Beiträge von SheltiePower

    Zeigt der Hund draußen einen (starken) Jagdtrieb?
    Bei andere Katzen, Kaninchen, Vögel, oder was auch immer?


    Im Haus: ich würde da ein Geschirr mit einer dünnen Hausleine am Hund dran machen. :ka:
    Ganz besonders, wenn verbale Kommandos in solchen Situationen sowieso nicht helfen.

    Die Hausleine hindert den Hund daran, durchzustarten und hinter der Katze her rennen zu können. Das alleine gibt dem Hund ja schon ein positives Feedback. Rennen ist nun mal Selbstbelohnend.
    Hinter einem Jagdobjekt her, sowieso.

    Solltet Ihr mal den Raum verlassen müssen, würde ich den Hund anfangs immer mitnehmen :ka:
    Ich würde den noch nicht alleine im Raum mit einer Katze zurücklassen wollen.
    So riskiert man erst einmal gar nichts.
    Wenn die Katze Euch dann folgen sollte, so habt Ihr immer noch die Möglichkeit, den Hund beobachten und per Leine absichern zu können.


    Rest wird sich wohl mit der Zeit zeigen.


    Und ich würde nicht den Kater den Hund "erziehen" lassen.
    Klar, Katzenkratzer sind beeindruckend, aber ich tendiere eher dazu, daß ICH meinem Hund sage, was er tun darf, und was nicht. :ka:


    Schönen Gruß
    SheltiePower

    Und Das mit dem Weg rennen etc. ist auch Normal ?

    Wir sind Aufmerksam! Aber wir müssen auch mal essen oder Der Kleinen Die Pampers Machen etc. Und wenn man vor 10 Minuten draußen war Rechnet doch niemand damit. Nach jedem fressen, Spielen, Schlafen etc gehen wir sofort mit ihr raus.

    Na ja, der Hund ist fünf Monate alt.
    Und hat zwei Rassen, die für ihre Selbstständigkeit und auch ein bißchen Sturköpfigkeit bekannt sind, in sich vereint. Das paßt. Das Zuhause und deren Bewohner ist bekannt, nun gilt es, die Welt zu entdecken.

    Der Hund rennt bestimmt nicht in dem Sinne weg "Ciao, ihr seht mich nie wieder", sondern ist neugierig auf die Umwelt. Da gibt es auch viel Spannendes zu entdecken!
    Andere Tiere, andere Gerüche, viele Geräusche, plus die Hinterlassenschaften anderer Tiere.
    Selbst ein vorbeiflatternder Schmetterling kann die Aufmerksamkeit des Hundes unterbrechen.
    Hinzu kommt noch, daß ein so junger Hund noch gar nicht in der Lage ist, sich so lange zu konzentrieren.

    Willst Du nicht, daß der Hund mit seinem "Weglaufen" "Erfolg" hat, dann mach einfach eine Leine dran, und gut ist.
    Die Leine dient aber nur zur Absicherung!
    Damit wird nicht "korrigiert", bzw. den Hund immer wieder zu sich gezogen. Denn das geht unweigerlich nach hinten los! Und zwar genau dann, wenn der Hund wieder Freilauf haben darf. Dann wird sich der Hund sehr gut daran erinnern, wie doof so eine Leine ist, und alles Mögliche tun, um dieser entgehen zu können.


    Ihr seid aufmerksam?
    In welcher Hinsicht?

    Natürlich sollt Ihr Euren normalen Pflichten und Freizeit nachgehen. Es soll schon Momente geben, wo Euer Hund "zweitrangig" ist, nicht die "Hauptrolle" spielt.
    Eigentlich soll Euer Hund auch noch viel schlafen.
    Tut sie das?
    Oder ist sie viel in Eurer Wohnung unterwegs?
    Oder, sollte sie auf ihrem Platz liegen, schaut sie dann die ganze Zeit über aufmersam, was Ihr so tut? Spielt sie mit was?
    Wenn ja, dann habt Ihr schon eine Erklärung, wieso sie schon wieder muß. Wenn es wenig, bis gar keine Ruhezeiten gibt, wird die Darmtätigkeit angeregt.

    Ihr schreibt, Ihr seid recht lange draußen mit ihr, bis sie endlich gemacht hat.
    Seid Ihr dabei die ganze Zeit über Gassi gegangen?
    Oder steht Ihr nur so lange an einer Stelle herum, bis sie was gemacht hat?

    Weshalb ich frage:
    ein so junger Hund muß noch nicht unbedingt so lange draußen spazieren gehen und seine Geschäfte machen, und auch nicht mehrmals täglich.
    Für die eigentliche Geschäfte reicht es, mehrmals zwischendurch eine Stelle aufzusuchen, wo sie mal eben schnell machen kann.
    Dann gibt es eine, maximal zwei Runden, wo Ihr wirklich mit ihr lauft, damit sie auch ihre Umgebung besser kennen lernen kann, und lernt, was in ihrem Alltag normalerweise vorkommen kann.

    Wenn sie dann noch nicht machen sollte, was okay, ist, da ja junge Hunde sich gerne noch "ablenken" lassen, wird nach der Runde noch mal die eine Stelle aufgesucht, damit der Hund da machen kann.
    Ich würde es auch dann machen, sollte sich der Hund auf der Gassirunde gelöst haben.


    Und ja, man braucht heutzutage wirklich keine "Ratschläge" wie Klapse mit einer Zeitung, oder Nase im Urin tunken.
    Diese Methoden sind schon recht veraltet, und haben auch damals den Leuten nicht geholfen, die Hunde "schneller stubenrein" zu bekommen.
    Wie schnell, oder langsam ein Hund das mit der Sauberkeit im Haus kapiert, ist auch ein wenig vom Charakter des Hundes abhängig.
    Ein Hund, der recht selbstbewußt ist, mag sich nicht an diesen fragwürdigen Methoden "stören", und ich bin mir recht sicher, daß er in gleicher Zeit sauber geworden wäre, wenn der Besitzer diese Methoden nicht angewandt hat.

    Bei einem recht unsicheren, sensiblen Hund geht diese Methode eher nach hinten los, sprich, durch die Beschwichtigungen "bitte, bitte, tu mir nichts, ich bin doch lieb" kann es sogar länger dauern!

    Deshalb würde ich eher mir viel Verständnis für einen jungen Hund und einer großen Portion Humor an die Sache heran gehen.
    Die meisten Fehler werden von Seiten des Menschens gemacht! Vielleicht hat er den Hinweis "ich muß mal, bring mich raus" vom Hund noch nicht richtig erkennen können.
    Die wenigsten Hunden stellen sich vor der Tür, Janken, Bellen, oder kratzen sogar daran.
    Viele Hunde laufen eher etwas unruhig durch die Wohnung herum, oder fangen mit dem intensiven Schnüffeln an. Das ist oft DAS Zeichen für, wir müssen nun mal eben schnell raus.
    Manch ein Hund starrt seinen Halter einfach nur an. Auch das kann ein Zeichen dafür sein, mal eben schnell vor die Tür gehen zu müssen.

    Wichtig ist, daß man mit der Zeit lernt, seinen Hund zu "lesen".
    Nur so kann man ihn besser verstehen, und dementsprechend handeln.
    Das gilt dann auch für den Freilauf ;)
    Da muß man lesen lernen, bis wann man seinen Hund noch / wieder frei laufen lassen kann, und ab wann dieser in Jagdmodus schaltet. Das augenblickliche Alter paßt perfeckt zur "Einschaltphase" zum Jagdtrieb.


    Gruß
    SheltiePower

    Wie ist es denn eigentlich innerhalb der Wohnung? Ist es da für euren Hund ok, wenn ihr den Raum wechselt? Oder verfolgt er euch da auch noch?

    Das ist ein guter Ansatz!


    Ich habe bei meinen Hunden gemerkt, daß sie mir anfangs ständig in der Wohnung gefolgt sind, als sie noch recht jung waren.
    Ich habe sie gelassen.
    Irgendwann hatte genau das dann in der Wohnung nachgelassen. Ich konnte mich von Zimmer zu Zimmer bewegen, ohne daß mir ein Welpe folgte.

    DAS war für mich der Zeitpunkt, mit dem Alleinebleiben "Training" anzufangen.
    Sprich, ich habe die Post geholt, den Müll raus gebracht, bin mal kurz was holen gegangen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower