Beiträge von SheltiePower

    Ich habe stets nur nach Lust und Laune geschrieben.
    Mal mehr, mal weniger.
    Aber immer, wenn mir danach war.


    Jetzt fehlt mir einfach die Zeit dazu.
    So viele Interessen und Hobbies sind auch nicht hilfreich :D


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich muß gestehen, daß ich nicht so ganz verstehe, worauf Du hinaus willst :???:

    Im Laufe des Spazierganges geht es dann schon oft besser, aber ich muss mich immer wieder zusammenreißen und konzentrieren. An schlechteren Tagen bin ich viel zu passiv und mit meinen Gedanken woanders,

    Worauf willst Du Dich denn konzentrieren?
    Bzw., wieso "mußt" Du?

    Wenn ich gehe, nutze ich selbst diese Zeit auch gerne zum Abschalten. :ka:
    Hilft mir ungemein beim Streßabbau, sollte ich mir während der Arbeit was davon aufgebaut haben.
    Für die Hunde ist das Abschalten auch mal entspannter, dürfen sie doch laufen und schnüffeln, was sie eh gerene machen.

    Meine können frei laufen.
    Hätte ich das Gefühl, daß es keine gute Idee ist, dann kommen sie an einer langen Leine, und gut ist es. Bei kleineren Hunden geht es prima. Allerdings ist meine Schlepp auch "nur" fünf, oder acht Meter lang.
    Sie sind abgesichert, und ich kann trotzdem bißchen abschalten.

    falle in alte Gewohnheiten zurück und lasse den Hund zu viel selber entscheiden,

    Was denn entscheiden?
    In welcher Richtung es weiter gehen soll?
    Oder, ob der nun den entgegenen Hund vermöbeln darf?
    Oder ob der jetzt ein Eichhörnchen, Nachbars Katze oder was auch immer jagen darf?

    Wenn es die Richtung ist, nun ja, kann man ja mal machen :ka:
    Darin sehe ich nichts verwerfliches.

    Wegen Streß mit anderen Hunden, oder Jagdverhalten, dafür gibt es ja die Leine, ist also dann abgesichert.

    reagiere oft zu spät und zu langsam, und sofort ist er mit seiner Aufmerksamkeit überall anders, nur nicht bei mir.

    Da wirst Du etwas deutlicher werden müssen.
    Worauf soll denn die Aufmerksamkeit (nicht) gelenkt werden?
    Auf andere Menschen, zu jedem Stein am Straßenrand?
    Da könnte eine Absicherung per Leine doch auch helfen. :???:


    Ich bin eher so verlangt, daß bei mir die Spaziergänge nicht "gestaltet" werden.
    Ab und an, wenn ich Lust dazu habe, fordere ich mal kleinere Übungseinheiten und Tricks ein.
    Aber meist laufen wir, weil dies eben so der eigentliche Sinn beim Spazierengehen ist :ka:

    Will ich (unbedingt) trainieren, mache ich des bewußt zwischendurch, oder nur an bestimmten Plätzen. Dann habe ich auch einen Plan, und bin auch selbst bei der Sache.
    Ansonsten dürfen meine Hunde abschalten, so, wie ich auch mal gerne mich selbst "abschalte" :ka:


    Schönen Gruß
    SheltiePower

    Abstände zwischen den Leckerlis vergrössern?

    Also anfangen mit Leckerli in der Hand, sowie sie macht was sie soll gibts eins. Dann Leckerli in die Hand, diesmal Wuffel eine Sekunde länger warten lassen bevor es eins gibt. Und so weiter und so fort... wäre mein Ansatz.

    Und so könnte man dann irgendwann die Leckerli auch langsam ausschleichen.

    Da gibt es nur ein Klitzekleines "Problem".
    Es gibt in der Tat Hunde, die nur dann "arbeiten", wenn Ihr Mensch Leckerchen in den Händen halten.
    Fehlen diese, fällt auch der Arbeitsmodus weg.

    Somit ist das mit der nur eine Sekunde länger warten lassen nicht wirklich eine Option. Weil ja trotzdem das Leckerchen sich ja in der Hand befindet.


    Bei solchen Hunden kenne ich eher die Methode, daß man eine Übung 10x hintereinander macht, mit Leckerchen in der Hand, und dann 1x ohne Leckerchen in der Hand.
    Dann wieder 10x mit Leckerchen in der Hand.
    Das Ganze wird dann so "gearbeitet", die Übungen mit Leckerchen in der Hand immer weniger, und die ohne Leckechen gesteigert werden.

    Dabei ist allerdings die "Gefahr" groß, daß ein Mensch sich sagt "Mist, klappt gerade gar nicht, jetzt hole ich mal eben wieder ein Leckerchen aus der Tasche" - und prompt wurde der Hund für sein schlechtes Verhalten belohnt ;)
    Er merkt sich dann, daß er einfach nur bißchen warten, bißchen herumzappeln muß, und schon hat er seinen "Wunschzustand" beim Menschen wieder zurück :D


    Schönen Gruß
    SheltiePower

    Ja, Locken ist keine Option.


    Da Du über Futterbelohung arbeiten möchtest, würde ich auch dazu tendieren, alles komplett NEU aufzubauen. Und zwar in winzigen Schritten.

    Du könntest ein Markersignal einfügen, für ein "DAS was du da JETZT gemacht hast, war toll, und dafür kriegst du jetzt was!". Du kannst dies über die Stimme machen, mit einem bestimmten Wort (welches nicht so oft im Alltag genutzt wird, wie zum Beispiel ein Fein), oder über den Clicker.

    Und dann fängst Du von ganz von vorne an.
    Hund sitzt neben Dir und guckt = CLICK (schreibe ich jetzt nun mal vereinfacht)
    Hund geht einen Schritt mit Dir mit und schaut immer noch = CLICK
    Hund geht auch nach drei Schritten schön mit und guckt = CLICK

    Aber nicht in diesem Tempo.
    Sondern wirklich kleinschrittig anfangen.

    Du kannst auch mit Belohnungswerten spielen!
    Wenn der Hund was super toll gemacht hat, gibt es dann zum Bespiel Käse, Leberwurst, was aus der Tube.
    Wenn der Hund zwar mitarbeitet, aber eher so na ja-mäßig, dann gibt es auch Belohung für die Arbeit, aber "nur" trockenen Hundefutter.

    Und so weiter.

    Irgendwann wird es beim Hund Klick machen und die Motivation erwachen.
    Ab dann kannst Du die Distanzen leichter erhöhen.


    Schönen Gruß
    SheltiePower

    Ich bleibe übrigens bei meiner Aussage: Ich würde den kompletten Alltag nach Stressfaktoren durchleuchten. Meist wird man da fündig. Und dann abstellen.

    Ich würde auch eher in diese Richtung tendieren wollen.
    Schaut mal, ob Ihr in Eurer Gleichung vielleicht nicht doch einen falschen Faktor eingesetzt habt.
    Nur so könntet Ihr zu einem völlig anderen Ergebnis kommen ;)


    Schönen Gruß
    SheltiePower