Da ist der Hund bei seiner Erwartungshaltung so sehr hochgedreht, daß er sich selbst quasi damit putscht, und deshalb auch nicht so wirklich konzentrieren kann.
Ich kenne eine Übung, wo der Hund anfangs nur mit seiner Nase an die Hand "kleben" soll. Das beruhigt schon mal gut, und dafür gibt es ja auch schon mal Leckerchen.
Manchmal hilft es tatsächlich, Leckerchen zu verwenden, die der Hund richtig kauen muß. Also große Bröckchen, die aber auch irgendwo weich sind. So wie runde Kroketten.
Dadurch kann der Hund auch erst einmal runter kommen. Und er kann sich dann auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren.
Wenn irgendetwas nicht klappen sollte, und dafür keine Leckerchen gibt, bringt den Hund automatisch in eine Frustsituation.
Ebenso, wenn die Leckerchen nicht im Sekundentakt kommen.
Eventuell hilft es auch, mal zu schauen, ob nicht die eigene Erwartungshaltung zu hoch gesetzt, und die einzelnen Zwischenschritte für den Hund zu groß gemacht wurde.
Dann kommt beim Hund so leicht ein "Hilfe, ich bin überfordert" Gefühl.
Da wird schon mal aus Verzweiflung lieber die "Trickkiste" aufgenommen und alles durchprobiert, was früher schon mal sehr gut geklappt hat.
Schöne Grüße noch
SheltiePower