Beiträge von SheltiePower

    Cheyene und Sinja


    Ich mag beide Namen noch total gern xD
    Auch nach so vielen Jahren, immer noch!

    Läßt sich gut rufen.
    Ist nicht so geläufig.
    Paßt! :D


    Cheyene hießt schon bei der Züchterin so, und hörte auch sehr gut auf den Namen.
    Stand eh auf meiner möglichen Namensliste, also blieb es natürlich auch.

    Sinja habe ich mir selbst ausgesucht.
    Ist eigentlich ein D Wurf gewesen. Mir fiel absolut nichts passendes ein, und ich wollte schon, daß der eingetragene Name auch gleich DER Rufname ist.
    Ich blieb immer wieder bei Sinja hängen.
    Zum Glück fand die Züchterin den Namen auch sehr schön.
    Wir haben dann einen "Beinamen" mit D ausgesucht, und dann Sinja hinten dran gehängt. :D


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich finde diese unterschwellige Aussage auch nicht toll,
    weil diese die guten Züchter doch zu sehr "in den Dreck zieht" und somit einfach nur unfair ist,
    aber achtet bitte auch darauf, nicht zu sehr auf die Userin "einzuschießen" :ka:


    Gruß
    SheltiePower

    Zum Target:

    das ist noch ein knackpunkt, den ich bei der target sehe...
    bitte nicht falsch verstehen...ich finde sie toll, werde sie auch erstmal nutzen...ich weiß nur noch nicht, ob es das ist, was ich für diese situation suche...
    endziel soll ja sein, er sieht/hört den hund und es ist ihm egal...wie es bis vor kurzem auch eigentlich der fall war...momentan ist das ja eher eine ablenkung vom reiz...

    Da reden wir aneinander vorbei ;)


    Wenn Du Hundebegegnungen üben willst, und zwar über das Zeigen und Benennen (ich mache das nicht! ;) ) , dann sind die anderen Hunde das Target.
    Da brauchst Du Deine Hand nicht!
    Das ist eine andere Übung, und somit auch anderer Übungsaufbau.

    EDIT: mal leicht umformuliert: Es sei denn, Du fügst als Alternativhandlung Deine Hand ein.
    Da weiß ich ja nicht, was Dir eigentlich als alternative Handlung für den Hund so vorschwebt. Dies wirst Du ja auch erst einmal Deinem Hund "erklären" müssen.


    Ich hatte das mit der vorab Ruhe einbringen hiermit gemeint:

    er ist generell zeimlich verfressen, normalerweise wenn er das macht, warte ich in diesen situationen kurz, bis er wieder ruhig ist und dann gibts den keks...in kombi mit dem clicker hat das allerdings den effekt, dass er dann völlig verzweifelt sitz, platz und was ihm sonst noch so einfällt macht, weil er denkt, ich will was anderes von ihm

    Was wäre, wenn Du vorab Ruhe reinbringst?
    Halte Deine Hand hin, und die Nase vom Hund muß daran "kleben".
    Click und Futter
    Futter gibst Du dann bitte so, daß Deine andere Hand an der "Klebehand" entlang runter geht, und der Hund es so aufnehmen sollte.

    So fahren einige Hunde, die ich kenne, während des Trainings runter.

    Als separate Übung für zu Hause.
    Generell!
    Quasi als kleine Zwischenübung, Zwischenschritt.
    Damit das Ganze auch in anderen Situationen besser funktionieren kann.

    Wenn das dann klappt, kann man zwischendurch, wenn der Hund während des Trainings, beim Aufbau von etwas anderem, wo er wieder so arg hochdreht, die bekannte Hand hin halten, so daß der Hund kurz daran "kleben" kann, und wieder runter kommt.
    Quasi als "Notlösung", wenn man etwas zu viel, zu lange, zu heftig gemacht hat.


    Ich stelle mir das Training bei Hundebegegnungen, wohlgemerkt bei Clicker-Anwendung, etwas entspannter, ruhiger vor, wenn der Hund nicht schon wegen dem Clicker selbst so hochfährt ;)
    Nur deshalb dieser Übungsvorschlag!


    Ich würde mal an Deiner Stelle ein bißchen aufdröseln.
    Alles erst einmal als "einzelne Baustellen" betrachten, die man jedes für sich alleine "abarbeitet".
    Verstehst Du, wie ich es meine? :???:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Nur mal kurz, zur besseren Verständnis, wie ich es mache - damit man das, was ich geschrieben habe, etwas besser versteht.


    Ich bin auch ein Fan vom variablen Belohnen.
    Sitzen Kommandos gut, wird hier auch nicht immer mit Keks belohnt. Da kann das schon mal sporadisch vorkommen.
    Aber dafür kommt von meiner Seite aus auch kein Klick, oder mein Markerwort.
    Dann sage ich statt desssen "Danke", "Fein gemacht", "guter Hund", "Supi".
    Die Hunde kriegen dann manchmal trotzdem was an Keks, sind aber auch nicht frustriert, wenn mal nur das lobende Wort reichen muß.
    Ich habe ihnen schließlich nichts "versprochen".

    Sobald ich aber den Clicker, oder mein Markerwort verwende, gibt es IMMER die versprochene Belohnung!
    Sogar dann, wenn ich mal aus Versehen falsch gedrückt / gesprochen habe.
    Ich habe die Belohnung angekündigt, also gibt es diese auch.
    Unabhängig davon, ob meine Hunde ihre Arbeit gut gemacht haben, oder eigentlich nichts - aber dazu können sie ja nichts :D


    Als Trickser / Dog Dancer arbeite ich auch mit dem sogenannten "Keep going Signal". Das ist bei mir aber schon wieder ein anderes Wort. Dazu nutze ich nicht den Clicker, bzw. mein Markerwort.
    Will ich, daß meine Hunde eine Übung wiederholen, kommt von mir ein einfaches "Noch einmal".
    Will ich, daß meine Hunde mit ihrer Übung weiter machen, kommt von mir aus ein "Weiter".

    Das wurde separat aufgebaut, geübt und generalisiert bis es auch verstanden wurde.
    Hilft dann bei den Übungen ungemein.


    Vorteil für mich, und natürlich auch meine Hunde: wir wissen dann, woran wir sind. Es gibt keine "Überraschungen".

    Gerade der Clicker, der ja eigentlich so aufgebaut wird, daß nach dem Klick immer die bisher versprochene Belohnung gekommen ist, kann dazu führen, daß Hunde plötzlich unsicher werden, und das Gefühl haben, ihren "Job" nicht mehr gut zu machen. Denn die Belohnung bleibt ja "plötzlich" weg.
    Das ist oft ein Grund, weshalb sie hibbeliger werden, so richtig aufdrehen, und alles wild und manchmal durcheinander / nacheinander abrufen, in der Hoffnung, irgendwas davon wird schon richtig sein.


    Deshalb mache ich die großen Unterscheidungen :ka:


    Ich kenne jemanden, der den Clicker für "Keep going Signal" und als den "ultimativen Belohnungsversprecher" aufgebaut hat.
    Er hat aber die Klick-Geräusche strikt getrennt.
    Einfacher Klick = Weiter (Keep going Signal)
    Doppel Klick = DAS war gut, jetzt gibt es die Belohnung (Versprechen, welches eingehalten wird)
    Wollte er mal nicht mit Leckereien belohnen, aber trotzdem seinem Hund mitteilen, daß er was gut gemacht hat, kam nur ein "Good Girl".
    Das hat er konsequent durchgezogen.
    Auch hierbei wußte dann sein Hund stets, woran er war.


    Und wir hatten bei zu freßgierigen Hunden noch einen anderen "Trick" gehabt, wenn das eigentlich "schlechte Futter" (damit ist nur dieses weniger hochwertige gemeint ;) ) ebenso stark beim Hund ankam, wie z.B. Katzenfutter, dann wurde es beim Handtarget "Klebeübung" an der flachen Hand entlang mit der anderen Hand gegeben.
    Diese Hunde konnten nicht gierig danach greifen, weil die flache Hand dahinter etwas "störte". Das hatte auch ein wenig dabei geholfen, daß die Hunde etwas ruhiger wurden.


    Und ja, es gibt auch Hunde, die in Streßsituationen nichts fressen.
    Wenn man dann für ein gutes Verhalten geklickt hat, und der Hund dann nichts nimmt, ist es für mich eine komplett andere Situation ;)
    Der Hund kann vielleicht trotzdem wahrnehmen, daß er was richtig gemacht hat. Wird sich vielleicht später in solchen Situationen schneller entspannen, und kann dann auch seine versprochene Belohnung wieder annehmen.

    Möglich wäre auch, daß der Streßlevel viel zu hoch ist, um in der aktuellen Situation noch was wahrnehmen zu können. Aber da kann der Mensch ja wieder etwas anders "arbeiten".
    Ein wenig Spielraum hat man ja.
    Wenn ein anderer Hund dafür sorgt, daß der eigenen Hund total gestreßt ist, dann könnte man in reinen Trainingssituationen (mir ist schon klar, daß dies im normalen Gassi - Alltag etwas schwieriger ist) mit größerer Distanz zum fremden Hund arbeiten.
    Wenn man weiß, bis zu welchem Abstand der eigene Hund noch aufnahmefähig ist, kann man dies dann gezielt ausnutzen. Und langsam die Distanz verkürzen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower