sie wie auch für uns ist, aber die normalen Mittel nicht wirken bzw. kontraproduktiv sind.

    Da sagst Du was Wahres!
    Sie steht sich quasi im Augenblick "selbst im Weg", aber auch nur, weil sie bisher noch nicht so richtig verstanden hat. Deshalb sind ihre Aktionen meist "kontraproduktiv".
    Aber auch deshalb nur, weil sie eben nicht gelernt hat, was für ein Alternativverhalten sie statt dessen zeigen darf.
    Bisher kennt sie nur "Schema A" und wendet das an. Zeig ihr, daß Du lieber ein "Schema B" willst, und es sogar eventuell noch ein "Schema C" gibt.
    Aber, um diese auch anwenden zu können, muß sie erst einmal lernen, daß es diese Möglichkeiten gibt.


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    Themis, vielen Dank für deine Antwort,
    Kann es vllt auch sein, dass Sie merkt, dass unser Rüde die erste Geige spielt und der Ansicht ist sie bekommt zu wenig Aufmerksamkeit und es deshalb versucht, durch ihr o.g. Verhalten zu erreichen mehr bedacht zu werden ? Weil so wie ich mich erinnere ging ihre Eifersüchtelei schon ab dem zweiten Tag los - steigend bis heute.

    Möglich.
    Ebenso ist es möglich, daß dies der "einzige Weg" ist, den unabsichtlich bei Euch gelernt hat, um zum Ziel zu kommen.

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    Was mich gleich zum nächsten Punkt, ihrem unterwürfigen Verhalten führt. Wie erwähnt, wissen wir nicht, was die gute schon so alles mitmachen musste, jedoch hat sie dieses Unterwürfige schon von Anfang an gehabt, die Tierauffangstation meinte, sie möchte dadruch gefallen, was ich für Unsinn halte, denn das ist Furcht mMn.

    Mir fällt da noch eine andere Möglichkeit ein.
    Egal ob nun "richtig" oder "falsch" aus Hundesicht, bisher ist sie genau damit in ihrer Vergangenheit immer zum Ziel gekommen.


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    Nur wie findet man den Konsens, wenn sie auf Ihren Platz soll, respektive, darauf bleiben soll, es jedoch nicht tut. Wenn ich mit ihm Spiele, dann kommt sie raus, schnappe ich sie Wortlos und bringe sie auf ihren Platz und sage bleib kommt sie Sekunden später wieder, werde ich jedoch laut, beschwichtigt sie, bekommt Angst gehorcht aber. Klar kann ich das 1000 Mal wiederholen sie auf ihren Platz zu bringen ohne Laut zu werden, jedoch sind dann Aktivitäten ohne sie mit unserem Rüden unmöglich und! sie bekommt volle Aufmerksamkeit. Verstehst Du das Problem, dass es nicht so ist, dass ich sie Auf und nieder heißen würde, wenn sie nicht gehorcht, jedoch ist es so das sie sich entweden auf den Boden fallen lässt und liegenbleibt (unterworfen) oder einfach immer wieder kommt.
    Das ist für mich irgendwie ein Zirkelschluss, auf der einen Seite hat sie Angst, auf der Anderen bekommt sie bei sehr ruhigen, dennoch bestimmt Verhalten zu viel Aufmerksamkeit und gehorcht einfach nicht.

    Was wäre, wenn Du bei Kraulstunden mit dem Rüden Euch beide abschirmst?
    Dann müßte sie um Euch herumlaufen.
    Das kannst Du locker mit einem Arm "abblocken".


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    Was unsere Hündin angeht, muss ich dazu sagen, dass es doch eine gewisse Rolle spielen muss, dass wir nicht wissen was sie erlebt hat, sodass ich nicht die gleiche Strenge und Konsequenz an den Tag legen kann wie mit unserem Rüden, weil ich bei ihm genau weiß was er verkraften kann, sowie auch er weiß wann die Luft brennt und es besser ist zu gehorchen.

    Ich verstehe, was Du damit meinst.
    Ich würde es nur etwas anders formulieren wollen!
    Ich würde für beide Hunde die gleichen Regeln und die gleiche Konsequenz an den Tag legen.
    Das einzige, womit ich "spielen" würde, wäre die Stimme, bzw. Deine Körpersprache, wenn Du schon mit ihr schimpfen mußt.
    Aber sonst würde ich sie nicht "schonen" wollen.
    Ich glaube, sie merkt auch, daß sie "anders" behandelt wird, als Euer Rüde.


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    Auch ist er jetzt z.T. oben während ich die Treppe abgesperrt habe, sodass sie lernt ihn nicht ständig zu kontrollieren aber auch merkt, dass die Welt nicht untergeht, wenn sie es nicht kann. Bisher mit dem Erfolg, dass wenn Ruhe im Haus ist, auch sie liegt und schläft, ist jedoch Bewegung, steht sie unten an der Treppe Gewehr bei Fuß.

    Liest sich ein wenig so, als ob sie arg unter Anspannung steht.
    Bis so ein Streßlevel richtig abgebaut wurde, vergehen Wochen.
    Das erklärt auch, weshalb sie schwer zu Ruhe kommt.


    Befindet sich ein Hund im Streßmodus, so hat dieser einige "Möglichkeiten":
    - bellen oder jaulen
    - Kauen (da kann schon mal die Wohnungseinrichtung daran "glauben")
    - sich lösen

    Wenn Deine Hündin zu den "Kauern" gehört, vielleicht läßt sie sich "beruhigen", indem Ihr ihr etwas zum Kauen gibt?
    Da wäre es nur noch zu klären, wie Ihr das mit dem Rüden macht?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Danke für Deine Antwort aber wenn er nicht weiss wohin mit seiner Energie dann ist er doch unterfordert?? Oder nicht?!

    Nicht unbedingt!

    Wenn etwas zuviel an Input kommt, egal in welcher Form,
    dann staut sich die Energie in den Körper.
    Eigentlich sollte der Hund müde sein und schon schlafen.
    Aber durch die große Anspannung im Körper klappt dies nicht.

    Er fängt dann zu "Toben" an.
    Dient einerseits irgendwo zwar dem Streßabbau,
    hat aber auch den Nachteil, daß er seinen Streßlevel dabei wieder weiter "auflädt".


    Du wirst den goldenen Mittelweg finden müssen.
    Ja, natürlich sind Dalmatiner "Laufhunde", die brauchen das irgendwo auch.
    Aber sie brauchen auch ihre Phasen, wo sie etwas abschalten, das neu erlernte in Ruhe "verarbeiten", und sich einfach nur mal erholen können.


    Mal als Beispiel:


    - Hund morgens nur zum Pieseln rauslassen

    - Spielphase kürzer halten. Statt 30 min, eventuell nur mal 10 min, danach noch mal zum Pieseln raus

    - Gassigang, ohne "Arbeit", Welt "entdecken", schnüffeln

    - Hund noch mal zum Pieseln rauslassen

    - abends Hund noch mal kurz zum Pieseln rauslassen, kurz "Training" (was Du eben so brauchst) machen

    - kurz vor dem Schlafen gehen noch einmal kurz rauslassen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Ich finde es höflich formuliert, unmöglich! Aber das ist hier nichts neues, einfach über die Köpfe der anderen hinweg entscheiden. :muede:


    Das ist hier wirklich nicht so.
    Leider ist die Rechtslage nicht immer so eindeutig, wie man es gerne hätte.
    Und wo Rufschädigung anfängt, liegt wohl immer im Auge des Betrachters.
    Selbst wenn man es selbst es eigentlich recht neutral meint, und niemanden namentlich direkt "angreift", so kann der Genannte das Ganze anders sehen.
    Dann spielt es wohl keine Rolle mehr, wie das Geschriebene eigentlich gemeint ist.

    Schwierig wird es, wenn die Leute, um denen es geht, keine Mitglieder im Forum sind und nicht selbst etwas zum Thema schreiben können. Aber diese Threads können leicht über die Suche gefunden werden.


    Die Reaktion vom Mod Team geschieht nicht, um die User im DF zu verärgern.
    Da steckt keine Willkür dahinter, auch wenn es Euch so erscheinen mag.


    Gruß
    SheltiePower

    Hallo,

    arbeitest Du mit einem Clicker, oder Markerwort?

    Dann kannst Du das Bein als Target bestätigen, und erst dann den Keks geben.
    Somit fällt das "Locken" und auch die "Ablenkung - Keks in der Hand" weg.
    Auf diese Weise kommt der Hund auf die Idee, von sich aus das "Anlehnen" anzubieten.
    Und bei Erfolgserlebnis, also hohe Clickerrate, wird sie das erwünschte Verhalten dauerhaft zeigen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Eines vorweg,
    ich kenne mich nicht mit Dummytraining aus.
    Da werde ich Dir nicht so gut weiter helfen können.

    Aber eine Verständnigsfrage hätte ich schon!
    Ich kenne Targettraining auch vom Dog Dance.

    Läßt Du die Leckerchen die ganze Zeit über auf dem Target liegen?

    Denn, diese Art vom Aufbau kenne ich nicht!
    Beim Dog Dance ist es so, daß zuerst das Berühren des Targets bestätigt wird, Leckerchen kommen vom Halter.
    Später wird das Hinlaufen bei kurzer Strecke, Schrittweise aufgebaut, und stehen bleiben am Target bestätigt, wieder Leckerchen gibt es vom Halter.
    Dann kommt die Distanz im Spiel - noch am Target bestätigt, Leckerchen gibt es vom Halter.

    Wenn man das Vorwärtslaufen an sich bestätigen will, bleibt das Target liegen, Hund wird, wie gewohnt, geschickt, diesmal wird aber das "Weglaufen vom Halter" an sich bestätigt.
    Ab da bleiben die meisten Hunde stehen, und drehen sich sogar noch zum Halter herum.
    Ich würde den Hund so belohnen wollen, daß es die Stelle ist, wo ich geclickt habe, aber in Blickrichtung zum Target. Eventuell sogar das Leckerchen nach vorne werfen.
    Aber auf diese Weise hätte ich die Vorwärtsbewegung von mir weg bestätigt.
    Das Stehenbleiben käme automatisch (falls Du es so haben willst), weil der Hund ja weiß, daß die Leckerchen immer von meiner Seite aus gekommen sind.


    In Deinem Beispiel klingt es für mich nicht so, als ob der Hund das mit dem Targettraining so richtig verstanden hat.
    Eher liest es sich so, als ob er komplett von den Leckerchen auf dem Target "abgelenkt" ist. Und sein Ziel ist klar! auf zu den Leckerchen!

    Sonst sollen sich noch die Dummyarbeit - Experten melden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Nicht ganz!

    Du hast geschrieben:

    Zitat

    links rum, Fuß

    Ist für mich ähnlich wie beim Bund.
    Also alles nach links, und dann weiter.


    "Schranktür" hat was anderes geschrieben:

    Zitat

    Bei uns bedeutet das Kommando: "Gehe Fuß auf der linken Hand", also links rum im Kreis, so dass deine linke Hand innen ist, also gegen den Uhrzeigersinn :D

    Da ist wohl die "linke Hand" mit gemeint, daß die Gruppe links vom Team ist. Also wäre dann rechts rum, Fuß.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    sheltie power
    das war ja unser Problem, wir waren mit 6 Leuten und konnten uns nicht einigen. :???:
    Außerdem bin ich kein Nachmachertyp :roll:


    Na ja,
    wenn ich Trainer wäre und vorgebe "Links rum, Fuß", dann habe ich doch eine bestimmte Vorstellung von der Übung.
    Geht jemand falsch los, würde ich das als Trainer korrigieren.
    Hat also nichts mit "Nachmachertyp" zu tun, sondern, daß eben alle das Gleiche bei einer vorgegebenen Übung machen.
    Bringt doch nichts, wenn der Trainer was sagt, und jede(r) macht, wie er/sie es will :ka:

    Links rum, heißt für mich, linker Winkel, also zum Hund hin und dann geht man im Uhrzeigersinn weiter.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower