Beiträge von SheltiePower

    Eine Möglichkeit wäre, daß das, was Du als "Spielen" betrachtest, für den Hund nicht wirklich ein Spielen ist.
    Wenn andere Hunde körperbetont werden, was manche Rassen schon mal gerne dabei machen, gibt es einige Rassen, die das eben nicht so toll finden. Irgendwann wehren sie sich dann.

    Könnte dies auf Deinen Hund zutreffen?


    Was mich jetzt bißchen verwundert, ist Deine Wortwahl "angreifen".
    Mal als Beispiel:

    Zitat


    Aber das sie mich jetzt schon zweimal gebissen hat, macht mir doch arg zu schaffen.
    Das dann aber jedesmal ohne jede Warnung. Sie läßt sich dann absolut nicht angreifen, feuert nur so um sich.

    Meinst Du damit nur ein normales Anfassen, ähnlich wie Streicheln?
    Oder eher etwas gröberes, wie ein leichter Schubser, den Hund zur Seite "schieben" (ist ja nicht schmerzhaft).
    Korrigierst Du sie öfters, indem Du sie anpackst und etwas "zurechtrückst"?

    Wenn ja, dann kann es sein, daß Dein Hund diese körperbetonte Manipulieren Deinerseits nicht wirklich mag.

    Zitat


    Also absolut keine Chance sie am Boden zu halten. Beim letzten mal musste ich sie mit einer Schlaufe(Leine) um den Hals "unterbrechen", anschließend hat sie mich abgeleckt.

    Klar, wenn sie, wie ich es etwas weiter oben nur vermute, es schon nicht leiden kann, wenn Du sie nur zur Seite schiebst, ist am "Boden gedrückt zu halten" natürlich noch schlimmer für den Hund.
    Du willst sie damit zwar nur beruhigen. Aber Du merkst ja schon, daß dies nicht so funtioniert. Sie wird dadurch nicht ruhiger.

    Das Ablecken mit der Verbindung Schlaufe am Hals und Unterbrechung liest sich für mich nach einer Beschwichtigungsgeste vom Hund.
    Ohne es böse zu meinen, liest es sich für mich ein wenig so, daß Du, aus ihrer Hundesicht aus, etwas zu heftig reagierst. Möglich, daß sie nun ebenfalls nur reagiert?

    Könnte es sein, daß Ihr zwei Euch ständig mißversteht?


    Ansonsten, wurde der Kopf vom Hund auch genauer untersucht?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Bekommt er auch irgendwas an Kohlenhydraten mit ins Futter?
    Ich lese bisher nur Fleisch, Obst und Gemüse.
    Oder, wenn darauf verzichtet werden soll, bzw. muß, bekommt er als Ersatz irgendwas an Fett?

    Könnte es sein, daß er einfach "nur" nicht satt wird?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Nicht so ganz.

    Es spricht schließlich nichts dagegen, wenn über eine Aussage, ein (neues) System, was man mal im TV gesehen hat, gesprochen wird.
    Das liegt im Natur des Menschens.
    Das ist auch nur so lange okay, wenn darüber nur geredet wird, ohne gleich beleidigend zu werden, bzw. rufschädigenden Äußerungen zu machen, oder in wilde Spekulationen zu verfallen.


    Leichter läßt es sich tatsächlich diskutieren, wenn beide Seiten anwesend sind und Stellung zur eigenen Überzeugung nehmen können, bzw. auf Fragen antworten, etwas richtig stellen, und so weiter.

    Schwieriger wird es, wenn alle sich einig sind, wie :mute: auch immer ein System, eine Methode, oder gar ein Mensch ist. Da ist die Gefahr einfach groß, daß bei so viel "Rückendeckung" immer mehr "Beweise" rausgesucht werden, die man dann irgendwo postet, um sich dann gemeinsam mit den anderen Gleichgesinnten darüber lustig zu machen.
    DAS kann doch auch nicht wirklich der Sinn der Sache sein. :ka:


    Schönen Gruß noch
    SheltiePower

    :???:
    Ich glaube, Du hast nicht so wirklich verstanden, worauf ich hinaus wollte.

    Ich stelle mir eine Diskussion mit Leuten, die eh der gleichen Meinung mit mir sind, etwas komisch vor. :ka:
    Was kann ich da groß noch diskutieren? Da gibt es ja keinen, der Kontra gibt, worüber man sich dann mal gesittet unterhalten könnte.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Sheltie Power, wer sich mit irgendwelchen Theorien, Methoden, Behauptungen in die Öffentlichkeit wagt, muss mit Kritik rechnen.

    Da bin ich einer Meinung mit Dir.

    Es ist sogar normal, daß, wenn jemand eine neue Philosophie vorstellt, erst einmal viele neugiere Menschen davon angezogen werden. Zum Glück sind die Zeiten vorbei, daß eine neue Idee die Leute dazu bringt, sich mit Mistgabeln und Fackeln zu bewaffnen und der Person, die es gewagt hat, etwas zu behaupten, einen Besuch abzustatten.
    Heutzutage wird eher gemeinsam das Ganze angeschaut. Es werden kritische Bemerkungen geäußtert, Vergleiche mit Altbekannten gezogen, oder einfach frei heraus das gesagt, was man gerade selbst aus der Situation zu sehen, bzw. zu "lesen" glaubt. Es wird ein offener Meinungsaustausch geben.

    Man ist offener dem Ganzen gegenüber. Schaut sich das an, gibt dem Ganzen eine Chance.
    Neue Philosophien können nur dann wirklich überzeugen, wenn sie Betrachtungen von allen Seiten stand halten und auf alle Fragen eine (logisch klingende) Antwort kommt.


    Zitat

    Über Martin Rütter wird offen und kontrovers diskutiert, über Cesar Millan, über jeden, der Bücher schreibt oder im Fernsehen ist. Das ist so, wenn man an die Öffentlichkeit geht!

    Aber auch nur soweit und so lange, bis die User sich nicht dort gegenseitig "bekriegen", oder gar Rufschädigungen geäußert werden. Leider ist es doch so, daß viele Diskussionen irgendwann kippen. Spätestens dann, wenn einem die Argumente ausgegangen sind. Warum sonst, sind so viele gestartete Threads in die Versenkung verschwunden?

    Zitat

    Die Diskussion hier ist kein persönlicher Angriff auf irgendwen! (Nur weil Freigeist sich hier dauernd äussert, heisst das nicht, dass es hier um sie geht - sie vertritt RS ja gar nicht, also was interessiert es mich?)

    Wenn man im RS-Forum nachhakt, wird man rausgeworfen, das ist wieder und wieder passiert.

    Barbara Ertel sagt ganz klar, dass sie keinen Austausch mit Skeptikern wünscht.

    Das ist natürlich nicht unbedingt der nette Weg. Gar keine Frage.
    Denn, wie bereits gesagt: wer eine neue Philosophie aufstellt, der sollte auch in der Lage sein, diese erklären zu können.
    Denn nur so können etwaige "Fehler" im System "ausgebügelt" werden. Andere Betrachtungsweisen sollten helfen, das eigene System noch weiter auszubessern, es stärker zu machen.


    Jetzt ist es allerdings so, daß die Erfinderin dieser neuen Philosophie nicht hier im Forum vertreten ist. Sie kann also nicht Rede und Antwort geben. Das scheint sie auch nicht einmal in ihrem eigenen Forum zu wollen.

    Freigeist scheint das System zu kennen, ist bisher nicht in der Lage gewesen, befriedigende Antworten zu geben und sagt jetzt auch, daß der Wille fehlt, weitere Antworten zu geben.


    Und jetzt?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Später maximieren oder?

    Nee, in diesem Fall wirklich minimieren.
    Anfangs wird bestätigt, wenn sich der Kopf bewegt, in Richtung Target, ohne es zu berühren, damit nicht erst die "Gefahr" entsteht, daß der Hund "glaubt", daß er es "fessen" müßte.
    Dann, wenn die Bewegung sicher erfolgt, kann der Abstand zum Target minimiert werden, am besten auch Schrittweise.

    Damit erst gar kein Frust aufkommen kann, empfiehlt es sich auch, die Clickerrate sehr hoch zu halten.

    Zum Türe schließen zu können, müßte der Hund ja das Target (und somit auch die Tür) berühren können.
    Da wäre es ideal, wenn er bis dahin dann schon mal verstanden hat, daß er diesen Zettel nicht unbedingt fressen, oder auch nur abmachen, soll.
    Wenn dann die Distanz zum Target minimiert wird, kann dann auch am Türe schieben gearbeitet werden. Das ist noch mal eine zusätzliche Herausforderung.

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Die "langweilige" Stelle ergibt sich automatisch.

    Das ist dann die Stelle wo Du immer hingehst, und nichts anderes mit ihr machst.
    Auch kein Spielen und so. Einfach nur stur abwarten, eventuell bißchen Musik über mp3-Player hören.
    Dann "kennt" sie die Stelle, es gibt nichts aufregendes mehr zu erschnüffeln, oder sonst was, und kann dann auch nicht mehr "abgelenkt" werden.

    Wenn auch nichts anderes daran kommt, wird es dann arg "langweilig" werden.
    Ansonsten gibt es noch kleine Ablenkungsmöglichkeiten.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich muß gestehen, daß auch ich mit der "Vorsorge" so meine Probleme habe.
    Klar, es gibt intakte Hündinnen, die an diese Sachen erkranken, so wie Du es beschrieben hast.
    Wobei man sagen muß, daß Scheinträchtigkeit keine Krankheit ist!

    Ebenso gibt es intakte Hündinnen, die nicht an Gebärmutterkrebs und Co erkranken.


    Wenn einmal was raus ist, kann man nicht beweisen, ob das Ding tatsächlich mal im Alter Probleme gemacht hätte, oder ob sogar der betroffende Hund damit problemlos 16 Jahre alt geworden ist, und zwar gesund.


    Mein Problem mit der "Vorsorge" ist ganz einfach darin begründet, daß es manche Hunde gibt, die ein Gehirntumor bekommen, andere bekommen Leberkrebs, wieder andere kämpfen mit einem anderen Turmor.
    Soll ich dann alles gleich mit vorsorglich entfernen lassen, damit der Hund erst gar nicht daran erkranken kann? :???:
    Versehst Du, worauf ich hinaus will?
    Ich meine es wirklich nicht böse.


    Auf der anderen Seite, gibt es kastrierte Hunde, die auf Grund des Eingriffes Probleme haben.
    Viele werden inkontinent. Auch nicht schön. Manche bekommt man mit Hilfe von Kürbiskernen "dicht". Aber weg geh es nicht.
    Andere bekommen Krebs, die erst durch die Kastration selbst "begünstigt" wurde. Da wäre die "Vorsorge" gewesen, den Hund erst gar nicht kastrieren zu lassen.

    Und jetzt?


    Fest steht, daß man nicht so pauschal sagen kann, was nun sein "muß".
    Eigentlich sollte man immer auf das Tier schauen, worum es gerade geht, das Für und Wider abwägen und für dieses eine Tier die richtige Entscheidung treffen.


    @ Cruzado, meine Daumen sind auch für Euch gedrückt, daß alles gut verläuft!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Du scheinst schon mal das Target in der Nähe vom Maul, bzw. der Nase zu halten.
    Das ist richtig gut!

    Zitat


    Ich würde also gerne einen Nasentouch sehen und klicke weil sie auch mit geöffnetem Maul hingeht. Immerhin.
    Nur, jetzt meint sie in den lecker Zettel beißen zu müssen. :headbash: Bin ich zu schnell?

    Für mich liest es sich eher danach, daß Du zu langsam bist.

    Bestätige erst einmal nur die Kopfbewegung zum Target an sich.
    Das sollte sie auf die Idee bringen, daß sie mit ihrem Kopf "arbeiten" muß.
    Laß sie das Target vorher noch nicht unbedingt berühren. Bestätige wirklich nur die Bewegung dahin.

    Später kanns Du dann die Distanz zum Target etwas minimieren.
    Versuche aber trotzdem noch so zu bestätigen, daß sie das Target noch nicht unbedingt berührt, also echt kurz davor.

    So merken viele Hunde, daß sie da nicht unbedingt hineinbeißen zu müssen.


    Ist Deine eine von den etwas "härteren" Sorten, sprich, hartnäckiger in ihrem Tun, als gedacht, könnte es eventuell daran liegen, daß Du ab und an noch falsch getimet hast, beim Clickern.
    Wenn es nicht daran liegt, dann gibt es noch einen "Trick".

    Lege das Post it auf einem großen Hintergrund, wo sie nicht reinbeißen kann. Gerne kann es dabei ein Buch sein. Bei vielen Hunden funktioniert auch die Hand vom Halter dahinter.
    Da ist es allerdings wichtig, daß man konsequent darauf achtet, daß mit der Nase nur das Papierstück, und nicht das Buch, bzw. die Hand, oder was auch immer dafür genommen wurde, berührt wird.

    Wird der Hund dabei ruhiger, und hat verstanden, daß nicht mit dem Maul gearbeitet werden soll, kann man diese Hintergrundsache wieder weglassen, und nur am Papier üben.


    Wurde das dann verstanden, kann man mit dem Papier dann "wandern" gehen, zum Beispiel an der Tür damit üben.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower