Beiträge von SheltiePower

    Vielleicht hab ich auch überreagiert, aber das ist halt immer das Problem des geschriebenen Wortes und auch Smileys können unterschiedlich interpretiert werden.

    Das stimmt!
    Das geschriebene Wort ist schon mal ein Knackpunkt.
    Da gibt es einfach viel zu viele Interpretationsarten.
    Hängt auch ein bißchen davon ab, wie man selbst so gepolt ist. :ka:


    In der Umgangssprache verwende ich auch schon mal "Rüffel", aber eher bei Bekannten, die mich kennen, und somit auch leichter verstehen, ohne, daß ich gleich Angst haben müßte, daß "Rüffel" jetzt negativ ausgelegt wird.

    Woanders dürfte ich diesen Begriff wohl nicht verwenden, weil mit dem Wort etwas impliziert wird, was nicht immer falsch ist, ich es aber in der Situation genau so aber nicht gemeint hätte.
    Da ist "Abbruch" dann etwas harmloser.

    Aber auch da spielt wieder die Interpretation eine große Rolle :ka:
    Eigentlich heißt es ja erst einmal nur, daß der Hund mit etwas aufhören soll, was er da gerade tut.
    Es wird erst interessant, wenn der Empfänger dann bei der Wortwahl dann ein bestimmtes Bild im Kopf hat. Dafür kann der Sender auch nicht immer was. Im Vorfeld wissen kann man das jetzt auch nicht.


    Ich persönlich habe diese Wortwahl "Rüffel" jetzt eher als salopp, witzig interpretiert :ka:
    Mag sein, daß ich damit auch total falsch liege, mag sein, daß es genau so gemeint war.


    Und die Wortwahl "Abbruch" habe ich jetzt nur deshalb verwendet, weil Du ja auch selbst schon geschrieben hast, daß Du es normalerweise so nicht laufen läßt.
    Für mich bedeutet das, daß Du da was machst, sagst, irgendwie in irgendeiner Form reagierst. :ka:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ehm ja, Videos stell ich mal keine mehr ein.
    Nicht laufen lassen heißt nicht nur ein "Rüffel". Egal...

    Ehrlich gesagt, verstehe ich Dich jetzt nicht so ganz!

    Du wolltest doch wissen, ob Dein "Kleiner" etwas "ist" bzw. etwas kann, oder ob Du das Ganze nur etwas falsch interpretierst.

    Zum besseren Verständnis hast Du ein Video eingestellt.
    Das war eine wirklich gute Idee! Schließlich kann man so als Fremder etwas mehr sehen, wenn es auch nur für einige Sekunden ist, und muß nicht nur auf Dein geschriebenes Wort verlassen.
    Denn da ist ja vieles Eigeninterpretation drin. Da könnte man nur mutmaßen, wo eventuell ein "Fehler" liegen könnte. Sicher wissen tut man es nicht. Es kann schließlich alles sein.

    Und Du selbst hattest ja auch geschrieben, daß Du die Situation normalerweise so nicht laufen lassen würdest, sondern es nur mal zwecks Videoaufnahme so gemacht hast.
    Das ist ja auch okay! Denn so sehen die anderen das Ganze ohne den üblichen Abbruch.
    Und man kann tatsächlich deutlich erkennen, daß Dein "Kleiner" regelrecht darauf wartet, von Dir den üblichen Abbruch zu bekommen. :ka:

    Er macht was, von dem er weiß, daß Du es nicht so dolle findest, normalerweise kam da auch immer was, jetzt auf einmal nicht, und Du läufst filmend mit.
    Der Grund dafür ist für uns sehr verständlich.
    Für Deinen "Kleinen" ja nicht, weil die Situation jetzt auf einmal anders ist.


    Ich persönlich sehe da jetzt auch nicht wirklich einen souveränen Hund (egal wie jung er da noch ist), der einen anderen Hund die Schranken weist.
    Für mich sieht es eher nach einer heftigen Einschränkung für den anderen aus, warum, aus welchen Gründen auch immer, das vom "Kleinen" gemacht wird.
    Möglich, daß er es als "Hilfe" interpretiert, weil Du dem Janosch da was gesagt hattest, weil Du von ihm das nicht willst.
    Das wäre für mich persönlich eher eine "Hilfe", die ich nicht haben möchte. :ka: Zumal der "Kleine" ja noch nicht mal so richtig zu wissen scheint, wie es typisch hündisch gelöst werden müßte.
    Und das muß er ja jetzt auch nicht. Er hat noch alle Zeit zu lernen!

    Für mich sieht es nur nicht sourverän aus :ka:
    Eher würde ich dies als "Einmischung" empfinden. Vielleicht "denkt" der "Kleine" auch, daß Du es alleine nicht schaffst.


    Aber das ist halt nur meine Interpretation von der ganzen Sache! :ka:
    Nichts davon ist böse gemeint.
    Wenn Du mich fragst, tust Du das Richtige, wenn Du dem Kleinen diese "Hilfspolizistaktionen" unterbindest. Für mich sieht es schon so aus, als ob beide Hunde mit der Situation überfordert sind, und sich total unwohl fühlen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ich gehe mit meiner Hündin jeden Tag für 2-3 Stunden auf die Hundewiese, damit sie mit anderen Hunden spielen kann (zurzeit ist es nur eine Hündin mit der sie wirklich spielt).

    Hast Du dies schon von Welpe an so mit ihr gemacht?
    Ich persönlich halte dieses tägliche 2 - 3 Stunden auch schon für einen erwachsenen Hund viel zu viel.

    Früher war das alles kein Problem, sie hat sich mit allen verstanden, egal ob Weibchen oder Männchen. Seit kurzen ist sie ein bisschen zickig geworden und will nicht jeden um sich haben.

    Hunde werden erwachsen, da wird schon genauer hingeschaut, wer als möglicher "Spielpartner" genutzt werden kann.
    Leider ist es auch so, daß vieles an "Spielverhalten" vom Besitzer eher fehlinterpretiert wird :ka:

    War Deine Hündin vor kurzem läufig?
    Dann kommt die plötzliche Zickigkeit wahrscheinlich auch daher. In der Scheinträchtigkeit, und später der Scheinmutterschaft, haben sie ja eine "Höhle", wo sie sich für ihre Welpen vorbereiten, bzw. später die Welpen auch liegen. Logisch, daß dann solche simple Löcher verteidigt werden.

    Mein Problem ist nun, dass es in der Hundezone Löcher gibt die andere Hunde mal gegraben hatten. Meine liebe Akhira verteidigt diese Löcher mit Ihrem Leben, ich kann sie kaum halten und sie hört nicht auf, den anderen Hund der dem Loch nur zu nahe kommt, anzubellen und anzuknurren.

    Auch hier mal meine Frage:
    "Arbeitest" Du irgendwie mit dem Hund?
    Retriever mögen ja gerne Apportarbeiten. Unterordnung gehört auch dazu.
    Hat der Hund irgendwelche "Hobbies", die ihn auslasten?

    Wenn nicht, wäre es möglich, daß sich Deine Hündin "Ersatzarbeiten" sucht. :ka:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Aber wieso wird es bei Katzen gutgeheißen zu kastrieren bevor sich negatives verhalten einstellt, bei hunden aber heißt es nur dann müsse man dagegen an"erziehen" und dran arbeiten.


    Das hat jetzt nichts mit Erziehung zu tun! Sondern, wie sich die Körper der Tiere entwickeln. Katzen haben einen einen anderen Hormonrhythmus als Hunde.

    Kätzinnen können, soweit ich weiß, dauerrollig werden. Vor allem dann, wenn sie nicht gedeckt werden.
    Darum werden sie früh kastriert, damit sie erst gar nicht in diesen, für sie selbst, unschönen Zustand kommen.

    Bei Hündinnen ist es nicht der Fall.
    Die werden läufig, und nach drei Wochen ist diese Sache wieder ausgestanden, bis zur nächsten Läufigkeit.


    Die Kater neigen zum Markieren.
    Keine Ahnung, wie weit das "Erziehbar" ist bei Katzen.
    Hundehalter haben diese Probleme nicht.
    Hinzu kommt noch, daß Katzen, wenn sie Freigänger sind, überall hin laufen können, wie sie wollen. Der Hund ist meist in der Nähe seines Menschens, oder noch mit der Leine gesichert.


    ein wallach wächst in der regel etwas weiter als ein hengst. z.b. wenn das pferd als hengst nur 1,50 groß gewesen wäre, ist es als wallach vielleicht 1,55 m groß.
    wenn ich vom rein körperlichen ausgehe wäre ein hengst sicher idr. "gesünder" weil er muskulöser ist als ein wallach.

    Das hat man inzwischen bei Hunden und Katzen auch "herausgefunden".
    Frühkastraten sind meist einen Ticken größer als ihre Artgenossen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Tabu Thema würde ich jetzt nicht so sagen.
    Der Streitpunkt kommt wohl daher, daß man inzwischen etwas mehr über die Entwicklung im Körper, Hormonhaushalt, und so weiter bei Hunden weiß.

    Mit Pferden kenne ich mich nicht aus. Da werden sicherlich noch komplett andere Dinge eine Rolle spielen.

    Bei Katzen ist es auch wieder anders, als bei Hunden. Da würde man nicht nur zu Kastration raten, sondern auch eine recht frühe (also früh genug, bevor sich was Negatives einstellt) gutheißen.


    Bei Hunden ist es etwas anders.
    Die normale Hormonentwicklung ab einem bestimmten Alter spielt eine entscheidene Rolle beim Erwachsenwerden und auch Fellbeschaffenheit.

    Würde man, sollte Kastration eine "Pflicht" sein, damit warten, bis der Hund erwachsen, also auch vom Kopf her, ist, tut man dem Hund, und sich selbst, schon mal eher einen Gefallen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower