Beiträge von SheltiePower

    Hallo,

    da Dein Problem im anderen Thread doch untezugehen droht, habe ich zur besseren Übersicht abgetrennt, und Dir einen neuen daraus gemacht!


    Zum Problem selbst:
    Du hast noch zwei recht junge Hunde.
    Beim Jüngsten ist es noch "normal", daß in die Wohnung gemacht wird, wenn man als Halter sich nicht an die "goldenen Regeln", also nach dem Fressen, nach dem Spielen und nach dem Schlafen sofort mit dem Hund raus, und ggf. alle 1,5h, hält.
    Wenn keine Unfälle mehr passieren, so kann langsam so nach und nach die Zeiten gedehnt werden.


    Darf ich mal fragen, ob die beiden jungen Hunde, die ja altermäßig ja doch recht nahe beienander sind, viel ruhen?
    Oder ist da immer Action in der Wohnung?
    Wenn ja, dann regt DAS schon die Darmtätigkeit an, und die Hunde müssen öfters.


    Wenn Du die Wohnung verläßt, und somit die beiden alleine läßt, dann sind die zwei sicherlich noch mit dieser Situation überfordert, und arg gestreßt.
    Auch das regt unter Umständen ebenfalls die Darmtätigkeit an, und sie machen unter sich.
    Andere Hunde fangen an zu bellen, jaulen, oder sie nagen alles an, was sie so an Einrichtung finden können.


    Selbst diese eine Stunde ist noch viel zu viel!
    Du darfst nicht vergessen, daß Du noch recht "kleine Kinder" daheim hast :ka:
    Und hinzu kommt noch, daß mit einem halben Jahr in etwa, die sogenannte Unsicherheitsphase anfängt.
    Dann werden selbst bekannte Gegenstände, wie die Straßenlaterne gegenüber auf der anderen Straßenseite, oder die Mülltonne auf dem Hof zu "bösen Feinden".


    Du wirst für Dich selbst schauen müssen, wie Dein Tagesablauf mit den beiden aussieht. Wie ist alles geregelt?
    Sorgst Du für ausreichende Ruhezeiten?
    Hast Du ein Plan B, oder sogar noch C und D, wenn Du mal die Wohnung für längere Zeit verlassen mußt, und die Hunde nicht mitnehmen kannst?


    Fakt ist: je öfters sich die Hunde in der Wohnung lösen "dürfen", desto weniger wird dies als "falsch" angesehen. Die Gerüche von vorherigen "Unfällen" werden noch ihr übriges tun.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Gäbe es hier im Forum irgendwo einen Bereich in dem man "sowas" (also alles, was nicht mit Hund zu tun hat) fragen könnte?

    Es gibt so einige Themen, die nichts, oder nicht viel mit Hund zu tun haben, die man hier auch schreiben kann.

    Aber alles was zum Thema Gesundheit zu tun hat, oder wenn es um Dinge geht, die eindeutig viel zu privat sind, als das man diese in einem Forum schreiben sollte, sollen auch außen vor bleiben.
    Dafür gibt es halt spezielle Portale, die sich damit näher befassen.


    Gruß
    SheltiePower

    Okay,

    also Kriechen würde ich eher mit einem Handtarget / Nasentarget aufbauen.

    Wir hatten damals, bei einem Seminar, diese Autos von Fishers Price :lol: bekommen. Diese wurden als Nasentarget eingesetzt.

    Hund liegt, und soll nur mit der Nase das Auto (ansonsten die Hand) anstupsen.
    Auto wird noch vom Menschen festgehalten.
    Click und Belohnung.

    Später hält der Mensch das Auto (die Hand) nicht mehr ganz so nah vor dem Hund. Der Hund muß sich nun etwas mehr strecken, damit er das Target noch berühren kann.
    DAS wird dann sofort bestätigt.

    So nach und nach die Distanz langsam erhöhen!

    Kommt das Kriechen nun zuverlässiger, kann das Auto losgelassen werden, und der Hund stupst es selbst, und kriecht dabei hinterher :D , den Wagen voran.

    Wer mit der Hand arbeitet, oder einem anderen Target nach Wahl, müßte nun die Bewegung selbst machen. Unbestreitbarer Vorteil hierbei ist: Das Tempo ist dann eher gleichbleibend, und der Hund wird nicht (aus Versehen) dazu animiert, aufzustehen, um schneller wieder beim Target zu sein.
    Dies ist leider der einzige Nachteil beim Wagen! Stupst der Hund zu heftig, und das Auto rollt schneller davon, springen viele Hunde auf.

    Mit dem Handtarget, oder einem Gegenstand, welches vom Halter bewußt gesteuert wird, kann dies nicht passieren.

    Klappt dies gut, kann dann mit der "Hindernis" Geschichte, wie oben schon geschildert, weiter machen. Hierbei wäre dann ein selbst rollender Gegendstand wieder etwas eher vom Vorteil, weil man dann die Hände frei hat, um selbst die Brücke bilden zu können.


    Wer lieber mit einem fest auf dem Boden liegenden Target arbeiten möchte, so geht dies auch.
    Dann sollte man allerdings als einen weiteren Zwischenschritt die Distanz vom Hund zum Target langsam aufbauen.
    Solange der Hund noch zuverlässig kriecht, ist der Abstand zum Target gut gewählt.
    Steht er auf, um "schneller zum Ziel zu kommen", war da ein Zwischenschritt noch zu schnell, zu schwer gemacht worden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Und wie bau ich das vorübergehende Target auf?

    Soll er denn sich kriechend dahin bewegen?
    Oder darf er ganz normal unter Dir durchlaufen?


    Wie ich es aufbauen würde (also von Anfang an):
    Erst einmal Target auf dem Boden. Hund berührt diesen mit der Pfote, Click, und das versprochene Leckerchen leicht wegrollen. Nur nicht zu weit weg.
    Dies wird etliche Male wiederholt.

    Dann fange ich an, die Distanz langsam zum Target zu erhöhen.
    Hund muß nun bißchen mehr laufen (ideal wäre schon etwas schnelleres Tempo), um zum Target zu kommen.
    Click, und diesmal wird die Belohnung auch weiter weg gerollt.
    So daß der Hund nach dem Fressen direkt wieder zum Target stürmen kann.


    Dann baue ich ein "Hindernis" ein.
    Je nach Mentalität vom Hund, kann dies aus mehreren "Hürden" bestehen. Da viele Hunde nicht damit klar kommen, daß sie unter ihrem Menschen durch laufen müssen, wäre die einfache Stellung: Hund hinterm Mensch, Mensch steht in Blickrichtung zum Target direkt vor dem Target, mit gespreizten Beinen.
    Wenn der Hund unter dem Menschen durch läuft, in Richtung Target, kann dies sofort bestätigt werden.

    Andere "Hindernisse" wären, Mensch hockt sich neben dem Target, und schaut (!) dabei das Target an. Dies ist die einzige Hilfestellung!
    Mensch legt ein Bein quer vor dem Target.
    Mensch winkelt im Knien ein Bein vor dem Target an.
    Und so weiter, und so fort.

    Irgendwann kann man dann auch vor dem Target "Brücke" spielen.
    Auch dabei ist es einfacher für den Hund, wenn der Mensch in Richtung Target schaut.
    Wenn der Hund durchläuft, Click und Superbelohnung!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Es kommt dabei immer auf den Hund an!

    Es gibt Hunde, die brauchen quasi die ganze Wohnung zur freien Verfügung, und können dann entspannen.
    Ein einziger Raum würde sie einschränken, und das streßt dann.

    Andere Hunde sind damit quasi überfordert.
    Die brauchen eher eine Art Höhle, bzw. ihnen genügt nur ein einziger Raum, und dann sind sie entspannter.


    Wenn Dein Hund keine Probleme hat, und Wasser zur freien Verfügung, dann wüßte ich jetzt nicht, was dagegen spricht :ka:
    Vermutlich liegt er in Deinem Bett, hat also Deinen Geruch in der Nase, also alles paletti!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Bisher war ich immer davon ausgegangen, dass auch der Output etwas zur Verträglichkeit aussagt.

    Meine Trainerin sagte mir mal, daß die Ohren vom Hund recht gut anzeigen, ob der Hund etwas verträgt, oder nicht.
    Dann bildet sich extrem viel Schmodder, und es kann auch recht unangenehm an den Ohren riechen.
    Allerdings zeigt der von mir beschriebene Zustand auch, daß dann aber auch länger was im Argen ist.

    Wenn das Futter gewechselt wurde, wurde dies dann auch mit der Zeit alles besser, sprich der Hund schüttelte weniger den Kopf, es juckte ihm dort auch nicht mehr, und der unangenehme Geruch verschwand.


    Ich kann verstehen, daß Du Dir den Output genauer anschaust.
    Das ist in der Regel ja auch ein kleiner "Indikator", woran sich der Halter richten kann, was dieser nun seinem Hund verfüttern soll.
    Man sollte allerdings bedenken, daß Hunde mit bisher ungewohntem Futter, bzw. bestimmten Komponenten darin, auch dementsprechend reagieren kann, ohne gleich eine Unverträglichkeit haben zu müssen.
    Dann wird es eine Weile dauern, bis sich das neu eingependelt hat.


    Alles Gute für Deinen Hund!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Mein Leihhund war ein Eurasier.

    Ja, die können schon ein wenig stur sein.
    Mit dem "will to please" ist es so eine Sache.
    Mein Leihhund hatte mit mir Dog Dance gemacht. Da war er richtig mit Herzen dabei, hatte sogar gefordert, mehr mit ihm zu machen.

    Ein anderer hatte mit ihm Agility gemacht. Da hatte er so seine Phasen :lol:
    Mal lief er alles schön, dann machte er es sich einfach, und lief stets unter den Hürden durch. Warum also springen, wenn es auch gemütlicher geht? :lol:

    Ebenso ist der Versuch, Flyball mit ihm zu machen, gescheitert.
    Es war nicht sein Sport :D


    Ansonsten sind es tolle Hunde!
    Wie gesagt, bißchen stur.
    Aber sehr anhänglich, und freundlich, Menschen gegenüber, die er kennt und mag.
    Er ist wachsam! Schläg auch an, ohne gleich der übermäßige Kläffer zu sein.
    Zumindest war es bei meinem Leihhund so gewesen. Ich weiß nicht, ob bei anderen Vertretern dieser Rasse es extremer sein kann.
    Allerdings konnte mein Leihhund auch sehr "gesprächig" sein. Gerade, wenn er was wollte, oder sich freute.


    Seine Passion war aber immer die Jagd gewesen!
    Er war leider ein Fall gewesen, den man, außer auf dem Hundeplatz, nie von der Leine lassen konnte. Und das, obwohl er sehr gut gehört hatte, sogar neben einer Hündin in Stehtagen noch "funktioniert" hatte.
    Sobald er "draußen" die Gelegenheit zur Jagd hatte, hatte er diese genutzt :ka:
    Auf dem Platz, nach dem Training, oder während der Pause, war für ihn die größte Belohnung gewesen, am Rand nach Mäusen Ausschau zu halten. Auf diese Weise konnte er sich stundenlang selbst beschäftigen.

    Das scheint auch keine Ausnahme zu sein.
    Die wenigen Eurasier, die ich hier noch gesehen habe, konnten alle nicht von der Leine gelassen werden, weil sie starken Jagdtrieb haben.

    Das muß man wissen!
    Man sollte sich unter Umständen darauf einstellen, daß trotz aller Erziehungsversuche, einen Jäger hat, den man nur an ganz bestimmten Stellen, wenn überhaupt, mal ohne Leine toben lassen kann.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich muß gestehen, daß ich bei diesem Thema doch etwas Bauchschmerzen habe!


    Dies ist eine Sache zwischen Dir und Deiner Tochter (die hier im Forum noch nicht einmal anwesend ist, und sich deshalb auch nicht zum Thema äußern kann) und gegebenenfalls noch vom Ex-Freund.


    Ich würde dies im persönlichen Gespräch mit der Tochter klären,
    und nicht in einem Forum darüber schreiben :ka:
    Das ist mir doch ein bißchen zu sehr privat!

    Deshalb ist hier auch zu!


    @RafiLe1985 ,

    für mich ist das, was Du machst, viel zu sehr Spekulation!


    Gruß
    SheltiePower